In 250 Metern Höhe

09. September 2018 17:49; Akt: 09.09.2018 17:49 Print

Zu viel Angst! Helfer retten Bub (11) aus Drachenwand

Diese Aktion sorgt für Kopfschütteln! Ein Tscheche (49) kletterte mit seinem Sohn (11!) auf die Drachenwand, ließ ihn vor einer Seilbrücke verängstigt zurück. Ein anderer Kletterer holte Hilfe.

Bergretter befreiten den völlig verängstigten Buben.   (Bild: Symbolfoto: Facebook)

Bergretter befreiten den völlig verängstigten Buben. (Bild: Symbolfoto: Facebook)

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250 Meter über dem Abgrund kauerte der Schüler (11) völlig verängstigt mit geschlossenen Augen auf einem Felsabsatz. Und das Ganze vor einer 25 Meter langen Seilbrücke im Bereich der sogenannten "Franzosenschanze" auf der Drachenwand in Mondsee (Bez. Vöcklabruck).

Kaum zu glauben, dass der Vater (49) aus Tschechien seinem Buben diese anspruchsvolle Tour zumutete. Und auch als sich der Elfjährige Samstagnachmittag nach und zwei Drittel der Tour nicht mehr weiter traute und bereits eine halbe Stunde vor der Brücke ausharrte, erkannte der 49-Jährige den Ernst der Lage nicht.

Erst ein nachkommender Kletterer half dem Buben, verständigte die Rettungskräfte.

Zwei Bergretter stiegen zu den beiden auf. Der Polizeihubschrauber "Libelle OÖ" konnte die Kletterer rasch lokalisieren. Einer der Flugretter wurde am 20 Meter langen Tau auf einem schmalen Felsabsatz vor der Hängebrücke abgesetzt.

Andere Kletterer oberhalb der Brücke mussten den Gefahrenbereich verlassen. Sie hätten Steine lostreten können.

Schlussendlich wurden Vater und Sohn unverletzt ins Tal geflogen. Eines scheint sicher: So schnell wird der Elfjährige keine Klettertour mehr unternehmen.

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(mip)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dean am 09.09.2018 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Strafe!!!???

    Welche Strafe erwartet diesen unverantwortlichen Idio...? Hoffentlich muss er zumindest deny Rettungseinsatz bezahlen.

  • Luna 2 am 09.09.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Drachenwand

    Der arme Junge. wuensche dem Vater, das er auch einmal Todesangst hat und jemand auch so kalt und unsensibel reagiert. Hoffe er wird bestraft. Dem Jungen alles gute soweit das bei so einem Vater sein kann.

  • Himmelszelt1002 am 10.09.2018 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Kind, mit solchen Eltern!

    Der Rabenvater gehört angezeigt, was hat denn der für ein Verantwortungsgefühl!? Außerdem gehören solche Strecken für Kinder generell verboten!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Antonia am 11.09.2018 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Rettung von Kind

    Warum hat man den Vater auch mitgenommen? Sollte über die Brücke gehen, vielleicht hätte er sein Kind dann verstanden.

  • Himmelszelt1002 am 10.09.2018 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Das arme Kind, mit solchen Eltern!

    Der Rabenvater gehört angezeigt, was hat denn der für ein Verantwortungsgefühl!? Außerdem gehören solche Strecken für Kinder generell verboten!

    • S. am 11.09.2018 08:23 Report Diesen Beitrag melden

      Verbot?!?

      Verbot für Kinder? ? ? Ja warum denn? Ich bin mit meinen Kindern (8 und 11) gerne auf Klettersteigen unterwegs. Völliger Unsinn, das zu verbieten. Wer weiß was und wie es tatsächlich war, heutzutage wird oft und schnell überreagiert. .

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  • Luna 2 am 09.09.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Drachenwand

    Der arme Junge. wuensche dem Vater, das er auch einmal Todesangst hat und jemand auch so kalt und unsensibel reagiert. Hoffe er wird bestraft. Dem Jungen alles gute soweit das bei so einem Vater sein kann.

  • Dean am 09.09.2018 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Strafe!!!???

    Welche Strafe erwartet diesen unverantwortlichen Idio...? Hoffentlich muss er zumindest deny Rettungseinsatz bezahlen.