Maria Wörth

02. September 2018 08:19; Akt: 02.09.2018 09:10 Print

Wiener Jagdhund hetzt Mufflon in den Tod

Der Hundebesitzer wollte das verletzte Tier mit einem Knüppel heimlich erschlagen, ein Jogger sah dies und rief die Polizei. Der Mann wurde angezeigt, das Tier ist tot.

Symbolfoto (Bild: keine Quellenangabe)

Symbolfoto (Bild: keine Quellenangabe)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Jagdhündin eines Urlaubers aus Wien hat in der Gemeinde Maria Wörth ein Mufflon gehetzt und mit Bissen derart schwer verletzt, dass es erschöpft liegen blieb.

Ein Jogger erwischte den Hundebesitzer dabei, wie er das Tier mit einem im Wald gefundenen Knüppel erschlagen wollte und rief die Polizei. Der verständigte Obmann der Jagdgesellschaft musste das verletzte Tier per Fangschuss erlegen.

Der Urlauber, der keine Jagdberechtigung hatte und dem Mufflon-Schaf "unnötige Qualen“ zugefügt hatte, wurde angezeigt. Die Jagdgesellschaft hat nun einen Schaden von mehreren Hundert Euro.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(Red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gaby C am 02.09.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    An die Leine

    Sollte selbstverständlich sein, besonders einen Jagdhund, im Wald an die Leine zu nehmen.

  • murksi am 02.09.2018 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Saftige Strafe

    ist angesagt.Wieder einer der die Leinenpflicht ignorierte. Bei uns im Gelände gibt es einige die sich nicht daran halten und auch die Tafeln :Hunde an die Leine , werden ignoriert.Diese ewigen sinnlosen Diskussionen mit den Uneinsichtigen sind Nervtötend...alle sind sooo gescheit und der Hund ist eh sooo brav,aber selbst der bravste Hund macht mal ab und an Unfug!

  • Ich so am 02.09.2018 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Er

    Auch mit einen knüppel ein paar drübergezogen damit er weis obs gut tut!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Robert Eder am 02.09.2018 20:17 Report Diesen Beitrag melden

    Armer Jäger

    Wenn den Muflon ein Wolf zu Tode gejagd hätte wäre das wohl nicht schlimm oder?!

  • Bruno Bär am 02.09.2018 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Hundebesitzer

    Die ganze Zeit hört man von den Hundebesitzern, er ist so brav, er will nur spielen, er tut keinen was, er hat noch nie zugebissen und blablabla. Die meisten Hundebesitzer sind nicht anderes als verantwortungslose Menschen

    • Sandra Kersting am 02.09.2018 22:53 Report Diesen Beitrag melden

      Unsinn!

      Das ist doch Unsinn! Hier geht es in erster Linie um einen verantwortungslosen Jäger! Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber hier pochen die Jäger grad darauf, dass das Jagdgesetz dahingehend geändert wird, dass die Jagdhunde selbst während der Schonzeit unangeleint durch den Wald stromern dürfen. Ausgerechnet die Hunde, die den grössten Jagstrieb haben und denen das Töten antrainiert wurde. Dies ist nur eins von vielen Beispielen, die belegen, dass die Jäger eben nicht so verantwortungsvoll sind, wie sie sich in der Öffentlichkeit gern darstellen. 'Wo kein Kläger - da kein Richter!'

    einklappen einklappen
  • Walter am 02.09.2018 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Waffenverbot für den Jäger

    Der Besitze gehört verklagt und sofort Waffenverbot denn der ist nicht zuverlässig.

  • j.l. am 02.09.2018 12:21 Report Diesen Beitrag melden

    die arme jagtgesellschaft

    ich werde sie bemitleiden wenn ich mal zeit habe. was ist mit dem tier? das hat mit dem leben bezahlt

  • Habakuk am 02.09.2018 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Strafgesetz

    Wenn ich ich nicht irre, dann sind Tiere dem Strafgesetz nach "Sachen". Daher - für mich unverständlich - wird es maximal eine Strafe wegen Sachbeschädigung gebebn.

    • purplevienna am 02.09.2018 13:29 Report Diesen Beitrag melden

      @Habakuk:

      Es war ein Wildtier, daher auch die örtliche Jägerschaft und es kommt in Folge dessen das Jagdgesetz zum Tragen - da liegt die Sachlage zum Glück völlig anders!

    einklappen einklappen