Niederösterreich

18. September 2018 19:24; Akt: 18.09.2018 19:24 Print

Ex-Polizistin backte Ex-Cop eine Hakenkreuz-Torte

Wegen Wiederbetätigung mussten jetzt ein Ex-Beamter und eine ehemalige Polizistin in Wr. Neustadt auf die Anklagebank. Zum 40er hatte er eine Nazi-Torte bekommen.

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Sein außergewöhnlicher Geschmack bei Süßspeisen brachte einen Niederösterreicher (41) und seine Freundin am Dienstag in Wr. Neustadt auf die Anklagebank.

Denn die ehemalige Polizistin hatte ihrem Bekannten zum 40. Geburtstag im Vorjahr eine Torte mit einem Nazisymbol gebacken. Und: In einer einschlägigen WhatsApp-Gruppe tauschte man laut Anklage fleißig abscheuliche Bilder und judenfeindliches Gedankengut aus.

Die österreichisch-italienische Staatsbürgerin, die jetzt Krankenschwester werden will, sagte vor Gericht zum Vorwurf der Wiederbetätigung: „Da ist kein ernster Hintergedanke dabei.“ Er redete sich auf einen in der Naziszene bekannten Mann aus: „Ich wollte ihn erfreuen.“

Nach einem langen Prozesstag fiel am Dienstagabend um 19 Uhr das Urteil. Er wurde zu 18 Monaten, sie zu 20 Monaten bedingt verurteilt (nicht rechtskräftig).

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(Lie)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Erwin am 18.09.2018 20:47 Report Diesen Beitrag melden

    Und ewig grüßt das Murmeltier

    Mit sowas beschäftigt sich also die Justiz.......Sollte sich besser um die allgegenwärtige Gewalt auf unseren Straßen kümmern.Oder einmal ein Auge darauf haben wo unsere neuen Mitbürger die Kohle für BMW ,Audi und Mercedes haben.

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  • Max und Moritz am 18.09.2018 21:40 Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so, das lenkt von wahren Problemen ab

    Ausgezeichnet gehandelt unsere Justiz. Für dieses Schwerverbrechen, eine Torte mit Hackenkreuz backen, gehören sie hart bestraft. Was ist eigentlich mit den Mitessern, eh meinte Mittätern? Ich hoffe, die werden auch noch ausfindig gemacht und ebenso hart bestraft. Denn eine Hackenkreuztorte essen ist ja sicher auch strengstens verboten. So geht's nicht! Echt jetzt.

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  • Ludwig am 18.09.2018 23:20 Report Diesen Beitrag melden

    Tägliche Messerstecherei

    ist Anzeige auf freiem Fuss. Worte sind Haftstrafen. Braucht's noch Kommentare?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hannes scheiblreiter am 19.09.2018 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Freispruch fuer tortenbaecker

    Freispruch sollte es geben. Wegen historischer Geschichte sollten sich die Gerichte das Geld sparen ,dafür auch noch eine verhandlung,und strafen verteilen grenzt an linksextreme ubertriebenheit.

  • MarkusB am 19.09.2018 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kunst...

    Würde ich anfechten, künstlerischer Beitrag und fertig...

  • erich07 am 19.09.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    Viel zu tun

    In Myarmar hätten unsere Jäger viel zu tun, ist dort als Glückssymbol auf Häusern und auf Helmen von Motorradfahrer

  • SockenRambo am 19.09.2018 08:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freifuss

    Man braucht auch ein paar Einheimische für die Verbrechensstatistik.. wie schaut es denn aus wenn 90 Prozent davon Zuwanderer wären.. klar kommen dann auch Dummköpfe zum Handkuss.. dafür dürfen 2-3 Messerstecher den Freifuss genießen .

  • TantePolly am 19.09.2018 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser übertriebene Eifer bei der

    Hexenjagd nach NS-Symbolen wirkt zunehmend kontra-produktiv.