Niederösterreich

14. Mai 2018 09:50; Akt: 14.05.2018 16:00 Print

Vergewaltigung Tulln: Frau wurde jetzt untersucht

Ein Vergewaltigungsfall beschäftigt derzeit die Kripo in Tulln: Eine rund 40-Jährige Frau soll von Männern missbraucht worden sein. Jetzt spricht Staatsanwalt Leopold Bien dazu.

Staatsanwalt in St. Pölten führt den Akt über Tulln. (Bild: Heute.at)

Staatsanwalt in St. Pölten führt den Akt über Tulln. (Bild: Heute.at)

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Eine Frau soll in Tulln von mehreren Männern und möglicherweise einer Frau vergewaltigt worden sein. Das Opfer kann sich nicht mehr an viel erinnern ("Heute" berichtete). Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete eine Untersuchung im Krankenhaus an, das Opfer lehnte diese jedoch anfangs ab.

Leopold Bien, St. Pöltner erster Staatsanwalt, auf "Heute"-Nachfrage: "Ja, es gibt Ermittlungen wegen des Falles in Tulln und wir haben eine Untersuchung angeordnet. Nur kann eine Untersuchung im Klinikum nicht ohne Einwilligung des Opfers durchgeführt werden." Mittlerweile hat die Frau ihr Einverständnis gegeben, die Untersuchung fand dann doch statt. Auch das Blut der Frau muss auf Alkohol und K.O.-Tropfen untersucht werden.

Das Landeskriminalamt Niederösterreich, Gruppe SE (Sittlichkeitsdelikte), übernahm jetzt die Ermittlungen. Die Auswertung der Untersuchungen werden sicherlich einige Tage bis wenige Wochen dauern. "Die körperlichen Untersuchungen und Spurensicherung dauern nicht so lange. Jedoch wird die toxikologische Untersuchung (Anm.: Blut auf Substanzen) erfahrungsgemäß etwas länger dauern."

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • heinz am 14.05.2018 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu Anzeige erstatten?

    Klar hatte sie die Untersuchung zuerst abgelehnt. Die wollte vermutlich auch keine Anzeige erstatten. Wozu auch. Als Opfer wird man ja nur vorgeführt und am Ende gibts eh nur ein Witzurteil oder einen Freispruch für den Täter.

  • Edeltraud am 14.05.2018 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    in diesem Land

    eine Vergewaltigung anzuzeigen kommt einer Selbstvernichtung gleich.

  • Leo King am 14.05.2018 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    Schleppende Ermittlungen

    Die Auswertungen dauern Wochen? Soll das ein Witz sein? Will man dadurch etwa die köchelnde Stimmung in der Bevölkerung beruhigen, indem man wichtige Informationen zurückbehält? Nein, wir alle wissen, wer oder was die Ursache unserer meisten Probleme sind!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ex Tullner am 14.05.2018 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Tulln war mal schön

    Einst war Tulln eine schöne Stadt. Seitdem dort so viele "Gäste" untergebracht sind, nicht mehr.

    • Stolze Tullnerin am 15.05.2018 16:37 Report Diesen Beitrag melden

      Immer diese Vorurteile...

      Wer sagt, dass die Täter "Gäste" waren? Es gibt genauso gut Österreicher, die solche Taten verüben.

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  • heinz am 14.05.2018 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu Anzeige erstatten?

    Klar hatte sie die Untersuchung zuerst abgelehnt. Die wollte vermutlich auch keine Anzeige erstatten. Wozu auch. Als Opfer wird man ja nur vorgeführt und am Ende gibts eh nur ein Witzurteil oder einen Freispruch für den Täter.

  • Edeltraud am 14.05.2018 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    in diesem Land

    eine Vergewaltigung anzuzeigen kommt einer Selbstvernichtung gleich.

  • Tine am 14.05.2018 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Eigenartig

    Hat sie mit denen gefeiert oder wie kamen K.O. Tropfen in ihren Drink?

    • steffi am 14.05.2018 15:22 Report Diesen Beitrag melden

      Tine

      Das kann auch einer vom Nachbartisch gemacht haben. Oder der Kellner. Oder es gab gar keine KO Tropfen. Oder sie wollen dem Opfer einfach eine Mitschuld geben?

    • XoXo am 15.05.2018 16:39 Report Diesen Beitrag melden

      Geht leider viel zu schnell!

      KO-Tropfen können leider schneller ins Glas wandern, als einem lieb ist... Ein ungeachteter Moment an der Bar, oder sogar die Kellner... Alles möglich

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  • Leo King am 14.05.2018 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    Schleppende Ermittlungen

    Die Auswertungen dauern Wochen? Soll das ein Witz sein? Will man dadurch etwa die köchelnde Stimmung in der Bevölkerung beruhigen, indem man wichtige Informationen zurückbehält? Nein, wir alle wissen, wer oder was die Ursache unserer meisten Probleme sind!

    • Eb am 14.05.2018 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      Alleswisser

      Schon komisch dass sie die Untersuchung zuerst ablehnte,sich kaum erinnern kann ob auch eine Frau dabei war oder nicht.. Aber sie wissen anscheinend genau wer die Schuldigen sind.

    • Steffi am 14.05.2018 15:18 Report Diesen Beitrag melden

      an Eb

      Sie kennen anscheinend nicht den Unterschied zwischen einer Ursache und einem Schuldigen. Mit ihrem Kommentar gehören sie auf jeden Fall zur Ursache.

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