25-Jährige entführt

03. August 2017 13:28; Akt: 03.08.2017 13:55 Print

Vor Vergewaltigung fiel Täter in 30 Sex-Fällen auf

Jener 45-Jährige, der eine 25-Jährige am Samstag im Waldviertel entführt und vergewaltigt haben soll, ist mit 30 Sexual-Delikten amtsbekannt.

Frau fiel in die Hände eines Sex-Täters nach dem Schwimmen im Edlesbergersee. (Bild: Gemeinde)

Frau fiel in die Hände eines Sex-Täters nach dem Schwimmen im Edlesbergersee. (Bild: Gemeinde)

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Der Mann soll eine 25-Jährige im Waldviertel in einem Lieferwagen entführt, eingesperrt sowie mehrmals vergewaltigt haben - heute.at hat berichtet, .

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Der mutmaßliche Täter dürfte ein amtsbekannter Triebtäter sein. Bevor er die Frau angekettet, geknebelt und geschlagen hatte sowie über sie hergefallen war, trat er laut "Kurier" bereits bei 30 Sexualdelikten in Erscheinung.

Unter anderem soll sich der 45-Jährige vor Schülerinnen entblößt und sich selbst befriedigt haben, zudem soll es "Dutzende Fälle" von Exhibitionismus geben. Gegenüber dem "ORF" bestätigte die Polizei, dass der Mann derart in Erscheinung getreten war, konnte aber die Zahl der Fälle nicht bestätigen. Zum aktuellen Fall gibt es vor einer Hausdurchsuchung keine Details.

In Holzkiste gepfercht

Die Familie des Opfer hatte Alarm geschlagen, als die 25-Jährige am Samstag nach dem Schwimmen im Edlesberger-Teich nicht nach Hause kam. Ihre persönlichen Gegenstände wurden am See gefunden, eine große Suchaktion lief an. Die Frau soll in einem Fahrzeug in ein Haus in Scheibbs gebracht und dort angekettet und vergewaltigt worden sein.

Stunden später wurde sie in eine Holzkiste gepfercht und vom Täter zurück am See ausgesetzt. Sie wurde verletzt und geschockt erst am Sonntag gefunden und befragt. Der mutmaßliche Täter wurde Montagabend ausgeforscht und festgenommen. Die Polizei prüft seitdem, ob es Komplizen oder Mitwissen bei dem Fall gab.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Realist am 03.08.2017 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht, ...

    ... dass man dazu ein Prophet sein müsste, aber ich kann mich noch gut 0an die Meldung in heute.at über den "wichsenden Exhibitionisten" (war's nicht in der Badnerbahn?) erinnern, in dem die empörten Leser kommentierten, dass erst etwas wirklich Schlimmes passieren muss, bevor gehandelt wird bzw. werden kann/darf. Auch wenn's jetzt ein And'rer war ... jetzt ist es passiert! Jetzt besser? Wird jetzt gehandelt? Bin letztlich nicht mal davon überzeugt. Und wenn schon! Ist es nicht ein bisserl spät ... nach 30 Delikten? Fragt mal das geschundene, arme Mädel ...

  • Hans am 03.08.2017 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    Unpackbar

    Ah eh. Und da muss erst was Schlimmeres passieren, damit die Justiz hart durchgreift.

  • Geri am 03.08.2017 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Rechte Für Die Polizei

    Die Polizei sollte vielleicht auch präventiv tätig sein dürfen ! Zum Beispiel das sie die Täter wissen lässt das er beobachtet wird ! Derzeit ist es leider so das sie erst reagieren darf wenn schon was passiert ist ! Es gab wie ich mich recht erinnere einen Fall ich glaube in Deutschland wo eine junge Frau bei der Polizei war und gesagt hat das man sie umbringen will. Die Polizei konnte ihr nicht helfen wei keine Tat vorlag. Einen Tag später war sie tot !

Die neusten Leser-Kommentare

  • j.l. am 03.08.2017 21:48 Report Diesen Beitrag melden

    immer wieder

    werden solche perversen auf die menschheit losgelassen strafen sind lächerlich so wird sich nie was ändern

  • ippi_opa am 03.08.2017 19:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Psychiatrie

    Wenn der einen gute Anwalt erwischt und vor Gericht hoch und heilig verspricht eine Therapie zu machen geht er wieder frei.

  • Tippgeber am 03.08.2017 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Umfrage 

    Die Polizei darf niemals Rechtsprechen sondern nur die Fakten sammeln. Urteilen tut das Gericht. Offenbar hat die Justiz geschlampt. Die Frage müsste daher lauten: Sind die Strafen für Wiederholungstäter zu gering oder sollte schon beim ersten auffälligen Verhalten eine Therapie verpflichtend sein.

    • einfachich am 03.08.2017 17:13 Report Diesen Beitrag melden

      Therapie?

      Eine Neigung kann man nicht wegtherapieren!

    einklappen einklappen
  • Laurin am 03.08.2017 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Straftäter

    An diesem Bespiel ist klar zu erkennen, dass auch österr. Vergewaltiger in den Genuss der Kuscheljustiz kommen, nicht nur Nichtösterreicher.

  • na geh am 03.08.2017 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nach 30 Fällen schon "aufgefallen" ????

    ... und er kommt mit ein paar Monaten oder höchstens mit sehr wenigen Jahren Häfn' davon. Solange bei uns die Täter mit findigen Anwälten zu Opfern und die Opfer zu Tätern gemacht werden, wird sich genau nix ändern.