Spam- und Betrugsmails nehmen zu

08. Oktober 2016 10:44; Akt: 12.11.2016 03:42 Print

Vorsicht vor dubiosen Mahnungen

Für viel Ärger sorgen aktuell Spam- und Betrugsmails: Konsumenten werden mit dubiosen Rechnungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen für angeblich bestellte Waren überhäuft. NÖ-Konsumentenschutzreferentin Karin Renner warnt vor solchen Mails.

 (Bild: SPNÖ)

(Bild: SPNÖ)

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Es gilt - wenn Zweifel bestehen, nicht bezahlen und keine Daten bekanntgeben. Dateien, die diesen Mails beigefügt sind, enthalten meist auch sogenannter Trojaner. Das sind Programme, die Daten und Passwörter am Computer ausspionieren, weitere schädliche Programme aus dem Internet laden und ganz allgemein sehr viel Schaden anrichten können. Bei derartigen Mails ist daher höchste Vorsicht geboten.

"Generell sollten Anhänge, die von unbekannten Absendern per E-Mail übermittelt wurden, überhaupt nicht geöffnet werden", warnt Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin Landeshauptmann Stellvertreterin Karin Renner. Weiters rät sie, eigene Virenschutzprogramm immer auf dem neuesten Stand zu halten. Besondere Vorsicht ist auch bei Nachfragen nach Kontodaten oder gar Passwörtern geboten. Generell warten Banken ihre Kontoverbindungen und die Daten ihrer Kunden nicht über unpersönliche Mails.

 

Mails mit unbekanntem Absender - sofort löschen

Daher: Schenken sie derartigen Mails keine Aufmerksamkeit, lieber nicht öffnen, gleich löschen", so Renner. Betreffend tatsächlich strittiger Zahlungsaufforderungen oder anderer vertragsrechtlicher Problemstellungen mit Webshops steht auch der Internetombudsmann kostenfrei zur Verfügung. Der Internetombudsmann wird seitens der Arbeiterkammer und dem BMASK finanziell unterstützt.

Weitere Infos dazu: www.ombudsmann.at"

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