High Life auf Pump

10. November 2017 06:22; Akt: 10.11.2017 06:22 Print

Falscher Plachutta-Sohn prellt Clubs um 26.000 €

Jener 15-Jähriger, der einen Ferrari nach Wien entführte, trat schon zuvor als Sohn von Rindfleischkönig Plachutta auf – und feierte Feste ohne zu zahlen.

Passage:

Passage: "Marc Plachutta" bestellte wild. (Bild: Andreas Tischler)

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Als „Millionärssohn“ und Sportwagendieb kam der Teenager aus Niederösterreich jetzt in die Schlagzeilen ("Heute" berichtete). Doch nach „Heute“-Recherchen hat das feine Früchtchen noch viel mehr auf dem Kerbholz: In mehreren bekannten Wiener Clubs hielt der 15-Jährige (nachdem er sich mit einem Trick hineingeschmuggelt hatte) Hof.

Prominenter Name öffnete ihm Tür und Tor
Als „Marc Plachutta“ bekannt, fragten Barleute nicht nach, wenn der junge Mann etliche Flaschen Wodka für seine Bekannten bestellte. Das böse Erwachen kam dann, als es ans Zahlen ging. Denn Geld hatte er nie dabei. Der falsche Plachutta soll in den Clubs 26.000 Euro Schaden angerichtet haben.

Original wehrt sich
Der echte Mario Plachutta weiß über die Umtriebe des Namendiebes Bescheid: „Er steht in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu mir. Wir haben eine Unterlassungsklage eingebracht“, so der Spitzengastronom zu „Heute“. Zumindest derzeit kann der falsche Fufzger keinen teuren Unsinn mehr anstellen. Nach dem Ferrari-Diebstahl sitzt er in U-Haft.

(shoe)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dodo2340 am 10.11.2017 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Selbst schuld

    Wenn Leute (Barleute ...) aufgrund des Namens großzügig "in Vorleistung" gehen, sollen sie für den Schaden geradestehen müssen.

  • Satan am 10.11.2017 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Geh bitte

    Ich find den Jungen sensationell. Da sieht man wie man in Österreich sofort bevorzugt wird, wenn man Geld hat. Traurig. Aber spitze dass er genau solche Leut' abzieht :D

  • Gonzales am 10.11.2017 14:11 Report Diesen Beitrag melden

    Geld bestimmt die Welt

    Mit Geld kann man sich viel richten wie man sieht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wienerberg am 11.11.2017 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    Plachutta...

    Ist das nicht der, welcher wegen eines Zuckerbriefes einen Kellner gefeuert hat, weil sich der sein Getränk mit einen Briefchen Zucker gesüsst hat ohne darum zu fragen? Hab den Namen noch so dunkel in Erinnerung.

    • Hans Sax am 12.11.2017 20:13 Report Diesen Beitrag melden

      Dunkel sind Erinnerung und Charakter.

      Dein mangelhaftes Erinnerungsvermögen gestattet die Diagnose: fortgeschrittene Demenz. -------- Es gab weder ein "Briefchen" noch ein Getränk. Dieser Mitarbeiter hatte sich irgendwo Erdbeeren gekauft. Er riss eine große Packung Staubzucker auf, löffelte einen kleinen Teil in die Erdbeeren und machte damit den Rest (99% oder so) unbrauchbar. Gefeuert wurde er nicht wegen des Wertes des versauten Zuckers, sondern wegen dieses untragbaren Verhaltens.

    einklappen einklappen
  • Gonzales am 10.11.2017 14:11 Report Diesen Beitrag melden

    Geld bestimmt die Welt

    Mit Geld kann man sich viel richten wie man sieht.

  • Satan am 10.11.2017 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Geh bitte

    Ich find den Jungen sensationell. Da sieht man wie man in Österreich sofort bevorzugt wird, wenn man Geld hat. Traurig. Aber spitze dass er genau solche Leut' abzieht :D

  • Vota am 10.11.2017 09:05 Report Diesen Beitrag melden

    Muss man den kennen?

    Also mir sagt der Name Plachutta nix, bei mir hätt er kein Fuss in der Tür mit dem Namen... Rindfleischkönig... wenn der so reich worden ist durch Rindfleisch bedeutet dass dass der Bauern und Konsumenten geprellt hat, zu billig eingekauft und überteuert verkauft hat. Der wär kein Freund von mir und müsst extra was zahlen.

    • Dave am 10.11.2017 13:01 Report Diesen Beitrag melden

      Wahnsinn

      Plachutta nicht zu kennen... Das gehört zur Allgemeinbildung eines Österreichers.

    • derwiener am 10.11.2017 13:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Vota

      hört man da neid heraus?

    einklappen einklappen
  • Dodo2340 am 10.11.2017 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Selbst schuld

    Wenn Leute (Barleute ...) aufgrund des Namens großzügig "in Vorleistung" gehen, sollen sie für den Schaden geradestehen müssen.