Steiermark-Familientragödie

25. Februar 2018 13:27; Akt: 25.02.2018 14:43 Print

Nach Doppelmord: Mutter in Lebensgefahr

Gerhard S. soll seine zwei Geschwister mit einem Küchenbeil erschlagen und seine Mutter schwer verletzte haben. Die 75-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Spezialeinheiten der Polizei fanden die Leiche des Täters: Er hatte sich erhängt. (Bild: picturedesk.com)

Spezialeinheiten der Polizei fanden die Leiche des Täters: Er hatte sich erhängt. (Bild: picturedesk.com)

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Wie von Sinnen dürfte Gerhard S. am 24. Februar auf seine Familienmitglieder losgegangen sein: Mit einem Küchenbeil soll der 51-Jähriger Steirer auf seine Geschwister Christa (56) und Franz (52) auf dem Hof seiner Familie in St. Stefan in der Steiermark eingehackt haben. Danach attackierte der Mann seine Mutter und ließ sie zum sterben zurück – doch entgegen ersten Meldungen überlebte die 75-Jährige den Angriff.

Lebensgefahr

Aloisa S. wurde laut "Kleine Zeitung" in der Nacht auf Sonntag notoperiert und schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Das Motiv für den Amoklauf ihres Sohnes wird sich erst in den nächsten Tagen klären – Erbstreitigkeiten könnten aber der Auslöser für die Wahnsinnstat gewesen sein. In den nächsten Tagen sollen Angehörige der Familie dazu befragt werden.

Familientragödie

Ob die Mutter des Täters in nächster Zeit befragt werden kann, ist indes ungewiss: Die 75-jährige Steirerin verlor am Tag der Bluttat drei Kinder. Nachdem Spezialeinheiten der Polizei den Hof und das umliegende Gebiet stundenlang durchkämmt hatten, fanden sie die Leiche des 51-jährigen Gerhard S. – er hatte sich laut Polizei mit einem Strick erhängt.

Lesen Sie mehr:
Familienstreit endet mit Bluttat: Drei Tote in Dollrath >

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pater Pius am 25.02.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Die Wege des Herrn sind unergründlich

    aber immer weise und gerecht ist sein Ratschluß dem wir uns im Gebet mit geneigtem Haupte beugen.

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  • maria am 25.02.2018 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    Doppelmoral

    Immer wieder zu beobachten, die spärlichen Kommentare, außer es handelt sich um Nichtösterreicher, hier wird immer mit zweierlei Maßen gemessen, widerliche Doppelmoral.

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  • es reicht am 26.02.2018 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    immer mehr verrückte

    psychisch auffälliger Einzelfall,und wie viele Einzelfälle laufen frei rum ohne das die Bevölkerung in kenntniss gesetzt wird.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • es reicht am 26.02.2018 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    immer mehr verrückte

    psychisch auffälliger Einzelfall,und wie viele Einzelfälle laufen frei rum ohne das die Bevölkerung in kenntniss gesetzt wird.

  • maria am 25.02.2018 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    Doppelmoral

    Immer wieder zu beobachten, die spärlichen Kommentare, außer es handelt sich um Nichtösterreicher, hier wird immer mit zweierlei Maßen gemessen, widerliche Doppelmoral.

    • Hugo Albrecht am 25.02.2018 18:43 Report Diesen Beitrag melden

      Danke Maria.

      Stimmt. Dass die eigenen mindestens genauso deppert sind will keiner sehen und lesen.

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  • Pater Pius am 25.02.2018 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    Die Wege des Herrn sind unergründlich

    aber immer weise und gerecht ist sein Ratschluß dem wir uns im Gebet mit geneigtem Haupte beugen.

    • Wonderer am 25.02.2018 15:54 Report Diesen Beitrag melden

      weise Worte

      Ich denke mir dass das Leben uns eben solche Prüfungen auferlegt. Derjenige der es schafft das Positive aus dem Negativen zu sehen wird es auch schaffen diese schweren zeiten zu Überstehen. Aus Negativen kann dann Positives wachsen. Wenn aber das Negative und der Hass überwiegen ist es schwer solch Zeiten zu überstehen. Den Angehörigen wünsche ich alle Kraft der Welt um diese Tragödie zu verkraften. "Du und ich - wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen." Mahatma Gandhi

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