War es Terror?

12. März 2018 09:51; Akt: 12.03.2018 12:55 Print

Das ist der tote Angreifer der Wiener Iran-Botschaft

Der Mann, der Montagnacht einen Soldaten vor der iranischen Botschaft mit dem Messer attackierte und von ihm erschossen wurde, heißt Mohamed E.-M. aus Wien.

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Bluttat vor iranischer Botschafts-Residenz in Wien: Soldat erschoss Angreifer

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Ein Tiroler Bundesheer-Soldat (23) wurde Montagnacht vor der iranischen Botschaft in Hietzing von einem Wiener mit ägyptischen Wurzeln mit dem Messer angegriffen und am Oberarm verletzt.

Der Hintergrund der Tat ist bisher noch unklar. Einem möglichen Terrorverdacht wird nachgegangen. Der Angreifer wurde von mehreren Projektilen aus der Dienstwaffe des Soldaten getroffen und starb.

Islamischer Hintergrund

Wie nun bekannt wurde, heißt der Tote Mohamed E.-M., er war 26 Jahre alt und österreichischer Staatsbürger. Er lebte offenbar streng nach islamischem Glauben bei seiner Mutter in Penzing. Die Familie hat Wurzeln in Ägypten. Derzeit durchsuchen die Cobra und LVT die Wohnung, wie "heute.at" erfuhr.

Auf seiner Facebook-Seite verbreitete der Mann ausschließlich religiöse Inhalte. Er behauptete auch, in die "islamische Schule" gegangen zu sein. Bei der Tat hatte der 26-Jährige seinen österreichischen Pass dabei.

Hier erschoss Soldat den Angreifer

Auf seinem Profilfoto prangt in arabischer Schrift das Wort "Allah". Die Polizei ermittelt derzeit auf Hochtouren, ob es einen terroristischen Hintergrund für die Tat gibt.

Das Video vom Tatort:

Soldat noch unter Schock

Der Bundesheer-Soldat steht noch unter Schock, er wurde nach dem Angriff ins Spital gebracht. Eine Stichschussweste rettete ihm ebenso das Leben, wie seine schnelle Reaktion. Der Tatort, die Blaimschein-Villa in der Wenzgasse 2, wird weiterhin rund um die Uhr von Soldaten bewacht und untersucht.

Der iranische Botschafter hatte sich zum Tatzeitpunkt mit seiner Frau und zwei Kindern in der Villa aufgehalten, bestätigte inzwischen Polizeisprecher Harald. Sörös.


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(sk)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vorname Nachname am 12.03.2018 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ehrung des verletzten Soldaten

    Der verletzte Soldat sollte eine Auszeichnung bekommen und das gesamte Vermögen (sofern vorhanden) des Attentäters.

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  • Lukas am 12.03.2018 10:54 Report Diesen Beitrag melden

    islamische Schule und österreichischer

    Staatsbürger. Legt die Frage auf: Welche Schule war das genau?

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  • Pussy am 12.03.2018 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Österreicher

    Österreicher sagt nichts mehr aus müsste man sagen Original Österreicher

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • R.J. am 13.03.2018 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    R.J.

    Der Soldat hat überaus professionell reagiert!! Daumen hoch, er wollte sogar noch den Pfefferspray verwenden vor der Pistole. Nur hätte ich es nicht öffentlich gemacht, dass er eine Stichschutzweste getragen hat, da jetzt die potentionellen Angreifer (unnötigen Ratten) vorgewarnt sind!!

  • Christa Garas am 13.03.2018 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Was heisst Österreicher. Frechheit. Der Soldat soll einen Orden bekommen.

  • otto kar am 13.03.2018 05:24 Report Diesen Beitrag melden

    Abschaffen!

    Das sollte ein Denkimpuls sein, die Sinnhaftigkeit der Botschaftsgebäude, des Botschafters und seines wichtigtuerischen Diplomatenheers zu hinterfragen. Die sind alle miteinander unnötig.

  • otto kar am 13.03.2018 05:15 Report Diesen Beitrag melden

    Stimmung lässt zu wünschen übrig.

    Ein "möglicher Terrorverdacht" lässt wenigstens gewisse Zweifel daran offen, ob auch dieser Zeitgenosse eh nur schlecht aufgelegt war (wie der Nestroyplatzbesucher).

  • Eni am 12.03.2018 22:33 Report Diesen Beitrag melden

    Komisch

    Also ihr wollt unbedingt dass es ein Terror war

    • Markus Müller am 14.03.2018 00:31 Report Diesen Beitrag melden

      Wunsch?

      Es will niemand dass es ein Terroranschlag war, jedoch wird angesichts regelmäßiger Vorfälle mit sogenannten muslimischen "Mitbürgern" nunmal davon ausgegangen! Nach aktuellem Stand auch vollkommen zurecht und es ist absolut egal, ob sie es toll finden, dass sehr viele Menschen es als Terror einstufen oder nicht!

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