Blutuntersuchung

11. August 2017 16:04; Akt: 11.08.2017 17:05 Print

Toter Rekrut (19): Er starb an einem akuten Infekt!

Die Untersuchung des in Horn verstorbenen jungen Soldaten hat einen akuten Infekt als Todesursache ergeben. Das ließ die Staatsanwaltschaft wissen.

Die Kaserne in Horn.          (Bild: privat)

Die Kaserne in Horn. (Bild: privat)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es seien die Keime "Haemophilus influenzae" und "Streptokokkus pneumoniae" festgestellt worden, informierte die Staatsanwaltschaft Krems an der Donau am Freitag.

Dies habe der Sachverständige telefonisch mitgeteilt. Bei der Obduktion konnten keine Entzündungsspuren an den Organen festgestellt werden.

"Bundesheer über Ergebnis informiert"

"Es handelte sich um einen akuten Infekt; die Keimeinschwemmung ins Blut bewirkte offensichtlich das hohe Fieber und war geeignet, eine Sepsis herbeizuführen", teilte die Anklagebehörde mit.

"Diese Form der Erkrankung ist extrem selten", hieß es weiter. Man habe das Bundesheer über dieses Ergebnis informiert, damit über allfällig erforderliche Antibiotikagaben an Heeresangehörige entschieden werden könne.

Damit ist das Bundesheer in der hitzig geführten Debatte nach dem tragischen Tod entlastet, die Ermittlungen laufen ab er weiter.

Staatsanwaltschaft ermittelt weiter

Die von der Staatsanwaltschaft Krems angeordneten Erhebungen werden weitergeführt, hieß es am Freitag. Die Blutuntersuchung wurde durch das Hygieneinstitut durchgeführt, der gerichtsmedizinische Sachverständige Wolfgang Denk habe das Ergebnis der Anklagebehörde telefonisch mitgeteilt.

Der 19-jährige Rekrut der Garde war wie berichtet nach einem Marsch in Horn verstorben. Der behandelnde Arzt hatte laut Verteidigungsministerium bereits den Verdacht auf eine bakterielle Erkrankung geäußert.

Seitens des Ministeriums wurde darauf verwiesen, dass aufgrund dieses Verdachts vorbeugende medizinische Maßnahmen für die Gardesoldaten sowie das Personal der Kaserne in Horn ergriffen worden seien. Ob nun weitere Maßnahmen notwendig seien, wird gerade geprüft.

(wes)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jesters am 11.08.2017 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Erstunken und Erlogen

    Das ist doch alles wieder erstunken und erlogen, damit die Täter geschützt bleiben!

    einklappen einklappen
  • Torte am 11.08.2017 16:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsicher

    Nach dem ewigen hin und her kann man das jetzt glauben oder nicht.

  • fuhrinat am 11.08.2017 17:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rekrut

    Ich glaube das hilft den Eltern auch nichts mehr, letztendlich müssen sie ihren Sohn begraben

Die neusten Leser-Kommentare

  • Versaute Gesellschaft am 12.08.2017 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    ... allein mir fehlt der Glaube ...

    Interessant wäre, ob der verstorbene Soldat zuvor sein Unwohlsein gemeldet hat ... und diese ggf. ignoriert wurde

  • Gikosch am 12.08.2017 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausrede

    Ohne diese Quälerei bei der Hitze hätte er den Infekt wahrscheinlich überlebt

  • Olli am 12.08.2017 09:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    BH

    Wer hat das befohlen, wer hat befohlen, so einen Schwachsinn zu verbreiten?!?! Der tote Rekrut sowie alle anderen sind gwetzt worden!!! ....und Aus!

  • Klausewitz am 12.08.2017 00:54 Report Diesen Beitrag melden

    Akuter Infekt

    Uns haben die Ausbildner Liegestütze I'm Hundedreck der wiener Parksanalagen machen lassen. Vielleicht stammt der akute Infekt des verstorbenen Rekruten von einer ähnlichen Aktion.

  • Fragefix am 11.08.2017 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Willkür

    Bestimmt. Erst Viren oder sowas, dann anscheinend die Wahrheit und plötzlich - als die Luft fürs Heer eng wird, ist es doch ein Infekt. A so a Bledsinn!

    • Mitzi am 12.08.2017 08:21 Report Diesen Beitrag melden

      Kopfschütteln

      Das kann schon stimmen, dass es ein Infekt war, aber warum läßt man den jungen Mann bei dieser Hitze marschieren?

    • magister am 12.08.2017 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mitzi

      Weil man das nicht sofort erkennen kann, dass jemand einen Krankheitserreger in sich trägt, nicht einmal als Arzt.

    einklappen einklappen
>