Niederösterreich

02. Juli 2018 12:00; Akt: 02.07.2018 11:26 Print

Asyllandesrat Waldhäusl: Bilanz nach 100 Tagen

Bei einer Pressekonferenz am Montag zog Landesrat Gottfried Waldhäusl (FP) Bilanz und gab eine kurzen Ausblick auf den Herbst 2018 und aufs nächste Jahr

Gottfried Waldhäusl (FPNÖ).  (Bild: keine Quellenangabe)

Gottfried Waldhäusl (FPNÖ). (Bild: keine Quellenangabe)

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Die Schwerpunktkontrollen nach etlichen Übergriffen durch negativ beschiedene Asylwerber brachten laut Gottfried Waldhäusl (FP) schier Unglaubliches ans Tageslicht: Exakt 403 Personen, die sich nach Ablehnung ihres Asylantrages definitiv gar nicht mehr in Niederösterreich aufhalten hätten dürfen, kassierten jeden Monatsfünften Geld aus der Grundversorgung - 221.000 Euro in Summe ("Heute" berichtete).

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Insgesamt 98 Teilnehmer

Sozialmissbrauch

"Seitens der dafür verantwortlichen Sozialisten wurde hier einem massiven Sozialmissbrauch Vorschub geleistet, Menschen mit negativem Bescheid zum Verbleib in unserem Land sogar eingeladen. Doch dann war Schluss mit lustig, es wurden die richtigen Maßnahmen gesetzt", so Waldhäusl. Durch diese Maßnahmen können laut FPNÖ 2,5 Millionen Euro jährlich eingespart werden.

Sorgenkind St. Gabriel

Waldhäusl zu St. Gabriel: "Die nächste Großbaustelle dank der unwilligen SPÖ war die Asylunterkunft St. Gabriel in Maria Enzersdorf. Dort sorgten über 100 Polizeieinsätze für Aufregung, im Mai tötete sogar ein Bewohner einen anderen. Der unbeaufsichtigte, mutmaßliche Täter bedrohte unmittelbar danach Kinder auf einem Spielplatz. Weil in diesem Quartier entsprechende Sicherheitsvorkehrungen - im Haus und rund um die Einrichtung - definitiv nicht gegeben waren, wurde der Umzug der meisten Bewohner in andere, bestehende Quartiere in Niederösterreich angeordnet. Nur 30 bis 40 Personen - inklusive Angehörige - durften aus humanitären Gründen vorerst in St. Gabriel verbleiben."

Zukunft

Waldhäusl noch abschließend: "Im Vordergrund steht die Sicherheit der Bevölkerung, wenngleich diese auch niemals zu 100 Prozent gewährleistet werden kann. Ab 2019 wird in den Quartieren zudem eine gewisse Eigenverantwortung eingefordert: So sollen die Bewohner etwa bei der Reinigung des Hauses mit einbezogen werden, in der Küche mitwirken und zudem bei Integrationsmaßnahmen mithelfen. Ein dahingehendes Pilotprojekt startet bereits im kommenden Herbst in einer Unterkunft in Greifenstein."

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(Lie)

Ausgewählte Leser-Kommentare

in einem anderen Artikel steht, dass diese Unterkunft in Greifenstein gerade geräumt wird.. wegen Renovierung.. und nachher sollen keine Asylanten rein, sondern Bedürftige.. es darf davon ausgegangen werden, dass nichts davon stimm. Oder beides. – was ist los

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerlinde M am 02.07.2018 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich einer

    Selber reinigen und kochen sagen viele meiner Bekannten und ich seit langem!!!

  • Heimatland am 02.07.2018 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    erfolgreiche Bilanz

    Endlich einer, der Ordnung in die Sache bringt!

  • was ist los am 02.07.2018 13:10 Report Diesen Beitrag melden

    da weiß wer was nicht..

    in einem anderen Artikel steht, dass diese Unterkunft in Greifenstein gerade geräumt wird.. wegen Renovierung.. und nachher sollen keine Asylanten rein, sondern Bedürftige.. es darf davon ausgegangen werden, dass nichts davon stimm. Oder beides.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heimatland am 02.07.2018 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    erfolgreiche Bilanz

    Endlich einer, der Ordnung in die Sache bringt!

  • was ist los am 02.07.2018 13:10 Report Diesen Beitrag melden

    da weiß wer was nicht..

    in einem anderen Artikel steht, dass diese Unterkunft in Greifenstein gerade geräumt wird.. wegen Renovierung.. und nachher sollen keine Asylanten rein, sondern Bedürftige.. es darf davon ausgegangen werden, dass nichts davon stimm. Oder beides.

  • Nil am 02.07.2018 12:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Start war nicht schlecht aber wurde zunehmend schlechter, bis er an das Niveau der restlichen Politiker erreichte. Nur mehr große Worte und Ankündigungen aber keine Umsetzung. Leider

    • Speedy am 02.07.2018 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nil

      Solange er diese Richtung gegen den Strom beibehält, finde ich seine Arbeit gut. Hin und da seitwärts eine Hürde umschwimmen darf gestattet sein. Den hinterlassenen Scherbenhaufen muss man erst mal ordnen um ihn dann gezielt aufzuräumen. Mit dem Strom mitschwimmen geht leicht und die Arbeit bleibt liegen.

    einklappen einklappen
  • Gerlinde M am 02.07.2018 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Endlich einer

    Selber reinigen und kochen sagen viele meiner Bekannten und ich seit langem!!!