Flüchtlingstragödie

14. Juni 2018 11:27; Akt: 14.06.2018 16:56 Print

Lebenslange Haft für A4-Todes-Schlepper

Fast ein Jahr lang machte der Prozess um die 71 toten Flüchtlinge Pause. Nun wurde er endgültig abgeschlossen.

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Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Unter schwerer Bewachung und in Handschellen sind am Mittwoch, 21. Juni 2017, zehn der elf Angeklagten im Schlepperprozess im Gericht in Kecskemet in Ungarn vorgeführt worden. Teils vermummte Justizwachebeamte begleiteten die Männer, die für den Erstickungstod von 71 Flüchtlingen verantwortlich sein sollen. Lebenslange Freiheitsstrafe für den Hauptangeklagten. Er muss für 25 Jahre hinter Gittern. Auch die drei weiteren Angeklagten müssen für jeweils 25 Jahre ins Gefängnis.

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Im Schlusswort baten alle vier Hauptangeklagten um ein mildes Urteil. Dieses gab es am Ende nicht. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haftstrafen - für drei von ihnen ohne Möglichkeit auf eine vorzeitige Entlassung. Nun wandern alle für jeweils 25 Jahre hinter Gittern. Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung gibt es nicht.

Telefonat war ausschlaggebend

Der Verteidiger des Hauptangeklagten forderte zuvor sogar Freispruch für seinen Mandanten. So sei der 31-Jährige kein Chef der Schlepperorganisation. Stattdessen fände er eine zeitlich begrenzte Strafe wegen Schlepperei angebracht.

Ausschlaggebend für das Urteil war ein Telefonat zwischen den Angeklagten. Daraus erschloss sich, dass alle Beteiligten offenbar über das Drama im Frachtraum bescheid wussten. Sie hörten die 71 Flüchtlinge offenbar schreien und klopfen - halfen jedoch nicht.

Qualvoll erstickt

Insgesamt 14 Personen sollen Schuld am Tod von 71 Flüchtlingen sein. Ende August 2015 wurde fahrerloser Lastwagen auf der A4 zwischen Neusiedl am See und Parndorf entdeckt. Im Laderaum wurden anschließend die Opfer aufgefunden.

Laut polizeilichen Ermittlungen erstickten alle Personen, darunter auch vier Kinder. Spuren im Auto weisen daraufhin, dass versucht wurde, den Laderaum von innen aufzubrechen.

Der Prozess findet im südungarischen Kecskemet statt, da die Migranten bereits auf ungarischem Staatsgebiet verstorben sind. Für 13.00 Uhr wurde das Urteil angekündigt.


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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michi am 14.06.2018 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Es sind 71 Menschen qualvoll gestorben

    Und da wird überhaupt das "Freispruch" in den Mund genommen? Geht's noch?

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  • ehklar am 14.06.2018 12:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Klar! Freispruch und Haftentschädigung! Ich denke, das wird es in Ungarn nicht spielen!

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  • Egon am 14.06.2018 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, ja, die Ungarn

    Die ungarischen Gerichte sind halt was anderes als die österreichischen. Mich würde es nicht wundern, wenn es zu bestimmten Vorfällen im Gefängnis käme......

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • emmi33 am 15.06.2018 19:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlepperei

    Lebenslang ist (fast) zu milde für die Bestrafen, finde ich...

  • Censorship am 14.06.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur die schuld...

    Und die NGOs, welche die Flüchtlinge den Schleusern zuführen?

  • Sendlinger am 14.06.2018 14:33 Report Diesen Beitrag melden

    Ein paar EU Politiker zittern bereits

    wenn das Volk einst Recht sprechen wird

  • ehklar am 14.06.2018 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Also was jetzt? In der Überschrift steht lebenslang, im Artikel jeweils 25 Jahre! Hoffentlich beruft der Staatsanwalt!

    • Jasmin am 14.06.2018 14:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ehklar

      Lebenslang ist nur 25 Jahre .

    • stgb? am 14.06.2018 15:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jasmin

      bevor du Unsinn verzapfst, lieber Mal das Strafgesetzbuch durchlesen? danke

    • Jeep am 14.06.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jasmin

      In Ungarn gibt es auch ein echtes Lebenslang!

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  • Egon am 14.06.2018 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, ja, die Ungarn

    Die ungarischen Gerichte sind halt was anderes als die österreichischen. Mich würde es nicht wundern, wenn es zu bestimmten Vorfällen im Gefängnis käme......

    • 4ever am 14.06.2018 19:39 Report Diesen Beitrag melden

      Mika

      Ja deswegen kommen die Ungarn und machen hier ihr Unwesen. Weil sie wissen das Österreich ein gesetzlosen Land ist.

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