Buwog-Prozess

01. Februar 2018 06:00; Akt: 01.02.2018 10:39 Print

Familiendrama um Grassers Trauzeugen

von Wolfgang Höllrigl - Der Buwog-Angeklagte Walter Meischberger kann "aus privaten Gründen" zwei Tage nicht vor Gericht erscheinen.

Meischbergers Vater soll schwer erkrankt sein. (Bild: picturedesk.com)

Meischbergers Vater soll schwer erkrankt sein. (Bild: picturedesk.com)

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Heute geht der Grasser-Prozess in den dritten Monat – und der Hauptangeklagte KHG war noch immer nicht am Wort. Grasser-Trauzeuge Walter Meischberger nahm sich am Mittwoch selbst aus dem Geschehen. "Aus privaten Gründen" darf er zwei Tage fehlen.

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Schwer erkrankt

Laut Insider-Infos ist "Meischis" Vater schwer erkrankt. Im Jänner sind deshalb drei Verhandlungen ausgefallen. Diesmal aber ging es mit der Befragung von Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics (63) weiter. Zum Verständnis: Für "Beratung" beim Buwog-Kauf hat der Beschuldigte an Peter Hochegger 9,6 Mio. Euro Schmiergeld bezahlt.

Aber nur, wenn Petrikovics vermutete, dass der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser dabei mit im Spiel war, kann er wegen Untreue verurteilt werden. Also ahnte er natürlich nichts.

"Fehler" bei Buchungen

Seltsam nur, dass der Vertrag mit Hochegger sogar intern so geheim war, dass bei Überweisungen der "Provision" nach Zypern "Fehler" passierten: 300.000 Euro wurden zu viel bezahlt, 4,8 Millionen Euro nicht verbucht.

Während der Bieterphase waren Petrikovics und KHG bei einem Wirtschaftsforum in St. Moritz: "Aber über die Buwog haben wir nicht gesprochen". Es ging ja nur um 62.000 Wohnungen um fast eine Milliarde. Lebensnah? Fortsetzung Donnerstag - hier im Liveticker! Für alle Angeklagten gilt die Unschuldvermutung.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kasperl am 01.02.2018 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    das geht nur bei unseren Gerichten.....

    Wenn der Grasser dran ist wird dann seine Fiona die Dünne haben und wieder gibt es ein paar Tage frei.......

    einklappen einklappen
  • K.-H. Zugitsch am 01.02.2018 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich nicht reich

    Wie der Prozess auch ausgehen wird. Die Moral von der Geschicht ist schon jetzt klar: Ganz ehrlich wird man in diesem Österreich nicht reich. Fazit: weitermoggeln und noch besser shreddern wie bisher.

  • Bürger am 01.02.2018 07:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Övp/Fpö

    Die gleichen Regierungsparteien waren damals in der Hypo Affäre sowie jetzt in der Buwog Affäre beteiligt. Das gleiche Szenario ist jetzt auch, Blau / Schwarz Regierung regieren heute auch,.... also, wir können Uns auf den nächsten Skandal vorbereiten,.....

Die neusten Leser-Kommentare

  • K.-H. Zugitsch am 01.02.2018 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich nicht reich

    Wie der Prozess auch ausgehen wird. Die Moral von der Geschicht ist schon jetzt klar: Ganz ehrlich wird man in diesem Österreich nicht reich. Fazit: weitermoggeln und noch besser shreddern wie bisher.

  • Kasperl am 01.02.2018 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    das geht nur bei unseren Gerichten.....

    Wenn der Grasser dran ist wird dann seine Fiona die Dünne haben und wieder gibt es ein paar Tage frei.......

    • Das omen am 01.02.2018 10:18 Report Diesen Beitrag melden

      halten sie sich zurück

      kann aber auch sein dass der vater im sterben liegt. dann verstehe ich das natürlich. behalten wir unserer menschliche würde. das gericht ist kein sozialverein. wenn das gericht dem statt gibt hat es sicher gute gründe.

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  • Bürger am 01.02.2018 07:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Övp/Fpö

    Die gleichen Regierungsparteien waren damals in der Hypo Affäre sowie jetzt in der Buwog Affäre beteiligt. Das gleiche Szenario ist jetzt auch, Blau / Schwarz Regierung regieren heute auch,.... also, wir können Uns auf den nächsten Skandal vorbereiten,.....