Nach "Am Schauplatz"

25. August 2017 19:57; Akt: 25.08.2017 20:39 Print

Verhetzung: FPÖ will Wiener Salafist anzeigen

Der 40-jährige "Islamist" habe in der ORF-Sendung zu Gewalt und Todesstrafe aufgerufen. Die Freiheitlichen wollen ihn deshalb wegen Verhetzung anzeigen.

 (Bild: picturedesk.com, Screenshot ORF)

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Die jüngste Folge der ORF-Dokureihe "Am Schauplatz" könnte jetzt ungeahnte Folgen für einen Wiener haben. Die Folge mit dem Titel "Martin betet jetzt zu Allah" ist dabei der Auslöser.

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Der 40-jährige Wiener ist vor Jahren zum Islam konvertiert und lebt seine Religion so streng aus, wie nur ganz wenige österreichische Muslime. Den Koran nimmt er wortwörtlich: "Der Koran ist das Wort Allahs – und er ist fehlerfrei", erklärt er in der Sendung, "darum kann man den Islam auch nicht reformieren."

Die FPÖ hat jetzt nach der Ausstrahlung der Folge am 24. August angekündigt, Anzeige wegen Verhetzung zu erstatten. Der Vorwurf: Der titelgebende Salafist "Martin" habe die Todesstrafe für Frauen – durch die bestialische Form der Steinigung – gut geheißen.

Der Wiener FPÖ-Landesparteisekretär Stadtrat Toni Mahdalik werde auf Grund dieser "ungeheuerlichen Aussage" Anzeige wegen Verhetzung bei der Staatsanwaltschaft einbringen, wie dieser in einer Aussendung mitteilte.

"Solch verrohte Ansichten aus dem tiefsten Mittelalter sind vehement abzulehnen und haben in Österreich nichts verloren", so Mahdalik.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • skyfarmer am 25.08.2017 20:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr 

    dann weg mit diesem ungeheuer. hat hier nichts zu suchen.. hoffe hier wird endlich mal zu Gunsten des eigenen Volkes entschieden.. aber das scheint unsere volksfremden Regierung nicht zu kümmern..

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  • Eveline Hantinger am 25.08.2017 20:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so...

    Die FPÖ hat vollkommen recht, denn der ORF hätte wissen müssen was die bringen. In der heutigen Zeit wo die Integration nachhinkt sind solche Aussagen nicht förderlich

  • pferdchen150273 am 25.08.2017 21:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    menschenrechte

    richtig so, ansichten wie im mittelalter haben bei uns nichts zu suchen. frage mich nur warum andere parteien die ja so für menschenrechte sind nicht aufschreien !!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Peter L am 27.08.2017 20:30 Report Diesen Beitrag melden

    Der Martin,...

    bezieht er schon Sozialhilfe?

  • Mustafa am 27.08.2017 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ernsthaft mal darüber nachdenken

    Eigentlich hält er sich nur an die Worte und Gebote die im Koran stehen als tief gläubiger Mensch. Also liebe FPÖ an wen muss die Anzeige wegen Verhetzung gehen? An den 40jahrigen Wiener oder an die Schriften im Koran?

  • netsch am 26.08.2017 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    fraglicher ORF

    Dieser Frauenverachter gehört sofort eingesperrt. Wie kann der ORF nur so etwas senden?

  • Tom.N. (Das Original) am 26.08.2017 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Hmm...

    Ich denke, jeder hat noch die möglichkeit sich die Sendung selbst anzusehen. Ich, für mich musste auch etwas mein Bild korrigieren, denn Salafisten waren für mich auch eher die terroristisch Veranlagten unter dem Islam. Auch wenn einige der Thesen falsch, auch im Sinne des Islam sind, (Scharia) und logischerweise, wenn es dazu kommen würde, Bekämpft werden würden, so ist auch deutlich herausgekommen, dass es durchaus eine Friedliche tendenz gibt, (Selbstmordatentäter sind Trottel) und der Terrorismus des IS verurteilt wird...

    • Ute am 27.08.2017 08:42 Report Diesen Beitrag melden

      Es gibt nur einen Islam

      @Tom: Da hast was falsch verstanden. Der Islam ist die einzige Religion weltweit, die unter dem Deckmantel "Religion" Politik macht. Es gibt keinen Unterschied zwischen guten und bösen, zwischen sanften und radikalen, zwischen toleranten und fundamentalistisch Islam. Denn der Koran kennt nur einen Gott, dass ist Allah und sein Prophet Mohammed. Andere werden nicht anerkannt, weshalb wir alle die "Ungläubigen" sind und unsere freie Kultur allen ein Dorn im Auge ist.

    • Tom.N. (Das Original) am 27.08.2017 11:28 Report Diesen Beitrag melden

      @Ute!

      Nein! 1. nicht nur der Islam, sondern auch die Röm.-Kath. Kirche und andere Glaubensgemeinschaften agieren in der Politik. In Österreich agieren sie aber, aufgrund der Gesetzeslage nur im Hintergrund. Welchen hohen Stellenwert die Kirche hat, zeigen ja auch die Besuche der hohen Herrn beim Papst. Die Einflussnahme findet aber auch über R.Kath Radikalorganisationen wie "Opus Dei" statt... 2. Offensichtlich hast keinen Kontakt zu einem Moslem! Ich schon, und, obwohl Christlich, habe ich den Koran gelesen. Nebenbei haben Moslems neben diesen auch die Bibel als Heilige Schrift im Repatoir...

    • Josef Vouivre am 27.08.2017 12:42 Report Diesen Beitrag melden

      wie in der Bibel

      @UTE auch die Bibel kennt nur einen Gott. Andere werden nicht anerkannt. Nach der Bibel sollten alle Ungläubigen getöten werden. Es gibt einige christliche fundamentalistische Terrorgruppen, die das auch machen. Vielleicht sollten Sie sich ein wenig informieren, bevor Sie solchen Schmarrn posten.

    • Kritischer Geist am 28.08.2017 09:22 Report Diesen Beitrag melden

      Vergleich hinkt!

      In der Bibel findet sich keine einzige Aufforderung zur Tötung von Ungläubigen - im Koran dagegen Dutzende. Der Vergleich zwischen der Vergangenheit des Christentums und Gegenwart des Islam ist unzulässig. Das Christentum hat einen Humanismus, eine Aufklärung und eine Reformation durch gemacht - alles Entwicklungen, die am Islam spurlos vorübergegangen sind. Deshalb gibt es auch keinen christliche motivierten Terrorismus, wohl aber islamisch motivierten.

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  • martin k. am 26.08.2017 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    scharia

    mit so extremen ansichten da werden sich auch viele seiner moslembrüder von ihm abwenden------das ist wirklich mittelalter und davon die dunkle seite--schämen tut er sich wollen.