"SOKO Schwarzer Block"

17. Mai 2018 10:13; Akt: 17.05.2018 10:35 Print

G20-Krawalle: Fahndung nun auch in Österreich

Die Hamburger Polizei hat nach den G20-Krawallen vom vergangenen Juli weitere Fotos von Verdächtigen veröffentlicht. Diesmal wird auch in Österreich gefahndet.

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Nach den schweren Krawallen beim G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg haben die Behörden zum zweiten Mal Fahndungsfotos von insgesamt 101 mutmaßlichen Randalierern und Straftätern veröffentlicht.

Bei den gesuchten Personen handelt es sich um bisher unbekannte Verdächtige, denen schwere Straftaten wie gefährliche Körperverletzung, schwerer Landfriedensbruch oder Plünderung vorgeworfen, sagte der Hamburger Staatsanwalt Michael Elsner.

Europaweite Fahndung

Gefahndet wird nun europaweit – auch in Österreich. Bereits bei der ersten derartigen Öffentlichkeitsfahndung im Dezember war ein Teil der Fahndungsfotos auch an andere europäische Behörden weitergegeben worden. Diese hätten wichtige Hinweise geben können, hieß es bei einer Pressekonferenz.

35 der damals 107 gesuchten Verdächtigen – knapp 33 Prozent – seien identifiziert worden. Bei normalen Fahndungen dieser Art liege die Erfolgsquote bei fünf bis zehn Prozent, erklärte der Hamburger Polizeisprecher Timo Zill.

Kritik an Öffentlichkeitsfahndung

Bereits die Öffentlichkeitsfahndung war nicht unumstritten. Christiane Schneider von der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hatte sich beispielsweise beschwert, dass den abgebildeten Personen durch die Veröffentlichung der Fotos lebenslange Stigmatisierung drohe – egal ob sie verurteilt werden oder nicht.

Die Staatsanwaltschaft verteidigte sich am Mittwoch damit, dass es bislang keinen Fall gebe, bei dem jemand zu Unrecht in die Öffentlichkeitsfahndung geraten sei, berichtet der NDR.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franz Weinpolter am 17.05.2018 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Usual Suspects

    So sehen die Leistungsträger und die Bildungselite aus!

  • Helmut am 17.05.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Linke

    Klar dass sich die Linken wieder beschweren anstatt mitzuhelfen bei der Aufklärung und Verhinderung solcher Krawall-Auswüchse. Ihr Gedankengut fördert sowas ja.

  • Kritischer Geist am 17.05.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    ein bißchen spät ...

    Fast ein Jahr nach diesen Vorfällen wird jetzt ermittelt? Ein bißchen spät, oder? Ob die Fahndung derartig nachlässig erfolgt wäre, wenn es sich bei den Tätern nicht um Linksextreme sondern um Rechtsradikale gehandelt hätte, darf bezweifelt werden. Jedenfalls sind unsere Behörden weitaus aktiver, wenn irgendwo ein politisch inkorrektes Liederbuch gefunden wird. Aber wenn hunderte Autos abgefackelt werden, kann man schon mal ein Äuglein zudrücken. ;-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Censorship am 18.05.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    Vertuschung misslungen...

    Lange überfällig, dass die linke SA endlich für ihre Taten geradestehen muss...

  • Luna am 17.05.2018 12:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na endlich....

    ......wird mal gegen die linken Radaubrüder mobil gemacht. Zu lange wurde weg geschaut, verharmlost und vertuscht.

  • Kritischer Geist am 17.05.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    ein bißchen spät ...

    Fast ein Jahr nach diesen Vorfällen wird jetzt ermittelt? Ein bißchen spät, oder? Ob die Fahndung derartig nachlässig erfolgt wäre, wenn es sich bei den Tätern nicht um Linksextreme sondern um Rechtsradikale gehandelt hätte, darf bezweifelt werden. Jedenfalls sind unsere Behörden weitaus aktiver, wenn irgendwo ein politisch inkorrektes Liederbuch gefunden wird. Aber wenn hunderte Autos abgefackelt werden, kann man schon mal ein Äuglein zudrücken. ;-)

  • Helmut am 17.05.2018 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Linke

    Klar dass sich die Linken wieder beschweren anstatt mitzuhelfen bei der Aufklärung und Verhinderung solcher Krawall-Auswüchse. Ihr Gedankengut fördert sowas ja.

  • Franz Weinpolter am 17.05.2018 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Usual Suspects

    So sehen die Leistungsträger und die Bildungselite aus!