Naturpark Hohe Wand

09. Januar 2018 19:00; Akt: 10.01.2018 09:16 Print

Über die Schulter gespuckt: "Heute" macht Lamaschein

Im Naturpark Hohe Wand kann mit Lamas und Alpakas gewandert werden. Wer bis zum Schluss nicht angespuckt wird, erhält den Lamaführerschein. "Heute" wollte es wissen.

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Sonntagnachmittag im Naturpark Hohe Wand (Bezirk Wr. Neustadt) - die Luft ist angenehm kühl, dichte Nebelschwaden ziehen durch die Landschaft und verleihen dem Ort etwas Mystisches. Ein Wetter, bei dem viele lieber zuhause auf der Couch bleiben. Wir nicht! Denn wir besuchen die wohl beliebteste Männer-WG in Niederösterreich: die drei Lamas (Sultan, Chicco und Aladdin) und die drei Alpakas (Löwenherz, Frodo und Merlin). Mit ihnen machen wir heute den Lamaführerschein - mal sehen, ob wir die Prüfung bestehen.

Vor Ort werden wir von unserem Lamaguide Selma herzlich begrüßt. Sie bereitet die Tiere gerade auf den Rundkurs vor und wir bemerken: nicht nur uns haben die plüschigen Gesellen von einem Sonntag im Freien überzeugt, sondern auch eine bunt gemischte Truppe jeder Altersklasse. Wir bekommen eine kurze Einweisung zum Umgang mit den Tieren, dann werden die Lamas und Alpakas vergeben und wir ziehen los.

Aladdin die "Plaudertasche"

Unser "Prüfungslama" ist Aladdin, ein 18-jähriger Lamabursche, der fröhlich vor sich hin brummt, während er neben uns hergeht. Außerdem ist er ein Feinschmecker und lässt sich keinen Leckerbissen in der Natur entgehen. Er knabbert an Baumrinden und pflückt sich Fichtennadeln - man will ja schließlich einen frischen Atem haben, wenn Besuch da ist. Zwischendurch ist auch immer wieder Zeit für Streicheleinheiten, was ganz besonders die Kleinen unserer Wandertruppe freut (und uns natürlich auch ;)).

(Bei) "Heute" bleibt die Spucke weg

Mit Busfahrern soll man ja während der Fahrt nicht quatschen, bei Lamaführern ist das zum Glück anders. Wir haben die Gelegenheit mit Selma zu plaudern, die uns viel Interessantes über die Tiere, ihre Gewohnheiten und ihre feine Wolle erzählt. Plötzlich ändert sich das Tempo in der Gruppe und wir werden schneller. Der Grund: Tankpause in Form einer Futterstation zur Halbzeit der Wanderung. Hier dürfen wir unsere Weggefährten laben. Sie stürzen sich freudig auf den leckeren Hafer und schmatzen genüsslich vor sich hin. Dann geht es weiter durch den Wald zurück bis zum Tiergehege. Unsere Gruppe hat sich gut gemacht, wir sind alle spuckefrei geblieben und dürfen stolz unseren "Lamaführerschein" entgegennehmen - ein Stempelpass vom Neuling bis zum Experten. Wir verabschieden uns von unseren äußerst sympathischen Prüfern und kommen gerne zu einer Auffrischungsstunde wieder.


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(Ros)

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