Niederösterreich

10. August 2018 14:58; Akt: 10.08.2018 15:20 Print

Tristan in Auto eingesperrt: Pannenfahrer rettet Baby

Ein drei Monate altes Baby war bei Pyhra im Auto eingesperrt, die Mutter stand hilflos daneben. ÖAMTC-Pannenfahrer Karl Deisenberger wusste sofort, was zu tun ist.

Pannenfahrer Karl Deisenberger mit dem kleinen Tristan und seiner Mama. (Bild: ÖAMTC)

Pannenfahrer Karl Deisenberger mit dem kleinen Tristan und seiner Mama. (Bild: ÖAMTC)

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Gefährliche Situation am Freitag wenige Minuten vor Mittag in Pyhra bei St. Pölten: Der kleine Tristan (3 Monate alt) war gerade mit seiner Mama zuhause angekommen, als sich das Auto plötzlich selbst verriegelte. Die frischgebackene Mutter stand hilflos neben dem Pkw, das Baby, die Handtasche inklusive Autoschlüssel, Hausschlüssel und Handy im Wagen.

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Also lief sie so schnell wie möglich zum Nachbarn, setzte dort den Notruf an den ÖAMTC ab. Pannenfahrer Karl Deisenberger, der eigentlich am Rückweg zum Stützpunkt in die Mittagspause war, zögerte keine Sekunde, brauste zum Haus der Familie.

Höchste Dringlichkeit

"Der Notruf wurde – vor allem auch angesichts der aktuellen Temperaturen - von der ÖAMTC-Nothilfezentrale mit höchster Dringlichkeit eingestuft und umgehend an Pannenfahrer Deisenberger weitergegeben. Er setzte sich unverzüglich in sein Pannenauto und traf binnen kürzester Zeit am Einsatzort ein. Wenige Sekunden und ein paar Handgriffe später war Tristan in Sicherheit. Verschwitzt, aber wohlauf in den Händen der Mutter", berichtet der ÖAMTC.

"Viele Fahrzeuge sperren automatisch zu, wenn man binnen 30 Sekunden keine Türe öffnet. Generell bringen daher Autofahrer die Diebstahlvorkehrungen ihrer eigenen Fahrzeuge in unangenehme Situationen", so Retter Deisenberger. Er warnt: "Schon 15 Minuten bei praller Sonne im geschlossenen Auto können für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich sein."

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Margit Erbinger am 10.08.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Danke an ÖAMTC

    Da kann man den Pannenfahrer nur danken, dass er schnell vor Ort war. Gerade bei diesen Temperaturen. Müssen für die Mutter die schlimmsten und längsten Minuten gewesen sein. Hoffe Mama und Baby haben sich vom Schock erholt.

  • Anonym am 10.08.2018 21:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Worte

    Also so mancher Kommentar hier, lässt echt zu wünschen übrig. Gewisse Leute haben anscheinend die Weisheit mit dem Löffel gefressen oder waren vor Ort dabei, das sie genaue "Abläufe" schildern können, wie es genau zu dem Vorfall kam. Schon mal daran gedacht das die Zeitung sich vielleicht vertippt hat und die Frau nicht gerade heim gekommen ist, sondern wohin fahren wollte? Oder länger gebraucht hat mit Baby anschnallen oder ähnlichem? Und das sich über den Namen ausgelassen wird, ist mehr als Charakterlos

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  • Idefix am 10.08.2018 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Die technik

    Und warum lässt sich das automatische versperren eines solchen Fahrzeugs nicht abschalten? Ich hatte ein solches Auto, welches uns dank seiner ausgeklügelten Sicherheitsstandards fast ausgerottet hätte, Motor notstop bei 120 km/h inkl lenkradsperre und ohne bremskraftverstärker (war jedoch ein technischer fehlalarm) Aber Hauptsache das Auto piept, wenn man vergisst das Licht abzudrehen... Ich fahre derzeit ein 20 Jahre altes Auto, die Technik ist ideal.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Idefix am 10.08.2018 22:37 Report Diesen Beitrag melden

