Anti-Terror-Übung

20. März 2017 16:14; Akt: 27.03.2017 03:40 Print

Polizei und Bundesheer üben gemeinsam Ernstfall

Wenn kritische Infrastruktur gefährdet ist, müssen unsere Einsatzkräfte möglichst schnell und organisiert handeln. Unter dem Namen "AIDA 2017" üben deshalb Bundesheer, Polizei und Rotes Kreuz drei Tage lang das gemeinsame Vorgehen im Ernstfall.

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(Bild: LPD NÖ/Dieter Höller)

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Wenn kritische Infrastruktur gefährdet ist, müssen unsere Einsatzkräfte möglichst schnell und organisiert handeln. Unter dem Namen "AIDA 2017" üben deshalb Bundesheer, Polizei und Rotes Kreuz drei Tage lang das gemeinsame Vorgehen im Ernstfall.

Vom 21. bis 23. März findet die Übung „AIDA 2017 – Schutz kritischer Infrastruktur“ in Groß Enzersdorf, Bezirk Gänserndorf und Hagenbrunn und im Bezirk Korneuburg statt. Ziel der Übung ist es, für unser alltägliches Leben dringend notwendige Gebäude im Fall einer Bedrohung möglichst gut schützen zu können. 

Stattfinden wird das Ganze in zwei Teile: Der Erste beinhaltet eine Anti-Terror-Übung der Polizei. Im Zweiten wird darauf aufbauend der Schutz von kritischer Infrastruktur mit Unterstützung des Bundesheers geübt.

Am Montag wurde der Behördenauftrag offiziell von Landespolizeidirektor Franz Prucher an Militärkommandanten Martin Jawurek übergeben. Dieser enthält neben dem Bedrohungsszenario auch die nötigen Befugnisse für die eingesetzten Soldaten. Auf beiden Seiten strich man dabei die Bedeutung der Übung für die weitere Zusammenarbeit hervor.

Im Rahmen der Übung kann es zu Verkehrsbehinderungen und Umleitungen, aber auch zu Einsätzen von öffentlichem Interesse kommen. Informationen dazu gibt durch Beamten vor Ort und auf Twitter, unter dem Hashtag "#AIDA17".