Drogenschmuggel

29. Juli 2018 13:29; Akt: 29.07.2018 12:14 Print

Polizei fand in St. Pölten Kokain in Brotlaib

Eine kreative Art Kokain zu transportieren nutzten ein Bosnier und ein Türke in St. Pölten, die Polizei kam ihnen aber auf die Schliche.

In einem Laib Brot wurde das Kokain gefunden. (Bild: Daniel Schreiner, iStock)

In einem Laib Brot wurde das Kokain gefunden. (Bild: Daniel Schreiner, iStock)

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Einen Laib Brot vollgestopft mit Kokain nahm die Polizei einem Bosnier und einem Türken ab, sie waren damit in St. Pölten unterwegs gewesen. Beide mussten sich jetzt vor Gericht verantworten, gaben an, das Kokain sei für einen 52-jährigen Geschäftsmann aus St. Pölten gewesen.

Die beiden dürften einen kleinen Suchtgifthandel betrieben haben. Mit dem Geld, das sie einnahmen kauften sie selbst Drogen und konsumierten sie gemeinsam. Der Bosnier bekannte sich schuldig, der Türke teilschuldig.

Mit dem Brot waren sie gerade auf dem Weg zum 52-jährigen Geschäftsmann, der immer wieder bei den beiden kleinere Lieferungen bestellt haben soll. "Es waren Kleinmengen für den Eigenkonsum. Im Durchschnitt zirka 15 Gramm pro Monat", gab der St. Pöltner laut "NÖN" vor Gericht an.

Der Türke wurde wurde zu 15 Monaten Haft verurteilt, drei unbedingt. Der Bosnier fasst 12 Monate aus, ebenfalls drei davon unbedingt. Die Strafe für den Türken viel höher aus, weil er einen falschen Meldezettel vorgelegt hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Adolf am 29.07.2018 13:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tschüssss..

    Österreichische Staasbürgerschaft entziehen und die ganze Familien nach Hause schicken wären die besseren Strafen und uns Steuerzahlern kostet das weniger als die im Gefängnis durchzufüttern.

    einklappen einklappen
  • Luzifer from Austria am 29.07.2018 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    Kokain

    ist vor allem in der Schickimickiszene seit langem und weiterhin INN, weshalb man darüber auch selten berichtet, und falls doch, Usern das Posten dazu trotz angeblicher "freien Meinungsäusserung" selten wirklich gewährt. Hier anhand einiger Beispiele gut erkennbar, wie man mit kritischen Meinungen umgeht.

  • Poo Doody am 30.07.2018 08:00 Report Diesen Beitrag melden

    3 Monate bei einem Strafrahmen bis

    15 Jahre?Warum nicht 5 Jahre beim ersten Kilo und 10 bei Wiederholung?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Poo Doody am 30.07.2018 08:00 Report Diesen Beitrag melden

    3 Monate bei einem Strafrahmen bis

    15 Jahre?Warum nicht 5 Jahre beim ersten Kilo und 10 bei Wiederholung?

  • Luzifer from Austria am 29.07.2018 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    Kokain

    ist vor allem in der Schickimickiszene seit langem und weiterhin INN, weshalb man darüber auch selten berichtet, und falls doch, Usern das Posten dazu trotz angeblicher "freien Meinungsäusserung" selten wirklich gewährt. Hier anhand einiger Beispiele gut erkennbar, wie man mit kritischen Meinungen umgeht.

  • Adolf am 29.07.2018 13:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tschüssss..

    Österreichische Staasbürgerschaft entziehen und die ganze Familien nach Hause schicken wären die besseren Strafen und uns Steuerzahlern kostet das weniger als die im Gefängnis durchzufüttern.

    • Joe heute am 29.07.2018 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Adolf

      richtig so sehe ich das auch oft. nur leider kommt es halt immer anders.

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