Niederösterreich-Wien

12. Juli 2018 09:00; Akt: 11.07.2018 16:25 Print

Kind und Koks im Gepäck: Frau am Airport verhaftet

Mit dem Töchterlein (10) „getarnt“ schmuggelte eine 36-Jährige hochwertiges Kokain nach Wien, wurde in NÖ verhaftet. Traurig: Das Kind ist jetzt im Heim in NÖ.

 (Bild: privat, Daniel Schaler)

(Bild: privat, Daniel Schaler)

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Mit einer lebensgefährlichen Fracht im Körper und Tochter war eine Bodypackerin mehrmals nach Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) gereist. Die Frau aus Nigeria wurde schließlich am 17. März 2018 mit 664,7 Gramm Kokain (Reinheitsgehalt 66 %) am Flughafen erwischt worden.

Umfrage
3,5 Jahre für Bodypackerin - was halten Sie vom Urteil?
69 %
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Insgesamt 226 Teilnehmer

Tragisch: Während die Mama verhaftet wurde, wurde die Tochter in ein Kinderbetreuungsheim im Bezirk Mödling gebracht. Dort wartet die Kleine noch immer auf ihre Mama.

3,5 Jahre Haft

Denn die Mutter musste jetzt in Korneuburg auf die Anklagebank. Die Afrikanerin zeigte sich teils geständig, zunächst gestand sie nur den Flug am 17. März, dann vier Kurierfahrten, dann widerrief sie drei Botendienste. Laut Handyauswertung dürfte sie zumindest vier bis maximal sechs Kurierfahrten gemacht haben. Rund vier Kilo Koks soll sie dabei eingeführt haben, der Senat legte dann eine Menge von zumindest 1,5 Kilo Kokain fest.

Richter Manfred Hohenecker kannte mit der Drogenschmugglerin, Tochter hin oder her, kein Pardon: Die Nigerianerin fasste 3 1/2 Jahre gesiebte Luft aus – nicht rechtskräftig.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • katja am 12.07.2018 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    verantwortungslose person!

    die strafe müßte viel höher sein, und das kind ist wohl im heim besser aufgehoben als bei der kriminellen mutter!

    einklappen einklappen
  • kraxn am 12.07.2018 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Der kleine Unterschied

    Wenn Sie das in Kolumbien wagt, bekommt sie 12 Jahre Haft.

  • erich07 am 12.07.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    zu gering

    War wohl die Mindestsicherung zu gering.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mela ich am 13.07.2018 12:27 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Fasste 3 1/2 Jahre versiebte Luft aus. Na gut. Das Kind tut mir wirklich leid. Kann für Dummheit der Mutter büßen.

  • Gasttt am 12.07.2018 20:10 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Warum "Airport"? Warum nicht "Flughafen"? Sind wir hier in London ndon, oder was? -.-

  • Gerecht am 12.07.2018 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Gerich

    Die Drogen sind verboten laut Stgb weil es den Menschen schaden oder weil der Staat nicht abzweigen kann? Seltsam, dass Zigaretten erlaubt sind, obwohl jährlich hunderte Menschen daran sterben. Es geht nie um den Menschen, wie dieser konkrete Fall zeigt, sonst würde man auf das Kind schauen. Somit wächst das Kind mit der Tatsache auf, dass der Staat ihm seine Mutter eingesperrt hat. Achja...zum Wohle natürlich...weil der Mensch eben zählt.

    • gunti eli am 12.07.2018 13:03 Report Diesen Beitrag melden

      süchtig?

      @gerecht, es geht ihnen gut? es ist auch essen erlaubt, wobei es gibt auch eine fresssucht. auf das kind wird jetzt geschaut, besser als es die mutter gemacht hat. dealer töten menschen! befassen sie sich mit dem thema, die dame hat nichts zum rauchen geschluckt.

    • kate am 12.07.2018 15:05 Report Diesen Beitrag melden

      @gunti eli

      Seit wann ist essen tödlich? Wie kommen Sie auf die Idee eine Fressucht mit einer Alkohol oder Nikotinsucht zu vergleichen? Alkohol und Tabak sind im Gegensatz zu Essen sehr wohl DROGEN die auch den Körper schädigen und zum Tod führen können. Essen normal nicht, außer man isst etwas giftiges.

    einklappen einklappen
  • kraxn am 12.07.2018 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Der kleine Unterschied

    Wenn Sie das in Kolumbien wagt, bekommt sie 12 Jahre Haft.

  • 0000000000000000 am 12.07.2018 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    00000000

    4KG wird gerechnet, und dann für das Urteil wird nur 1,5kg hergezogen?