Mit 338 km/h gestoppt

28. September 2018 06:00; Akt: 28.09.2018 14:17 Print

Rekord-Raser: "Hatte es eilig in Richtung Wies’n"

Der Raser von der "West" ist nicht zu stoppen: Nachdem ihn die Polizei in seinem Porsche aufgehalten hatte, ließ er seinen Boliden bis Passau schleppen – dort gab er weiter Gas.

Der Unternehmer (34) bretterte mit seinem Porsche 911 GT3 mit 338 km/h über die

Der Unternehmer (34) bretterte mit seinem Porsche 911 GT3 mit 338 km/h über die "West" und postete den Beginn der Fahrt im Web. (Bild: Instagram)

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Er ist erfolgreicher Unternehmer und unternimmt gerne rasante Ausfahrten: Der Rekord-Raser aus Niederösterreich hat ein Faible für Autos und besitzt neun flotte Flitzer. Um genau zu sein, sind es vier Porsche, zwei Alfa, zwei BMW und ein Fiat Abarth.

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"Habe 338 km/h geschafft"

Dienstagnacht gab er in seinem Porsche 911 GT3 (500 PS, Listenpreis: 229.000 Euro) Richtung Westen bei freier Strecke Vollgas. Nahe Amstetten stoppte ihn die Polizei. Der Geschäftsmann sagte cool: "Ich habe 338 km/h geschafft!"

Polizei knipste Erinnerungsfoto

Für die rund 140 Kilometer von Wien bis Oed (NÖ) hatte er knapp 28 Minuten gebraucht, Durchschnittsspeed 244 km/h. Augenzeugen des Einsatzes berichteten "Heute", dass ihn Polizisten sogar um Erinnerungsbilder baten.
Im Anschluss an die Foto-Session ließ der Temposünder seinen Porsche bis Passau (D) schleppen. Nach der Grenze setzte er sich wieder hinter das Steuer und fuhr weiter nach München. Ein Freund des Unternehmers schildert: "Er steht zu seinem Wort. Er hatte es eilig, denn er hatte einen Geschäftstermin und eine Verabredung beim Oktoberfest auf der Wies’n. Da nahm er es in Kauf, eine Strafe wegen Fahrens ohne Führerschein zu bekommen.“"

"Bin kein Schwerverbrecher"

Dieser war ihm kürzlich abgenommen worden, da er in Wien in einer Einbahn zurückgeschoben hatte. Als die Polizei ihn erwischte, hatte er Cannabis in der Mittelkonsole (und intus).
Der Hobbyrennfahrer zeigt seine Autos gerne im Web – man kennt ihn und seine Gefährte in seiner Heimat. Freunde kontaktierten ihn daher besorgt. Ihnen sagte er: "Ich bin kein Schwerverbrecher und auch nicht gestört. Ich weiß, was ich tue und beherrsche mein Auto. Ich habe seit 17 Jahren den Führerschein und hatte noch niemals einen Unfall."

Dennoch droht ihm nun eine Vollgas-Strafe von bis zu 4.300 Euro. Er wird’s verschmerzen.

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(coi, wes)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rudel Wolf am 28.09.2018 06:28 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn!!

    Na Gott sei Dank durfte er weiterfahren, ich dachte echt schon er wurde aus dem Verkehr gezogen. Aber wenn er einen Unfall verursacht dann bitte ordentlich rügen, gell?

  • mitdenker am 28.09.2018 06:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wie jetzt?

    Meldungen: nicht im Besitz eines Führerscheines - Führerschein wurde schon zuvor abgenommen - usw. Und da lässt die Polizei es zu, dass der werte Herr nach der Grenze weiterfährt ohne sofort die deutschen Kollegen zu verständigen?

  • Kurt am 28.09.2018 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Also ich finde das schon eine Frechheit, sich hinzustellen und zu sagen, ich weiß was ich tue! Mit 338 km/h hat er sein Auto sicher nicht im Griff! Allein schon das Sichtfeld ist so stark eingegrenzt! Wenn er mit der Geschwindigkeit einen Unfall baut, ist nicht nur er sondern vermutlich sehr viele verletzt oder mehr! Der sollte nie wieder ein Auto fahren dürfen!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Freund Josef am 11.10.2018 20:13 Report Diesen Beitrag melden

    Dilemma. .hm?

    Eigentlich sollten alle Fahrzeuge auf "130km/h" (100km/h) stattlich gedrosselt werden! Somit hätte man fast auch die abgasnormen erreicht.

  • Mario am 30.09.2018 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Erinnerungsfoto

    Wenn die Polizei ihn schon um ein Erinnerungsfoto bittet, wissen wir schon, wie es um unsere Polizei steht

  • Mario am 30.09.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Teuer

    Jetzt weiß man als Konsument, wohin das Geld geht, wenn man teuer bei Unternehmen zahlt. Solche Typen hab ich bei mir in der Nähe auch

  • Virginia am 29.09.2018 17:32 Report Diesen Beitrag melden

    Psycho

    Wer so rast und noch so stolz ist sollte zum Psychologen. Er ist nicht für sich selbst eine Gefahr sondern für andere ebenso. Im Grunde nimmt er doch Totschlag Körperverletzung und der gleichen auf sich mit. Knast, lebenslanges Fahrverbot. Der kann sich sicher einen Chauffeur auf Lebenszeit leisten.

  • Geil Tempo am 29.09.2018 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    Volvo

    geil! mein Auto geht nur 200. und die fahre ich auf der West auch wenn es geht