Neue Studie

28. Juli 2017 14:54; Akt: 28.07.2017 16:40 Print

Österreicher lieber arbeitslos als unterbezahlt

Eine neue Studie enthüllt: 72 Prozent der Österreicher wären lieber arbeitslos, statt einen Job mit niedrigen Gehalt oder einer niedrigen Position zu akzeptieren.

Österreicher sind lieber arbeitslos als unterbezahlt. (Bild: Fotolia)

Österreicher sind lieber arbeitslos als unterbezahlt. (Bild: Fotolia)

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Arbeiten ja, aber nicht um jeden Preis: Laut einer neuen Umfrage des Personaldienstleisters Randstad würden nur 28 Prozent der Österreicher einen Job mit einem niedrigen Gehalt oder einer niedrigen Position der Arbeitslosigkeit vorziehen. Damit wären 72 Prozent der Befragten lieber arbeitslos als unterbezahlt. Mit diesem Ergebnis liegt Österreich bei der Umfrage weltweit unter den letzten fünf Plätzen.

Umfrage
Arbeiten ja, aber nicht um jeden Preis?
33 %
67 %
Insgesamt 569 Teilnehmer

In den USA oder Großbritannien würden hingegen 60 Prozent der Befragten lieber einen schlecht bezahlten Job annehmen, anstatt arbeitslos zu sein.

Nur ein Drittel würde für neuen Job auswandern

Für 83 Prozent der Befragten ist es wichtig sich fortlaufend weiterzubilden, 89 Prozent würden sich für eine neue Arbeitsstelle sogar umschulen lassen. 78 Prozent würden auch eher einen befristeten Arbeitsvertrag unterschreiben, als arbeitslos zu sein. Doch das alles bitte nur im Inland: Für 62 Prozent der Österreicher kommt es nicht in Frage für einen neuen Job ins Ausland zu ziehen.

Nur 38 Prozent würden ihr Heimatland verlassen, wenn es für den angestrebten Job im Inland keine Angebote gibt. Damit liegt Österreich am letzten Platz der Auswanderungswilligen. Im Vergleich: 51 Prozent der Schweizer würden für den richtigen Job sofort ins Ausland ziehen.

(adu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • aculeo am 28.07.2017 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    fast schon egal

    weil "arbeitslos" und "unterbezahlt" zu dicht beieinander liegen.

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  • j.l. am 28.07.2017 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    klaro

    warum sollte man arbeiten gehen wenn am monatsende nichts übrig bleibt, damit sich der scheff die säcke füllen kann? sicher nicht

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  • Herbert am 28.07.2017 15:04 Report Diesen Beitrag melden

    Ist leider so

    Bin auch lieber zuhause anstatt für 750 Euro arbeiten zu müssen! Warum nur 750 Euro, ganz einfach meine Kinder darf ich nichts sehen seit 16 Jahren aber zahlen darf ich.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bertl K. am 29.07.2017 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Nur 38 Prozent würden ihr Heimatland verlassen

    Verständlich, denn WER garantiert einem denn seinen Job behalten zu können, und nicht danach arbeits- und obdachlos zu werden, nur weil Manager meinen es gäbe zu wenig Aufträge ?! Solche Studien sind überhaupt mit Vorsicht zu geniessen, da sie oft alte Arbeitnehmer miteinbeziehen, welche sich gar keinen Umzug leisten können, und zudem vor Entlassung wegen Krankheit... besonders gefährdet sind ! Viele Ö. haben auch KEIN Haus und Eltern, wo sie dann wieder unterkommen könnten ....

    • Armin Fatkic am 30.07.2017 13:17 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Man muss vom Gehalt leben können. Und vergesst nicht: Auch der Aufwand um zum Arbeitsplatz zu kommen, muss bezahlt werden. Die Pendlerpauschale ist dafür ein Kostenersatz. Da die GRÜNEN diesen streichen wollen, sind sie unwählbar.

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  • Hermine Reisinger am 29.07.2017 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Arbeitslos als Mindestlohn...

    Wenn der Mindestlohn an der Armutsgrenze liegt, was glauben hier die Politker mit ihren fetten Gehältern Monatlich und die Reichen Wirtschaftsbosse- Arbeitssklaventreiber eigentlich wer sie sind? Es muss eine ordentliche Lohnpolitik geben, ansonsten stehen die Räder der Großkonzerne still! Was tun sie dann? Die Flüchtlinge beschäftigen um 1 Euro wie der Staat? Das ist unmenschlich und unerhört!

  • Schmid am 29.07.2017 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Kopf

    es reicht !! Unterbezahlung für harte Arbeit ! überteuerte Mieten wo man hinschaut ! Väter die sich für 1 Kind finanziell ausbrennen ! Chef´s ohne Verständnis für Mitarbeiter ! in Spitälern stundenlanges warten ..trotz massiver Steuern ! und Steuerliche ausgaben wo sie ABSOLUT NICHT HINGEHÖREN !!!!! mal sehen wie es weitergeht ;)

  • gunmik am 29.07.2017 08:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Voll über den Tisch gezogen

    Die Gewerkschaften und der Staat sind daran Schuld , es werden all inclusive Verträge gemacht ,wo die Menschen von der Reinigung bis administrative Sachen alles um paar hundert Euro machen MÜSSEN , sie zahlen für Hilfsarbeiter aber möchten qualifizierte Facharbeiter, ich kenne viele die immer gearbeitet haben ,Arbeitslos geworden sind und Jobs angeboten wurden weit unter ihren ehemaligen Gehalt , es hat doch geheißen wenn wir in der E U sind wird alles besser? Österreich wird bald oder ist schon Österrarm

  • Brigitte am 29.07.2017 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    Einsparungen der Pensionen zu Lasten der Bürger

    Wenn Personen kurz vor der Pensionierung einen billig Job oder Teilzeitarbeit annehmen hat dasVerluste zu folge , bei der Berechnung für Ihre Pension. Da vorher 31 Jahre gearbeitet Vollzeit. Frauen mehr betroffen als Männer!