Bevölkerungsstatistik

17. Mai 2018 14:19; Akt: 17.05.2018 15:14 Print

8,8 Millionen Menschen leben in Österreich

Rund 8,8 Millionen Menschen lebten zu Jahresbeginn in Österreich. Das Bevölkerungswachstum durch Zuwanderung ging deutlich zurück.

(Symbolbild) Zu Jahresbeginn lebten rund 8,8 Millionen Menschen in Österreich. (Bild: Helmut Graf)

(Symbolbild) Zu Jahresbeginn lebten rund 8,8 Millionen Menschen in Österreich. (Bild: Helmut Graf)

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Zu Jahresbeginn lebten genau 8.822.267 Menschen in Österreich. Das sind um 49.402 mehr als im Vorjahr, was einem Plus von 0,56 Prozent entspricht. Die Zunahme ist deutlich weniger als von 2015 auf 2016: Damals waren es um 0,83 Prozent mehr.

Der Großteil des Bevölkerungszuwachses – 90 Prozent – geht auf Netto-Zuwanderung zurück. Doch auch diese ist stark gesunken, fast um ein Drittel. Im Laufe des Jahres 2017 sind 154.749 Menschen in Österreich ein- und 110.119 ausgewandert. Das ergibt eine Netto-Zuwanderung von 44.630 Personen. Im Jahr zuvor betrug diese noch 64.676 Personen.

Zwei Drittel der Zuwanderung aus EU-Staaten

Etwa zwei Drittel der Netto-Zuwanderer kommen aus anderen EU- bzw. EFTA-Staaten, ein Drittel sind Drittstaatsangehörige. Während die Netto-Zuwanderung aus EU- und EFTA-Staaten in etwa gleich geblieben ist, hat sich jene aus Drittstaaten mehr als halbiert. Laut Statistik Austria liegt das vor allem am starken Rückgang bei der Zuwanderung von bei Menschen aus Afghanistan, dem Iran und Syrien.

Rund 1,4 Millionen Menschen in Österreich haben eine andere Staatsangehörigkeit, das entspricht einem Ausländer-Anteil von 15,8 Prozent. Von den Nicht-Österreichern stammt gut die Hälfte (50,4 Prozent bzw. 703.280 Personen) aus anderen EU- bzw. EFTA-Staaten. Dabei bilden 186.841 deutsche Staatsbürger mit 13,4 Prozent die größte Gruppe. Dazu kommen noch 102.270 Rumänen, 77113 Ungarn und 76.682 Kroaten.

Serben, Türken und Bosnier Spitzenreiter außerhalb der EU

Bei den Drittstaatsangehörigen bilden Serben die größte Gruppe (120.174 Personen), dahinter folgen Türken (117.297) und Bosnier (95.189). Unter den Staatsbürgern von Ländern außerhalb Europas bilden Syrer (48.103) und Afghanen (45.724).

Auch das positive Geburtenbilanz trug zum Bevölkerungswachstum bei: Im Jahr 2017 wurden 87.633 Kinder geboren während im gleichen Zeitraum 83.270 Todesfälle verzeichnet wurden. Die Gesamtanzahl der Geburten ging jedoch trotzdem leicht zurück, und zwar um 42 Geburten.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ENGLAND10 am 17.05.2018 15:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Danke an die Zuwanderung.... Bitte noch mehr, viel viel mehr! (IRONIE AUS)

    einklappen einklappen
  • klipp+klar am 17.05.2018 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Bevölkerungsaustausch!

    Nichts an Einwanderung ist positiv, es gibt NUR negative Folgen für die einheimische Bevölkerung. Das ist allgemein bekannt. Aber auch diese Regierung tut nichts um den Ausverkauf der Heimat an die Fremden zu stoppen. Eine Schande!

  • Phönix am 19.05.2018 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man an die "täglichen Einzelfälle"

    denkt, muss man zwangsläufig zu der Ansicht kommen, dass nicht alle "Menschen" sind...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phönix am 19.05.2018 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man an die "täglichen Einzelfälle"

    denkt, muss man zwangsläufig zu der Ansicht kommen, dass nicht alle "Menschen" sind...

  • Nil am 18.05.2018 18:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schluss mit lustig

    8,8 Millionen davon höchsten 5 Millionen ÖsterreicherInnen. Schade um Österreich.

  • klipp+klar am 17.05.2018 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Bevölkerungsaustausch!

    Nichts an Einwanderung ist positiv, es gibt NUR negative Folgen für die einheimische Bevölkerung. Das ist allgemein bekannt. Aber auch diese Regierung tut nichts um den Ausverkauf der Heimat an die Fremden zu stoppen. Eine Schande!

  • Avanti Popolo am 17.05.2018 20:11 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt nichts dümmeres als den

    Rechtsknaller. Aus purem Fremdenhass heraus ist es ihm sogar lieber wenn die Österreicher weniger werden und dadurch noch weiter verarmen. Rechte wollen das unser Land schrumpft, weniger Steuereinnahmern, kleinere Wirtschaft...unfassbar wie dumm die Rechten sind.

    • Kritischer Geist am 18.05.2018 09:12 Report Diesen Beitrag melden

      @Avanti Popolo

      Wieso soll es zur Verarmung führen, wenn wir weniger Sozialleistungsempfänger aus dem Ausland aufnehmen? Die Zuwanderung, die Österreich seit Jahrzehnte belastet, wird auch in Zukunft kein Geld bringen sondern Geld kosten. Seit wann hängt Wohlstand von der Höhe der Bevölkerungszahl ab? Ihrer Logik zufolge müsste dann China und Indien steinreich sein während die Schweiz in Armut versinkt. Überlegen Sie sich lieber einmal, wodurch Ihre Befürwortung eindeutlich schädlicher Zustände kommt. Reflektieren Sie über Ihren Hass. Das bringt Sie weiter als Hetze gegen Rechte.

    • Avanti Popolo am 19.05.2018 11:30 Report Diesen Beitrag melden

      @Kritischer Geist

      Ich frage mich ob ich es noch erlebe daß der Erste Neoliberale vom Glauben abfällt und beginnt die Wirtschaft zu verstehen. Neoliberalismus ist der Faschismus der Wirtschaft.

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  • ENGLAND10 am 17.05.2018 15:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Danke an die Zuwanderung.... Bitte noch mehr, viel viel mehr! (IRONIE AUS)

    • Mujo S. am 17.05.2018 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ENGLAND10

      Zuwanderung bringt Geld für den Staat. Was glauben Sie dass zum Spaß jeder Fleck in zb Wien verbaut wird? Die Zuwanderung ist beabsichtigt von der Regierung, stellen Sie sich das vor. 8,8Mio ist sehr wenig für die Fläche was AT bietet. Weltbevölkerungswachstum Tendenz steigend. Sie können sich ausmahlen wie es in 30 Jahren aussieht.

    • Hannie am 17.05.2018 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ENGLAND10

      sowieso :) bald hol ich meine cousinen auch her :) freu mich schon

    • Censorship am 18.05.2018 13:26 Report Diesen Beitrag melden

      @Hannie

      Wieso, wird geheiratet?

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