Waidhofen/Thaya

06. Juli 2017 10:30; Akt: 06.07.2017 10:24 Print

31.700 Euro für Familie von totem Feuerwehrmann

Völlig unerwartet starb Martin Granner mit nur 38 Jahren. Er ließ eine junge Familie zurück. Auf einen Spendenaufruf folgte eine Welle der Hilfsbereitschaft.

Großspender Karin und Robert Meier, Vizebürgermeister Johann Kasses, Norbert Schmied (WAIDHOFEN. SOZIAL. AKTIV.), Manfred Astner (Feuerwehr Waidhofen), Rudi Polt (WAIDHOFEN. SOZIAL. AKTIV.), Christian Bartl (Feuerwehr Waidhofen), Daniela Granner mit Tochter Angelika, Gottfried Waldhausl (Vizeburgermeister), Sozialstadtrat Alfred Sturm, Großspender Michael Hag und Martin Bogg. (Bild: zVg)

Großspender Karin und Robert Meier, Vizebürgermeister Johann Kasses, Norbert Schmied (WAIDHOFEN. SOZIAL. AKTIV.), Manfred Astner (Feuerwehr Waidhofen), Rudi Polt (WAIDHOFEN. SOZIAL. AKTIV.), Christian Bartl (Feuerwehr Waidhofen), Daniela Granner mit Tochter Angelika, Gottfried Waldhausl (Vizeburgermeister), Sozialstadtrat Alfred Sturm, Großspender Michael Hag und Martin Bogg. (Bild: zVg)

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Er war Hauptfeuerwehrmann in Waidhofen/Thaya, liebevoller Familienvater und dann im Februar war Martin Granner (38) völlig unerwartet, plötzlich und viel zu früh tot. Zurück blieb seine Frau Daniela und die gemeinsame kleine Tochter Angelika. "Heute" berichtete.

Nicht nur, dass sie den Verlust verkraften mussten, Frau und Tochter standen plötzlich auch vor finanziell unsicheren Zeiten. Der Verein "WAIDHOFEN. SOZIAL. AKTIV." rief zur Spendenaktion auf, unter dem Motto: "... er war als Feuerwehrmann für uns da, nun können wir etwas zurückgeben."

31.700 Euro
Die folgende Welle der Hilfsbereitschaft war erstaunlich. In nur 3,5 Monaten, 200 Einzahlungen und insgesamt 31.700 Euro an Spenden. „Der Zusammenhalt der Menschen hat mich sehr berührt. Das ist ein klares Zeichen, dass Martin Granners freiwilliger Einsatz für seine Mitmenschen gewürdigt und nun an seine Familie zurückgegeben wird“, so Initiator Rudi Polt.

Mit der Spendensumme werde man den großen Schmerz der Hinterbliebenen zwar nicht verringern, doch man könne sie im schwierigen Alltag unterstützen. Die Jungfamilie war bei der Spendenübergaben am Mittwoch gerührt und bedankte sich bei allen.

(min)

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