Nö. Bauernbund-Chefin

03. Januar 2018 19:00; Akt: 03.01.2018 19:54 Print

Tanner: "Griff ins Regal ist Volksabstimmung"

Klaudia Tanner vertritt in NÖ rund 40.000 bäuerliche Betriebe. In „Heute“ sprach die Chefin des mächtigen VPNÖ-Flügels über Werte, Wahl und die Zukunft der Bauern in Niederösterreich.

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"Heute“: Höchste Qualität und kleinster Preis gehen laut Ihnen niemals zusammen, Sie treten offen gegen eine Verramschung der Lebensmittel auf. Was raten Sie den Konsumenten in NÖ?
Klaudia Tanner: Die Kunden sind unsere stärksten Partner. Sie entscheiden, was gekauft wird und was nicht. Jeder Griff ins Regal ist somit eine tägliche Volksabstimmung.

Umfrage
Kaufen Sie lieber im Supermarkt oder beim Bauern?
28 %
31 %
21 %
21 %
-1 %
Insgesamt 39 Teilnehmer

Heute“: Nämlich ob die Bauernschaft in Niederösterreich eine Zukunft hat oder nicht?
Tanner: Das hat die Gesellschaft mit ihrem Kaufverhalten zu entscheiden. Wir Bauern haben aber alle Asse in der Hand, weil wir die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllen. Es geht mir aber vor allem um Wertschätzung und in der Folge natürlich auch um Wertschöpfung.

Heute“: Leben wir heutzutage im Überfluss?
Tanner: Ja, es wird zu viel weggeschmissen. Tatsache ist, dass in NÖ im Jahr genussfähige Lebensmittel im Wert von 300 € pro Haushalt weggeschmissen werden.

Heute“: Am 28.1. sind Landtagswahlen – wie ist die Stimmung bei den Landwirten?
Tanner: Wir werden um jede Stimme rennen – das tut der Bauernbund das ganze Jahr, die ganze Legislaturperiode über.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SockenRambo am 03.01.2018 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Händler aus der Hölle..

    Von Verramschung kann man angesichts der Preise wahrlich nicht mehr sprechen!! Kauft man was einem schmeckt, brauchst schon fast ein Managergehalt. Wäre ich noch in der selben Firma wie vor 10 Jahren müsste ich sicher auf Aktionsschnäppchenjagt gehen.. Früher war es so, 1 Euro.. davon 20Cent Steuer, 30Cent verdient der Hersteller, 10Center der Logistiker und 40Cent der Händler. Heute kostet alles 1,6 Euro.. Steuer nimmt 32Cent, der Hersteller 28Cent und der Händler macht einen Euro Gewinn.. und der Kunde bezahlt 60 Prozent mehr für Lebensmittel.. Das ist Fakt.. mit einberechnet sind da schon die Packungsgrößen.. a la 100g sind jetzt 83g und so weiter....

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  • Helge Kurz am 03.01.2018 19:05 Report Diesen Beitrag melden

    Jammerei

    Für mich kassieren und jammern die Bauern zu viel.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • SockenRambo am 03.01.2018 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Händler aus der Hölle..

    Von Verramschung kann man angesichts der Preise wahrlich nicht mehr sprechen!! Kauft man was einem schmeckt, brauchst schon fast ein Managergehalt. Wäre ich noch in der selben Firma wie vor 10 Jahren müsste ich sicher auf Aktionsschnäppchenjagt gehen.. Früher war es so, 1 Euro.. davon 20Cent Steuer, 30Cent verdient der Hersteller, 10Center der Logistiker und 40Cent der Händler. Heute kostet alles 1,6 Euro.. Steuer nimmt 32Cent, der Hersteller 28Cent und der Händler macht einen Euro Gewinn.. und der Kunde bezahlt 60 Prozent mehr für Lebensmittel.. Das ist Fakt.. mit einberechnet sind da schon die Packungsgrößen.. a la 100g sind jetzt 83g und so weiter....

    • durchbeißer am 04.01.2018 01:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @SockenRambo

      mit 180-200 Stunden Dienst im Monat, bleibt mir trozdem nur Clever, Sbudget, Hofer und Lidl. Auf Fleisch wird aus finanziellen Gründen verzichtet. Als Arbeitsloser hatte man zumindest Zeit auf Schnäppchenjagt zu gehen. Mit Sozialpass kam man da teils sogar besser durch als mit Vollzeitbeschäftigung.

    • SockenRambo am 04.01.2018 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @durchbeißer

      So geht es vielen, ich weiß! Umso bewundernswerter, das sie weiter arbeiten, und nicht wieder die soziale Hängematte nutzen!! Wenn sich Fleisch trotz arbeiten gehen nicht ausgeht, dann rennt was falsch, dann sollten sie meiner Meinung nach mehr verdienen, und dem Lebensmittelhandel eine Regulierung vorgeschrieben werden!!

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  • Helge Kurz am 03.01.2018 19:05 Report Diesen Beitrag melden

    Jammerei

    Für mich kassieren und jammern die Bauern zu viel.

    • SockenRambo am 03.01.2018 19:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Helge Kurz

      Da muss man fair sein u d echt differenzieren!!!! Es gibt Bauern die bekommen doppelt und dreifach Subventionen, und andere, die einen Knochenjob verrichten, und froh sein müssen das am Ende ein Nullsummen Spiel raus kommt....

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