Prozess vertagt

12. September 2018 17:45; Akt: 12.09.2018 17:13 Print

Bankraub angekündigt: Mann droht ein Jahr Haft

Vor einem Monat soll ein Mühlviertler einen Bankraub angekündigt haben. Zudem habe er gesagt, die Polizei könne ihn dabei erschießen. Der Prozess wurde vertagt.

Der Beschuldigte musste sich am Mittwoch vor Gericht verantworten.  (Bild: justiz.gv.at; W.M.)

Der Beschuldigte musste sich am Mittwoch vor Gericht verantworten. (Bild: justiz.gv.at; W.M.)

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Da es der Verteidiger des Angeklagten (56) nicht rechtzeitig in Gericht schaffte, startete der Prozess Mittwochvormittag rund eine halbe Stunde später als geplant. Der Beschuldigte kam in Begleitung eines Justizbeamten in den Saal.

Er musste sich wegen gefährlicher Drohung verantworten. Am 14. August soll er in den frühen Morgenstunden bei der Polizeiinspektion in Grein (Bez. Perg) angerufen und gedroht haben, eine Bank im niederösterreichischen Strengberg zu überfallen.

Zudem habe er auch gesagt, er könne dabei ruhig von der Polizei erschossen werden. Die Beamten orteten das Handy des Mühlviertlers und stellten ihn schließlich bei einer Tankstelle.
Seither befand sich der Angeklagte in Linz in Untersuchungshaft.

Beim Prozess in Linz zeigte er sich geständig. Er habe eingeräumt, dass er bereits seit längerem überlegt habe, wie er an Bargeld komme.

Der Prozess wurde schließlich auf unbestimmte Zeit vertagt. Es muss noch ein Gutachten eingeholt werden. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Beschuldigten wegen gefährlicher Drohung bis zu einem Jahr Haft.

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(mip)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • LukasT am 12.09.2018 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wozu ein Prozess?

    Der mit dem angekündigten Mord ging doch frei, laut heutiger News. Ach ja, es geht um Geld und nicht um Menschenleben.

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  • LukasT am 12.09.2018 18:36 Report Diesen Beitrag melden

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