Steiermark

03. August 2018 15:00; Akt: 03.08.2018 20:50 Print

Spendenaktion finanziert Therapie für Georg (12)

Unglaubliche Erleichterung beim todkranken Georg P. (12) und seiner Familie: Die von Anwältin Karin Prutsch gestartete Spendenaktion war ein Riesenerfolg. Der Bub kann mit der Therapie beginnen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Monatelang kämpfte Rechtsanwältin Karin Prutsch wie eine Löwin, um dem todkranken Georg P. (12) die einzige heilbringende Therapie für seine Krankheit zu ermöglichen.

Wie berichtet, leidet der kleine Steirer-Bub an spinaler Muskelatrophie, mit jedem Tag ohne entsprechende Behandlung werden Herz und Atmung weiter angegriffen – bis zum Todesurteil, dem Atemstillstand. Sein Schicksal rührte ganz Österreich zu Tränen.

Anwältin prozessiert gegen Kasse

Das einzig zugelassene Medikament "Spinraza" wurde von der KAGes aber abgelehnt, eine Therapie also verweigert. Derzeit prozessiert die Anwältin. Doch das dauert – und weil Georg keine Zeit mehr hat, rief Prutsch eine große Spendenaktion ins Leben. Mit riesigem Erfolg.

Über Wochen wurden tausende Euro für den Zwölfjährigen gesammelt, jetzt ist das Ziel erreicht, die Behandlung bei einem Spezialisten in Oberösterreich kann nun begonnen werden.

"Georg wird leben, wird überleben. (...) Ein herzliches Danke, Sie haben ein Leben von einem zwölfjährigen Jungen gerettet. (...) Sie haben es geschafft, das Unmögliche möglich zu machen", verkündete Karin Prutsch nun sichtlich gerührt in einem Facebook-Video. Sie erklärte die Spendenaktion für beendet, es wird kein Geld mehr benötigt.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(nit)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • In Ri am 03.08.2018 15:29 Report Diesen Beitrag melden

    Schön das es noch Menschlichkeit gibt

    Eine wunderschöne Nachricht, alles gute tapferer Bub!!

    einklappen einklappen
  • ENGLAND10 am 03.08.2018 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Tolle super Aktion von der Anwältin und von den Spendern. Da sieht man das man vom Land Österreich/Stadt/Kassen usw in Stich gelassen wird. Diese Aktion sollte zum denken geben.

  • Anton am 03.08.2018 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Tirol

    Wie schön, dass der Lauda sein Lüngerl sofort und unkompliziert erhalten hat... Alles Gute Georg!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Amon am 04.08.2018 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ing.

    Österreich hat viel Geld für alle Zuwanderer aber für eine Behandlung eines schwer kranken Kindern muss man Bettel

  • Dr Ätker am 04.08.2018 07:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wenig Sinn

    Wenn die Ärzte sagen es wird nichts bringen, dann denke, ich als Laie, es wird nichts bringen?! -> traurig, aber sinnlos

  • Pferdedieb Banusch am 03.08.2018 22:28 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Und genau das passiert bei bestimmten Volksgruppen nicht,sie unterstützen sich untereinander so das sie auf keine fremde oder stattliche Hilfe angewiesen ist...In meiner Gesellschaft wurde oft 6 stellige Summe eingesammelt wenn jemand in Not war,aber ganz Österreich bringt nicht mal 5 stellige Summe zusammen.Traurig das die Familie diesen Summe unter der Familie nicht eingesammelt..Ich liebe meine Kultur!Ich wünsche den jungen sehr schnelle Besserung und Heilung!

    • Anna am 04.08.2018 06:21 Report Diesen Beitrag melden

      Zuerst auf die eigenen Leute schaun

      Na ja, Österreich zahlt aber extrem viel für fremde Leute... sind da keine aus deiner Familie dabei? Drum reichtces nicht mehr fürs eigene Volk

    einklappen einklappen
  • Sonja am 03.08.2018 22:21 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Den Parteien ist dieses Kind wurscht. Egal ob FPÖ,ÖVP ODER ROTE.Politikern sind ihre Kinder wichtig und sie sind immer geschützt. Sie haben immer Hilfe. Wir normal Sterblichen müssen kämpfen oder Sterben.

    • Jasmin am 04.08.2018 12:02 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      Alle Politiker sollen ihr überbezahltes Gehalt Spenden,denn man braucht ja eh nur 150 Euro zum Leben!!

    einklappen einklappen
  • SockenRambo am 03.08.2018 22:01 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptthema

    Ein Dank, an die vielen aufrechten, hilfsbereiten, netten und gutmütigen ÖsterreicherInnen!!! Wo das rote System versagt, müssen die Menschen zusammen stehen.. und das gibt mir Hoffnung für unser Land. Bleibt zu hoffen daß sich im roten Sumpf bald was ändert. Man könnte auch das System ändern.. die die einzahlen sollen sagen dürfen für welche Hauptthemen das Geld verwendet werden soll..