Rotes Kreuz

07. März 2018 12:19; Akt: 07.03.2018 12:30 Print

Rotes Kreuz NÖ: 2.250 Rettungseinsätze pro Tag

Das Rote Kreuz Niederösterreich zog Bilanz: Knapp 18.000 Rotkreuz-Freiwillige leisteten im Vorjahr 2,9 Millionen Arbeitsstunden.

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Sie waren im vergangenen Jahr für uns da, sei es bei außergewöhnlichen Einsätzen wie der Gasexplosion in Baumgarten (Gänserndorf) und dem Zugunglück in Kritzendorf (Klosterneuburg), bei Notfällen oder bei Gesundheitlichen- und Sozialen Diensten: Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes. Sie fuhren 2017 im Durchschnitt 2.250 Mal pro Tag zu Einsätzen aus, leisteten Hilfe.

Vollste Unterstützung vom Land

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) bedankte sich, im Rahmen einer Pressekonferenz in St. Pölten, bei allen Mitarbeitern des Rettungsdienstes: "Jede Rotkreuz-Uniform und jedes Rotkreuz-Fahrzeug sind ein sichtbares Signal für das Miteinander in Niederösterreich. Das Rote Kreuz ist sehr professionell aufgestellt und auch für Sonderfälle und Einsätze mit Rettungshunden bestens gerüstet. 2,9 Mio. Einsatzstunden haben freiwillige Helfer geleistet, dazu kommen noch die Stunden der Zivildiener, der Hauptamtlichen und der Ehrenamtlichen. Ein unglaublicher Einsatz der seitens des Landes auch finanziell und ideell auf volle Unterstützung zählen kann". Unterstützung soll es zukünftig auch seitens der Strafbestimmungen bei tätlichen Angriffen geben, um Rettungskräfte bei Einsätzen vollsten Schutz zu gewährleisten.

Auch LH-Stellvertreterin Karin Renner (SP) setzt vollstes Vertrauen in den Einsatz der Rettungskräfte: "Das Rote Kreuz ist ein verlässlicher Partner für das Land NÖ. Rund 1,1 Mio. Rettungsfahrten haben unsere Rettungsdienste im vergangenen Jahr in Niederösterreich zuverlässig abgewickelt. Sie sind unerlässlich für die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und ein Zeichen unseres guten Gesundheitssystems".

Rückgang bei den Stundenleistungen pro Person

Präsident des Roten Kreuz NÖ, Josef Schmoll, blickt ebenfalls auf ein erfolgreiches Einsatzjahr zurück. Die Stundenleistung pro Person sei allerdings leicht rückläufig. "Das ist eine Entwicklung, die sich im Freiwilligenwesen bereits in den vergangenen Jahren hinweg abzeichnet. Wir haben zwar steigende Freiwilligenzahlen, die zur Verfügung stehende zeit ist aber rückläufig", so Schmoll. Dies sei auf den Anstieg von Nachtdiensten und der Tatsache, dass Freiwillige unter Tags ihren Berufen nachgehen müssen, zurückzuführen. Man werde deshalb noch zusätzlich hauptberufliches Personal in den Dienst aufnehmen.

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(Ros)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerlinde am 07.03.2018 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verzählt?

    Das kann ich mir in dieser Höhe nicht vorstellen!

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  • Gerlinde am 07.03.2018 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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