Niederösterreich

02. September 2018 10:22; Akt: 02.09.2018 10:30 Print

Boot gekentert: Zustand der 2 Frauen weiter kritisch

Die beiden Frauen, die nach einem Unfall mit einem Pionierboot reanimiert werden mussten, sind weiter im kritischen Zustand.

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Eines der drei Bundesheerboote ist gekentert. Da auf der Donau bei Hainburg von der Feuerwehr eine große Donau Übung abgehalten wurde, waren die Freiwilligen Einsatzkräfte rasch zur Stelle, um Hilfe zu leisten. Ein mit neun Personen besetztes Heeresboot ist gekentert. Alarm für Dutzende Feuerwehren sowie die ÖAMTC-Notarzt-Hubschrauber Christophorus 2, 3 und 9 in Hainburg. Sechs bis sieben Personen konnten sich selbst retten bzw. gerettet werden. Insgesamt befanden sich drei Heeresboote auf der Donau. Ein Boot des Bundesheeres ist im Zuge des "Girls Day" gekentert. Ersten Meldungen zufolge wurden zwei junge Frauen aus dem Wasser gerettet. Sie wurden in Spitäler in Wien geflogen. Die jungen Frauen musste reanimiert werden. Die Unglücksursache ist noch unklar. Insassen sollen auch unter das Boot geraten sein. Drei Boote (zwei mit 9 und eines mit 8 Personen besetzt) hatte das Bundesheer für den "Girls Day" zur Verfügung gestellt. Die Unfallursache war zunächst unklar. Der Zustand der jungen Frauen sei kritisch. Die beiden Verunglückten wurden mit den Notarzthubschraubern in zwei Wiener Spitäler geflogen. Bei den beiden Verunglückten soll es sich um junge Frauen im Alter von etwa 20 Jahren handeln. Eines der 9er-Boote war gekentert. Die drei Boote waren mit zweimal neun Personen und einmal acht Personen besetzt. Insgesamt befanden sich 26 Mädchen und junge Frauen auf drei Booten des Bundesheeres. Im Zuge des "Girls Day" war ein Boot des Bundesheeres gekentert. Bei einem Bootsunfall in Hainburg an der Donau wurden zumindest zwei junge Frauen reanimiert.

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Die beiden Frauen, die Samstagvormittag nach einem Unfall mit einem Pionierboot auf der Donau bei Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) reanimiert werden mussten, waren am Sonntag weiterhin in kritischem Zustand, so Oberst Michael Bauer vom Verteidigungsministerium. Die Opfer im Alter von 22 und 18 Jahren stammen aus Wien und NÖ.

Die jungen Frauen hatten am sogenannten "Girls' Camp" teilgenommen, einem Schnupperwochenende beim Bundesheer. Sie waren am Freitag im burgenländischen Bruckneudorf (Bezirk Neusiedl am See) "eingerückt". Das dortige Camp wurde nach dem Unfall auf der Donau vorzeitig beendet.

Die Untersuchungen zur Ursache des Unglücks dauerten am Sonntag an. Eine Kommission des Bundesheeres unter der Leitung eines Pionieroffiziers, mit einem rechtskundigen und einem technischen Offizier sowie einem Arzt als weitere Mitglieder ermittelte ebenso wie die Staatsanwaltschaft Korneuburg. Befragungen hätten bereits stattgefunden, sagte Bauer.

Pionierboot mit 13 Personen besetzt

Das Pionierboot mit einem Unteroffizier als Steuermann war mit 13 Personen - acht Girls' Camp-Teilnehmerinnen und fünf Soldaten - besetzt, als es am Samstag gegen 10.00 Uhr kenterte. Zwei Frauen im Alter von 22 und 18 mussten in der Folge reanimiert werden. Sie waren unter das 8,5 Meter lange, 2,5 Meter breite und 2,5 Tonnen schwer Arbeits- und Transportboot geraten. Die beiden Opfer wurden von "Christophorus 3" und "Christophorus 9" ins AKH Wien bzw. ins Wiener Wilhelminenspital geflogen.

Insgesamt seien 26 junge Frauen in drei Booten unterwegs gewesen, teilte Bauer weiter mit. Zusätzlich habe es ein Rettungsboot gegeben. Alle Insassen hätten Schwimmwesten getragen.

Die Frauen und Soldaten, die sich auf dem verunglückten Pionierboot befunden hatten, wurden ebenso psychologisch betreut wie die anderen Teilnehmer an dem Girls' Camp. Dazu wurde laut dem Verteidigungsministerium alle verfügbaren Psychologen und Peers des Bundesheeres zusammengezogen.

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(red)

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