    Die technik

    Und warum lässt sich das automatische versperren eines solchen Fahrzeugs nicht abschalten? Ich hatte ein solches Auto, welches uns dank seiner ausgeklügelten Sicherheitsstandards fast ausgerottet hätte, Motor notstop bei 120 km/h inkl lenkradsperre und ohne bremskraftverstärker (war jedoch ein technischer fehlalarm) Aber Hauptsache das Auto piept, wenn man vergisst das Licht abzudrehen... Ich fahre derzeit ein 20 Jahre altes Auto, die Technik ist ideal.

  • Alice l am 10.08.2018 21:14 Report Diesen Beitrag melden

    Ohje

    Mir ist exakt das selbe passiert als mein Sohn ebenso 3 Jahre alt war, leider passiert sowas so oft...

    • M.T. am 10.08.2018 21:30 Report Diesen Beitrag melden

      Huch

      Es ging hoffentlich auch bei ihnen alles gut aus, sowie bei der Dame aus dem Artikel?

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  • Anonym am 10.08.2018 21:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Worte

    Also so mancher Kommentar hier, lässt echt zu wünschen übrig. Gewisse Leute haben anscheinend die Weisheit mit dem Löffel gefressen oder waren vor Ort dabei, das sie genaue "Abläufe" schildern können, wie es genau zu dem Vorfall kam. Schon mal daran gedacht das die Zeitung sich vielleicht vertippt hat und die Frau nicht gerade heim gekommen ist, sondern wohin fahren wollte? Oder länger gebraucht hat mit Baby anschnallen oder ähnlichem? Und das sich über den Namen ausgelassen wird, ist mehr als Charakterlos

    • kreereiwa am 11.08.2018 08:29 Report Diesen Beitrag melden

      "Weisheit" und "Abläufe"

      Ist es so schlimm, wenn man sich mit den Ursachen eines nicht gerade ungefährlichen Ablaufes etwas genauer auseinandersetzt und damit vielleicht andere Fahrzeugbesitzer zum sorgsameren Umgang mit ihrem Fahrzeugschlüssel bewegen kann, damit evt. künftig derartige Situationen vermieden werden können? Mit "Weisheit gefressen" hat das überhaupt nichts zu tun.

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  • kreereiwa am 10.08.2018 20:02 Report Diesen Beitrag melden

    rätselhaft

    Es ist schon richtig, dass viele Fahrzeuge automatisch zusperren, wenn man binnen 30 Sekunden keine Türe öffnet, aber dazu muss das Fahrzeug vorher versperrt und wieder entsperrt werden (diese Funktion soll verhindern dass das Fahrzeug unversperrt bleibt, wenn man beim Weggehen irrtümlich die Öffnungstaste betätigt). Da die Frau aber gerade zuhause angekommen ist kann das Fahrzeug nicht versperrt gewesen sein und auch nicht händisch versperrt worden sein, da der Schlüssel im Fahrzeug war.

    • kreereiwa am 10.08.2018 20:33 Report Diesen Beitrag melden

      Rote Daumen

      Meine roten Daumen wissen es besser, na dann raus mit der Wahrheit, ich hätte sie auch gerne gewusst.

    • M.T. am 10.08.2018 21:20 Report Diesen Beitrag melden

      Waren sie dabei?

      Waren sie dabei als es passiert ist? Ich denke nicht. Aber sich anmaßen zu glauben, man wisse was vorgefallen ist....

    • M. M. am 10.08.2018 21:47 Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Sie glauben auch alles was in der Zeitung steht. Sie wissen immer alles besser, sei es der Name oder der "Tathergang".

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  • Margit Erbinger am 10.08.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Danke an ÖAMTC

    Da kann man den Pannenfahrer nur danken, dass er schnell vor Ort war. Gerade bei diesen Temperaturen. Müssen für die Mutter die schlimmsten und längsten Minuten gewesen sein. Hoffe Mama und Baby haben sich vom Schock erholt.