Von Passant gerettet

07. Dezember 2016 21:21; Akt: 14.12.2016 03:42 Print

Fünf Welpen bei Minusgraden in Kübel ausgesetzt

Beim Wörtherseestadion in Klagenfurt hörte ein Spaziergeher leises Winseln aus einem Plastikeimer - darin saßen fünf Jack-Russel-Mischlinge. Der Mann brachte die süßen Vierbeiner ins Tierheim.

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Die zwei männlichen und drei weiblichen Hunde sind etwa 14 Wochen alt und waren stark verwurmt. Die Pfleger im Tierschutzkompetenzzentrum päppelten die Tiere zehn Tage lang wieder auf und sorgten dafür, dass sie dieses Martyrium überlebten.

"Wenn man ein Tier aussetzt, obwohl es unfähig ist, in der freier Natur zu leben, muss man mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen", sagte Tierschutzombudsfrau Jutta Wagner. Wer für ein Tier nicht mehr sorgen kann, muss es in eine Institution bringen, die das Tier tierschutzgerecht verwahrt.

Besonders verantwortungslos sind Fälle von ausgesetzten Tieren in den Wintermonaten. Die Tiere sind völlig verstört, ängstlich, durchgefroren und meist vernachlässigt, so die Organisation. Viele Menschen schaffen sich unüberlegt Haustiere an – eine große Belastung für Tierheime, denn diese Tiere landen meist nach einigen Monaten auf der Straße.

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