Niederösterreich

20. August 2018 12:39; Akt: 20.08.2018 12:45 Print

Tierquälerei: 600 Schafe bei Gluthitze transportiert

Hunderte Schafe knapp vor dem Hitzetod haben gestern Tierschützer auf den Plan gerufen. Die Tiere wurden in Korneuburg sofort mit Wasser versorgt.

Schafe entgingen knapp dem Hitzetod. (Bild: iStock (Symbol))

Schafe entgingen knapp dem Hitzetod. (Bild: iStock (Symbol))

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Hunderte Schafe knapp vor dem Hitzetod haben gestern engagierte Tierschützer in Korneuburg auf den Plan gerufen: Vor einem für den Schächtbetrieb zertifizierten Schlachthof standen mehrere Tiertransporte mit fast 600 Tieren in Backofenhitze, der gerufene Amtstierarzt sorgte für die sofortige Versorgung mit Wasser und dem Aufbau von Sonnenschutzplanen. „Diese unnötigen Tierquälereien rund um das Schächten wird es in Niederösterreich nicht geben“, kündigt Landesrat Gottfried Waldhäusl in einer Aussendung strengere Kontrollen an.

Anlass für den Großtransport ist das von 21. bis 24. August stattfindende islamische Opferfest „Kurban Bayrami“. Die gequälten Schafe haben auf dem Weg zur Schlachtbank ohnehin eine Odyssee hinter sich: Nachdem sie bereits am Freitagnachmittag in Rumänien in die Transporter gepfercht worden waren, harrten sie seit Samstag in der prallen Sonne bei um die 36 Grad in ihren ‚Gefängnissen‘ aus. „Ein Großteil der Tiere war bereits massiv angeschlagen, etliche standen knapp vor dem Hitzetod“, weiß Waldhäusl. „Nachdem laut Erlass erst ab 21. August offiziell geschächtet werden darf, wären die Schafe noch zwei Tage unter diesen untragbaren Umständen verwahrt geblieben. Das kann und darf nicht sein!“

Waldhäusl: „Jede Art von Tierquälerei hat in Niederösterreich keinen Platz, eine dahingehende Anzeige wurde umgehend erstattet“, so Waldhäusl. „Das Tierleid muss minimiert werden, dafür setze ich mich jeden Tag aufs Neue ein!“

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karl Fensterstock am 20.08.2018 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Platz bei uns

    Das sollte in ganz Europa keinen Platz haben. Weder schächten, noch Stierkampf...etc. Traditionen, die auf Tierleid bauen, gehören nicht ins 21. Jahrhundert.

    einklappen einklappen
  • Sonja Wald4tel am 20.08.2018 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Tierqual ohne Ende ...

    Eine sofortige Notverordnung muss her. Sofortiger Stop des weiteren Transportes. Welche Tierqual! Wo sind jetzt Alle Politiker Nö??? Sommerpause ?

  • Nil am 20.08.2018 14:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stellungnahme

    Waldhäusl wo bleib ihre Stellungnahme ? Ich hoffe das sie nicht nur Ankündigung wie ziemlich alle Politiker und nichts umsetzen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • KH Grömping am 13.09.2018 15:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tierquälerei

    .....wo bleibt da unsere Regierung? schärfere Gesetze müssen da her! Aber Kurz und co. haben andere, banalere Dinge zu erledigen. Auf arme wehrlose Wesen, die von Muslimen gequält werden, wird nicht geschaut.....Ames Felix Austria!!!!

  • Traude Gschwendtner am 21.08.2018 17:05 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Warum sind Lebendtransporte immer noch nicht verboten ? Das ist eine Schande für die Menschheit !!!

  • Eliot Ness am 21.08.2018 00:27 Report Diesen Beitrag melden

    Remigration

    Ein Grund mehr, die "Neubürger" nicht zu wollen und Remigration als oberste politische Priorität anzusehen!

  • Sonja Wald4tel am 20.08.2018 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Tierqual ohne Ende ...

    Eine sofortige Notverordnung muss her. Sofortiger Stop des weiteren Transportes. Welche Tierqual! Wo sind jetzt Alle Politiker Nö??? Sommerpause ?

  • Nil am 20.08.2018 14:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stellungnahme

    Waldhäusl wo bleib ihre Stellungnahme ? Ich hoffe das sie nicht nur Ankündigung wie ziemlich alle Politiker und nichts umsetzen.