Aktuelle Zahlen

03. Januar 2018 10:42; Akt: 03.01.2018 12:20 Print

Mehr Studenten, weniger Studienabschlüsse

Laut aktuellen Erhebungen entwickeln sich die Zahlen der neuen Studenten und der Studienabschlüsse gegenläufig.

Immer mehr Studenten inskribieren sich an der Uni Wien und weiteren Bildungseinrichtungen. (Bild: Helmut Graf, Archiv)

Immer mehr Studenten inskribieren sich an der Uni Wien und weiteren Bildungseinrichtungen. (Bild: Helmut Graf, Archiv)

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Die Zahl der Studienanfänger an österreichischen Universitäten wird laut dem Wissenschaftsministerium weiter ansteigen: An den Universitäten sind Anfang Dezember rund 47.000 ordentliche neuzugelassene Studierende zu verzeichnen. Aufgrund der Erfahrungswerte der Vorjahre geht das Ministerium von einer Steigerung aus.

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Die Fachhochschulen (FH) weisen mit rund 19.850 bei den Anfängerinnen und Anfängern ein leichtes Plus von 1,2 Prozent auf. Im Bereich der wissenschaftlichen Universitäten weisen die Veterinärmedizinische Universität Wien(+19 Prozent) sowie die Universität Salzburg (+4 Prozent) die größten Steigerungsraten auf.

Studienabschlüsse rückläufig

Insgesamt sind im Wintersemester 2017 an Universitäten und Fachhochschulen knapp 328.500 ordentliche Studierende inskribiert. Damit hat sich die Zahl der ordentlichen Studierenden in den letzten drei Jahren auf einem relativ hohen Niveau stabilisiert. Anders als an den Fachhochschulen ist das Wachstum der Studienabschlüsse an den Universitäten in den letzten drei Jahren, entgegen dem langläufigen Trend, zurückgegangen. Im Endeffekt kommen und verbleiben damit immer mehr Personen im "System Universität".

Zuletzt wurden rund 33.650 Studien an öffentlichen Universitäten abgeschlossen. Im gleichen Zeitraum zählten die Fachhochschulen rund 13.700 Studienabschlüsse. Damit entfallen aktuell bereits knapp 30 Prozent der Studienabschlüsse (ohne Dr.-Studien) auf den FH-Sektor.

Schlechte Betreuung

Das Studium der Rechtswissenschaften bleibt weiterhin das beliebteste bei den Studienanfängern, gefolgt von Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftsrecht sowie Pädagogik und Biologie.

Gerade in nicht zugangsgeregelten Studienfeldern wie Recht gibt es eine große Diskrepanz zwischen Studienanfängern (10.554) und Absolventen (2.151). Damit seien laut dem Ministerium besonders schlechte Betreuungsverhältnisse verbunden. Mittlerweile kommen an den verschiedenen Standorten bis zu 90 Studierende auf einen Betreuer.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Susanne am 03.01.2018 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Und das bedeutet was?

    Sind nun mehr Langzeitstudenten? Oder gibt es aus dem Ausland mehr Studenten? Denn von dem was man vom Bildungsdefizit an den Schulen liest, ist es schwer vorstellbar, dass es "mehr" Studenten geben kann.

  • Egon am 03.01.2018 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Klar!

    Auf Grund der vielen Demos bleibt oftmals keine Zeit Vorlesungen zu besuchen. Und übrigens, es ist ja alles kostenlos und es gibt genügend (staatliche, steuerzahlende) finanzielle Unterstüztzung.

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  • Peter am 03.01.2018 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So schaut es aus!

    Das sind, bis auf ein paar Ausnahmen, die wirklichen Arbeitsscheuen! Und können nichts, außer demonstrieren gehen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Arzt am 03.01.2018 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Geld für Leistung

    Ich komme selbst aus einfachen Verhältnissen, habe unter Mindestzeit Medizin studiert und zahle nun ein Vielfaches von meiner einstigen Studienbeihilfe zurück. Ersthaft Studierende müssen unterstützt werden, Bummler natürlich nicht. Andererseits müssen die Studienbedingungen verbessert werden. Der noch so motivierte Student kommt nicht weiter wenn er den nötigen Praktikumsplatz nicht bekommt! Das Land braucht auch Ärzte, Anwälte,...

  • Egon am 03.01.2018 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Klar!

    Auf Grund der vielen Demos bleibt oftmals keine Zeit Vorlesungen zu besuchen. Und übrigens, es ist ja alles kostenlos und es gibt genügend (staatliche, steuerzahlende) finanzielle Unterstüztzung.

    • hueher am 03.01.2018 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Egon

      daher bitte schnell wieder bezahlen das Studieren, und die faulen Langzeitstudenten aussortieren !!

    • Korbi am 03.01.2018 13:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Egon

      bitte informieren sie sich erst. es gab in den letzten Semestern nur eine Hand voll Demos, die von der ÖH/den Unis unterstützt wurden. Forderungen (Studienbeihilfe etc) gibt es nur in einem engsten geregelten Rahmen. Aber ich vermute sie waren nie Student und kennen alles nur vom Hörensagen.

    • Korbi am 03.01.2018 13:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @hueher

      Langzeitstudenten zahlen bereits Studiengebühren.

    • Dodo2340 am 05.01.2018 16:02 Report Diesen Beitrag melden

      Finanzielle Unterstützung nur bei Leistungsnachwei

      Finanzielle Unterstützung gibt es für Studenten glücklicherweise nur mehr bei Leistungsnachweis. Übrigens haben Studenten keinen Anspruch auf Mindestsicherung.

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  • Susanne am 03.01.2018 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Und das bedeutet was?

    Sind nun mehr Langzeitstudenten? Oder gibt es aus dem Ausland mehr Studenten? Denn von dem was man vom Bildungsdefizit an den Schulen liest, ist es schwer vorstellbar, dass es "mehr" Studenten geben kann.

  • Peter am 03.01.2018 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So schaut es aus!

    Das sind, bis auf ein paar Ausnahmen, die wirklichen Arbeitsscheuen! Und können nichts, außer demonstrieren gehen!

    • Korbi am 03.01.2018 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      oder die Studenten, die nebenbei arbeiten müssen (2/3) um sich das Studium leisten zu können. Oder jene, die Pech hatten und nach zweite Jahren in einen neuen Studienplan umgestuft wurden und einen Großteil der Kurse dadurch verloren haben.

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