Schüler erkrankt

02. Oktober 2017 17:20; Akt: 02.10.2017 22:05 Print

Tuberkulose-Fall im Gymnasium Purkersdorf

Ein Schüler des Gymnasiums in Purkersdorf ist an Tuberkulose erkrankt. Der Bezirkshauptmann von St. Pölten, Josef Kronister, bestätigte jetzt den Fall.

Tuberkulose-Fall in Purkersdorf: Jetzt kommt der nö. Röntgenbus. (Bild: Wikipedia (Symbol))

Tuberkulose-Fall in Purkersdorf: Jetzt kommt der nö. Röntgenbus. (Bild: Wikipedia (Symbol))

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Nun sollen alle Schüler, die mit dem erkrankten Burschen Kontakt hatten, untersucht werden.

Der Röntgenbus des Landes Niederösterreich komme am Mittwoch zum Gymnasium, hieß es. Untersucht werden demnach die Klassenkameraden des erkrankten Schülers sowie Kinder, die gemeinsamen Turnunterricht mit dem Buben hatten.

Am heutigen Montag sei ein Elternabend angesetzt, bei dem ein Lungenfacharzt offene Fragen von Erziehungsberechtigten beantworten soll. Zudem wurde am Montag ein Elternbrief versendet, teilte der Elternverein der Schule auf seiner Webseite mit.

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Behandlung mit Antibiotika

Den Angaben zufolge wurde die Schule vergangenen Donnerstag von der Bezirkshauptmannschaft über den TBC-Fall informiert, der Verein sei am Freitagvormittag darüber in Kenntnis gesetzt worden.

Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die Ansteckung erfolgt über eine sogenannte Tröpfcheninfektion. Zur Behandlung werden Antibiotika eingesetzt.

Kritisiert wird das Krisenmanagement am Gymnasium in Purkersdorf von FPNÖ-Landesobmann Walter Rosenkranz: „Nachdem ein unbegleitetes Flüchtlingskind Zeitungsberichten zufolge schon seit zwei Jahren in der Klasse sitzt, kommt man nun drauf, dass das Kind TBC hat und findet es nicht einmal der Mühe wert, die Eltern direkt darüber zu informieren!“

„Es ist aber durchaus nicht so, dass eine Infektion erst nach einem 8-stündigen Kontakt wahrscheinlich ist, sondern kann dies beispielsweise bei asthmatischen Kindern auch schon schneller erfolgen“, so Rosenkranz in einer Aussendung.

Die inzwischen angekündigten Lungenröntgen-Untersuchungen nur auf ein Minimum von Personen zu beschränken, sei daher der falsche Ansatz. „Angesichts der Stundenpläne an Gymnasien ist ein 8-stündiger Kontakt ja keine Seltenheit. Künftig sollte allerdings schon vor der Einschulung von Flüchtlingskindern eine solche Untersuchung vorgenommen werden“, fordert Rosenkranz.

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(wes)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerlinde am 02.10.2017 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tbc

    Bevor ein Flüchtlingskind in eine Klasse darf, gehört es durchuntersucht und durchgeimpft! All das hat Strache vorhergesagt!

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  • Ex-Purkersdorferin am 02.10.2017 18:33 Report Diesen Beitrag melden

    Außenstelle der Wiener SPÖ

    Dilletantisches Vorgehen einer SPÖ-geführten Gemeinde. Zuerst bringt man Schüler jahrelang in Baucontainer unter, und dann muss man aus Purkersdorf wegziehen, weil die Kinder trotz Bestnoten keinen Platz im BG Purkersdorf bekamen. Dafür nahm Bürgermeister (SPÖ) und Vize (ÖVP) Schüler aus Wien auf. Und neuerdings redet uns die Stadtgemeinde ein, dass ein Asylwerber österreichische "Gymnasiumreife" hat, sprich im schlechtesten Fall eine Zwei in Mathe und Deutsch aufweist. Purkersdorf ist längst zur Außenstelle Wiens verkommen. Das Motto der Schule: "Internationale Kommunikationskultur".

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  • Susanne am 02.10.2017 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Entschädigung

    Die politiker sind dafür verantwortlich das illegale in unseren klassenzimmern sitzen und sollten für die behandlung privat aufkommen. Eine entschädigung wäre auch angebracht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nein danke am 04.10.2017 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Purkersdorf

    Ich bin gerade vor dem röntkenbus vor meine Schule Und ist passiert also bitte

  • Elena am 03.10.2017 06:10 Report Diesen Beitrag melden

    Dr.

    Es wird immer verschwiegen, welche Krankheiten die Flüchtlinge mit nach Österreich bringen. Wir haben jetzt Krankheiten die ausgerottet waren, oder die wir bis jetzt gar nicht gekannt haben. Diese Regierung lässt täglich Flüchtlinge nach Österreich. Ich hoffe bei der Wahl denken die Österreicher daran, wer uns das angetan hat.

  • Udo J. am 02.10.2017 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Merci Cherie

    Danke für diese Bereicherung an rotgrünschwarz!

  • Sonjave am 02.10.2017 21:29 Report Diesen Beitrag melden

    Flüchtlingskinder untersuchen - ein Muss

    Flüchtlingskinder vor Einschulung zu untersuchen halte ich für ein absolutes Muss! Dabei sollte man auch darauf achten, ob bei Mädchen eine Klitorisbeschneidung durchgeführt worden ist, was in der Regel so um das 4. oder 5. Lebensjahr gemacht wird, um weitere Kleinkinder bzw. kleine Mädchen einer solchen Familie davor zu schützen.

    • Sabs Fuchs Gralla am 03.10.2017 06:59 Report Diesen Beitrag melden

      Ansteckende Krankheiten

      Welchen Gewinn bringt es für die Schule oder den Arzt , zu wissen ob die Klitoris eines Mädchens beschnitten wurde ? Wichtiger wäre es , zu wissen ob das Kind an Krankheiten leidet , insbesondere ansteckenden . Eine fehlende Klitoris stellt in der Regel keine Gefahr für Mitschüler dar .

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  • Volker Ploywr am 02.10.2017 20:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tbc

    Willkommen TBC! Ich vermute diese Stamm kommt auch aus dem Orient .