Klosterneuburg

12. Januar 2018 09:05; Akt: 11.01.2018 16:27 Print

„KG“-Taferl: Stadt bittet um Gesetzesänderung

von I. Nittner - Das Ja von Johanna Mikl-Leitner hat der Bürgermeister von Klosterneuburg bereits, jetzt soll Verkehrsminister Norbert Hofer helfen.

Stefan Schmuckenschlager will ein

Stefan Schmuckenschlager will ein "KG"-Kennzeichen, Johanna Mikl-Leitners Unterstützung hat er. Jetzt wandte man sich an Verkehrsminister Norbert Hofer. (Bild: kC, Stadtgemeinde, Daniel Schreiner)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es kommt wieder Schwung in den „Cold Case“ rund um den Wunsch nach einem eigenen Autokennzeichen für Klosterneuburg: Wie berichtet, wurden von der Stadt-VP über 5.000 Unterschriften gesammelt – mehr dazu hier – und mehrere Vorschläge über Umsetzungsmöglichkeiten auf den Tisch gelegt – mehr dazu hier – und dennoch gab es unter Erwin Pröll als Landeshauptmann immer ein deutliches Nein zum „KG“-Taferl, das aufgrund der Bezirksauflösung von Wien-Umgebung (Anm.: Klosterneuburg gehört nun zum Bezirk Tulln) von Stadtchef Stefan Schmuckenschlager gefordert wird.

Ping Pong zwischen Land und Bund

Rückblick: Bereits unter Erwin Pröll wurde seitens der VPNÖ auf mehrere "Heute"-Anfragen darauf hingewiesen, dass Kfz-Kennzeichen Bundessache seien, das Ministerium – damals unter Jörg Leichtfried (SP) – wiederum betonte im "Heute"-Gespräch mehrmals, dass man sich solch einem Wunsch nicht in den Weg stellen werde und verwies auf einen notwendigen Beschluss des Landes, das Verkehrsministerium mit der Durchführung zu beauftragen.

Stadt-FP unter Josef Pitschko fragte jetzt nach

Ende 2017 bat dann die Stadt-FP unter Stadtrat Josef Pitschko um eine klare Antwort der neuen Landeschefin Johanna Mikl-Leitner, selbst Wahl-Klosterneuburgerin. Also: Ja oder Nein zum Taferl.

Und die VP-Spitzenkandidatin für die nö. Wahl sah sich mit ihrem Team nun unterschiedliche Möglichkeiten einer praktischen Umsetzung genauer an. Das Ergebnis: Mikl-Leitner unterstützt ein „KG“-Taferl, wenn das betreffende Bundesgesetz dahingehend adaptiert wird. Der Grund: Es sei die einfachste Lösung. Eine politische Expositur nach Vorschlag des Bürgermeisters (Anm.: also eine Stadt mit einer einer Bezirkshauptmannschaft gleichwertigen Außenstelle) sei nicht das Ziel.

Bürgermeister schreibt Brief an Norbert Hofer

Die Unterstützung von Mikl-Leitner nahm Stefan Schmuckenschlager nun zum Anlass, sich in einem Brief persönlich an Verkehrsminister Norbert Hofer zu wenden. In dem Schreiben heißt es: "Die gesetzliche Änderung des KFG 1967 und KDV 1967 würde das Ansinnen eines eigenen Kfz-Kennzeichens für Klosterneuburg der Landesregierung und der Stadtgemeinde maßgeblich unterstützen“. Und: "Bitte teilen Sie uns mit, ob dieser Weg Ihrer Meinung nach beschritten werden kann und ob Sie diesen unterstützen."

Eine Antwort des Ministers steht derweil noch aus.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerhard am 12.01.2018 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr wichtiges Thema

    Die Sorgen mancher Menschen hätte ich gerne...

    einklappen einklappen
  • Dr.Winter am 12.01.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Unlogisch

    KG ist grundsätzlich falsch. KN oder KB wäre wohl richtig. Oder steht KG für KEIN GELD?

  • Guziwuzi am 12.01.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    regt euch nicht auf

    Liebe Kloburger, regt euch nicht auf, ich bin Jahrzehntelang mit beiden Kennzeichen herumgefahren, Privat TU und Dienstlich WU und ich konnte keinen Unterschied feststellen!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus am 15.01.2018 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    Wer will das denn wirklich?

    Auch wenn 5.000 dafür sind, dann sind immer noch ca. 21.000 Personen nicht dafür bzw. haben sich noch nicht geäußert. Also das ist doch KEIN "JA - wir wollen es!". Es ist doch eher ein: wir haben es versucht, aber nur eine Minderheit möchte es.

  • manu am 15.01.2018 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    @kurze frage

    sie haben sicher einen neid weil sie sich das wohnen in klosterneuburg nicht leisten können ich möchte nicht in wien wohnen darauf kann ich verzichten

  • SE71 am 12.01.2018 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    Bezirk Ja dann Ja wenn Nein dann nein

    die Frage ist doch leicht geklärt. ist Klosterneuburg ein eigener Bezirk dann gehört eine eigen Tafel her, wenn nicht hätten wir das auch besprochen. aus und ende.

  • Guziwuzi am 12.01.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    regt euch nicht auf

    Liebe Kloburger, regt euch nicht auf, ich bin Jahrzehntelang mit beiden Kennzeichen herumgefahren, Privat TU und Dienstlich WU und ich konnte keinen Unterschied feststellen!!!

  • Dr.Winter am 12.01.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    Unlogisch

    KG ist grundsätzlich falsch. KN oder KB wäre wohl richtig. Oder steht KG für KEIN GELD?