Niederösterreich

06. Dezember 2017 06:07; Akt: 05.12.2017 19:39 Print

Clementinum: Opfer wird jetzt ein Wunsch erfüllt

Schöne Geste im "Horrorheim" Clementinum: Alle Opfer bekamen bzw. bekommen jetzt einen individuellen Wunsch erfüllt - von Aromatherapie bis Ausflüge.

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Den Opfer wurde jetzt vom Patientenanwalt (li.) und Heim ein Wunsch erfüllt.

Zum Thema
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In den letzten 15 Monaten geisterte das Clementinum als „Horror-Heim“ durch die Schlagzeilen: Die Leitung des Heims und die Patientenanwalschaft arbeiteten einen „Entschädigungsplan“ aus. „Wir haben uns unabhängig vom Ausgang des rechtlichen Verfahrens, um eine Wiedergutmachung gekümmert. Diese sollten vor allem wertschätzend sein, wir wollten den Opfern einen individuellen Wunsch erfüllen. Und es hat auch eine gewisse Symbolik“, so Patientenanwalt Gerald Bachinger.

Umfrage
Den Clementinum-Opfern wird ein Wunsch erfüllt - was sagen Sie dazu?
18 %
5 %
2 %
75 %
Insgesamt 40 Teilnehmer

Die Patienten bekamen etwa spezielle Therapien, Behandlungen, Massagen oder begleitende Ausflüge. Christian Zwittnig, Sprecher des Hauses der Barmherzigkeit: „Es wurde der Kreis aller möglichen Betroffenen gewählt. Es soll den Patienten vor allem Lebensqualität bringen.“

Ermittlungen laufen

Wie berichtet stehen fünf Ex-Pfleger im Verdacht Greise auf der Station St. Anna gequält, gefoltert und erniedrigt zu haben. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, zuletzt wurden zwei Leichen exhumiert – ein Prozess wird für 2018 erwartet

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(Lie)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • S.Oliver am 06.12.2017 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alle Verantwortlichen kündigen

    Nicht nur die entlarvten Täter!! Auch die Führung hat Schuld auf sich geladen. Sonst wird sich nichts aber auch gar nichts ändern. Einem gequälten gefolterten erniedrigten Opfer wird eine Massage die es mit Mißtrauen über sich ergehen lassen muß nichts bringen. Solche Missstände sind unverzeihlich. Der schwere Beruf von jeglichem Pflegepersonal muß anständig honoriert und gewürdigt werden, ständige Kontrolle neutraler Beobachter müssten toleriert werden und dann werden solche perversen Typen erst gar nicht ihre Abartigkeit ausleben können. Das hat nichts mit Überforderung zu tun.

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  • Berufskollege am 06.12.2017 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    So kann es nicht weitergehen

    Einen Wunsch zu erfüllen von Maßnahmen, die ihnen sowieso zustehen, zeugt davon wie schlecht die Pflege dort ist. Mehr kompetentes und empathisches Personal anzustellen wäre wohl die richtige Vorgangsweise. Jeder, der in diesem Bereich arbeitet, weiß wie solche Zustände zustande kommen. Führungspersonal entlassen!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Berufskollege am 06.12.2017 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    So kann es nicht weitergehen

    Einen Wunsch zu erfüllen von Maßnahmen, die ihnen sowieso zustehen, zeugt davon wie schlecht die Pflege dort ist. Mehr kompetentes und empathisches Personal anzustellen wäre wohl die richtige Vorgangsweise. Jeder, der in diesem Bereich arbeitet, weiß wie solche Zustände zustande kommen. Führungspersonal entlassen!

  • S.Oliver am 06.12.2017 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alle Verantwortlichen kündigen

    Nicht nur die entlarvten Täter!! Auch die Führung hat Schuld auf sich geladen. Sonst wird sich nichts aber auch gar nichts ändern. Einem gequälten gefolterten erniedrigten Opfer wird eine Massage die es mit Mißtrauen über sich ergehen lassen muß nichts bringen. Solche Missstände sind unverzeihlich. Der schwere Beruf von jeglichem Pflegepersonal muß anständig honoriert und gewürdigt werden, ständige Kontrolle neutraler Beobachter müssten toleriert werden und dann werden solche perversen Typen erst gar nicht ihre Abartigkeit ausleben können. Das hat nichts mit Überforderung zu tun.

    • directly am 06.12.2017 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @S.Oliver

      Ich verstehe nicht wo da die Kontrolle durch die Bewohneraufsichtsbehörde war? Solche Zustände hätten entdeckt werden müssen. Kann fast nicht glauben dass die Führung so gut vertuschen konnte

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