Heftige Kritik

21. November 2011 20:38; Akt: 25.11.2011 09:38 Print

Park-Chaos lähmt Krems!

Stadt-Vize Reinhard Resch (SP) diagnostiziert glasklar: "In Krems wird jedes Problem mit einer neuen Verordnung beantwortet!" Das Resultat (nicht nur) in Sachen Parkplatzregelung: Chaos total! Resch weiter: "Während Wien mit nur einem System auskommt, benötigt die Metropole Krems gleich mehrere!"

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Stadt-Vize Reinhard Resch  (SP) diagnostiziert glasklar: "In Krems wird jedes Problem mit einer neuen Verordnung beantwortet!" Das Resultat (nicht nur) in Sachen Parkplatzregelung: Chaos total! Resch weiter: "Während Wien mit nur einem System auskommt, benötigt die Metropole Krems gleich mehrere!"

Nächstes Jahr wählt Krems und das Parkchaos könnte Bürgermeisterin Inge Rinke (VP) den Kopf kosten. Denn auch die VP-dominierte Wirtschaft in der Innenstadt übt heftige Kritik.

Kämpfen die Geschäfte doch seit Jahren mit laufendem Kundenschwund – zahlreiche leerstehende Lokale geben ein trauriges Zeugnis davon – wird die Situation durch die sich laufend ändernde und logistisch undurchsichtige Parkplatzordnung weiter verschärft.

Fleischermeister Helmut Amon, Ehemann von Top-Wirtin Ulli Amon-Jell, ist nur einer der Betroffenen. Nach 60 (!) Jahren  musste er seinen Traditionsbetrieb in der Unteren Landstraße schließen: "Eigentlich hätte ich’s schon früher machen müssen, aber ich hab’s einfach nicht übers Herz gebracht, das dem Familienbetrieb anzutun."

Kein Wunder, dass sich die Oppositionsparteien in Sachen Parkchaos aufmunitionieren. Resch möchte zurückrudern und ein einfaches, überschaubares Parkraumkonzept. Weiters fordert er eine Arbeitsgruppe mit Bürgerbeteiligung sowie per 1. Dezember einen Stopp der derzeitigen Regelung, um weiteren Schaden abzuwenden. In ein ähnliches Horn stößt auch die neue Bürgerliste UBK.



Peter Cermak (30), Student, Krems:

"Für mich persönlich hat sich durch das Parkchaos nichts geändert, leider alles beim Alten."



SandraTeufl (21), Studentin, Krems:

"Die Grüne Zone bringt ja gar nichts, es gibt trotzdem keine Parkplätze in der City-Nähe."



Mario Baurer (21), Student, Krems:

"Ich glaube nicht, dass durch ein geringeres Verkehrsaufkommen weniger Leute einkaufen."



Anna Guti (51), Hausfrau aus Krems-Stein:

"Mir ist das Parkchaos egal, ich umgehe dies, indem ich mit dem Bus fahre oder zu Fuß gehe."