Niederösterreich

09. Januar 2018 08:00; Akt: 09.01.2018 08:29 Print

Bitcoin-Schwindel, Mann musste jetzt vor Gericht

Schnelles Geld, Bitcoins - für einen 18-Jährigen klang dies sehr verlockend, endete aber auf der Anklagebank in Wr. Neustadt

18-Jähriger musste wegen Geldwäscherei vor Gericht. (Bild: iStock, Joachim Lielacher, salpa)

18-Jähriger musste wegen Geldwäscherei vor Gericht. (Bild: iStock, Joachim Lielacher, salpa)

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Wegen Geldwäscherei musste ein 18-Jähriger am Montag in Wiener Neustadt auf die Anklagebank. Der junge Mann aus Suttgart (D) hatte auf eine Anzeige „Arbeiten Sie vier Stunden am Tag und verdienen Sie 450 € am Tag“ reagiert und den „Job“ angenommen. Den versprochenen Dienstvertrag bekam er natürlich nie.

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Geld weg, keine Bitcoins

Die einfache Aufgabe des Teenagers: Sein Konto für die Überweisung vermeintlicher Bitcoin-Käufer bereitstellen. Als dann ein Mann aus Gießhübel (Mödling) digitale Münzen um 802 € kaufen wollte und den Betrag an den 18-Jährigen überwies, kam sofort die Order des Firmenchefs: Das Geld sei an den Buchhalter zu transferieren, der 18-Jährige leistete Folge. Das Geld war weg, der Niederösterreicher bekam null Bitcoin.

Da der 18-Jährige (er war extra aus Stuttgart angereist) im Prinzip selbst Opfer der betrügerischen Firma mit Fantasienamen war, wurde er freigesprochen (nicht rechtskräftig).

(Lie)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • AuchneMeinung am 09.01.2018 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Der junge Mann aus Stuttgart!

    Mittlerweile werden die Haare ja bald mit verpixelt. Hoffentlich wird nicht bald geblondet, aufgehellt oder gar komplett geschwärzt. Man kann sich schon vorstellen, aufgrund des nicht vorhandenen Vornamens im Artikel, der Bezeichnung ...aus Stuttgart, und dem Restbild wo hier wieder mal der Hammer hängt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • AuchneMeinung am 09.01.2018 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Der junge Mann aus Stuttgart!

    Mittlerweile werden die Haare ja bald mit verpixelt. Hoffentlich wird nicht bald geblondet, aufgehellt oder gar komplett geschwärzt. Man kann sich schon vorstellen, aufgrund des nicht vorhandenen Vornamens im Artikel, der Bezeichnung ...aus Stuttgart, und dem Restbild wo hier wieder mal der Hammer hängt.