Gewerkschaften

05. Dezember 2017 12:25; Akt: 05.12.2017 12:39 Print

Erneut Proteste gegen Schwarz-Blau in Linz

Am Dienstag haben erneut unzählige Menschen vor dem Landhaus in Linz gegen die Sparpläne der Landesregierung demonstriert.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Laut den Organisatoren – mehrere Gewerkschaften – haben rund 4.000 Menschen Dienstagfrüh in Linz gegen die Budgetpläne der schwarz-blauen Landesregierung demonstriert. Die Polizei sprach von 1.500 Teilnehmern.

Bei der Protestkundgebung unter dem Motto "Eure Kürzungen könnt ihr euch sparen", das sich gegen Kürzungen im Sozialbereich richtete, waren auch SPÖ-Politiker anwesend, so etwa der noch amtierende Sozialminister Alois Stöger und die oberösterreichische Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer. Arbeiterkammer- und Gewerkschaftsbund-Präsident Johann Kalliauer hielt eine Rede.

Erneut ging es um das geplante Sozialbudget und mögliche Kürzungen. Das betreffe Menschen mit Behinderung und deren Betreuer. Soziale Leistungen würden dadurch zurückgefahren oder gestrichen.

Etlichen Beschäftigten werde dies ihren Job kosten, bei den verbleibenden werde die Arbeitsbelastung steigen. Weiterhin kritisiert wurde die Einführung von Nachmittagskindergartengebühren sowie Studiengebühren an den Fachhochschulen.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christi am 05.12.2017 13:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Proteste

    Haben diese Leute keine Arbeit oder wurden sie von den Genossen dienstfrei gestellt?(natürlich bezahlt)?!

    einklappen einklappen
  • Herbert am 05.12.2017 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Teilen ist angesagt

    Ui, das hätten sich die Sozialromantiker vorher überlegen sollen, Geld wächst nicht auf den Bäumen, was haben sie sich erwartet? Also teilt gefälligst meit eueren lieben neuen Freunden! p.s. ich wills nicht zahlen!

  • TantePolly am 05.12.2017 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Drastische Übertreibung.

    "Unzählige" = so viele, dass man sie nicht mehr zählen kann. Auf den Bildern sichtbar sind aber nur maximal einige Hundert.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Aufklärer am 05.12.2017 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Blaue haben keinen Weitblick

    Hier sieht man wieder die Blauen,ohne Herz und Mitgefühl für seine Mitmenschen. Die Blaue Wählerschaft werden diese Gesetze genauso treffen keine Angst. Das ist übrigens das einzig gute an diesen Gesetzen. :-)

  • Helmut Dirk am 05.12.2017 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    arme Kinder

    Geht es noch? Da bekommen die Familien Kinderbeihilfe, wollen aber gleichzeitig kinderbezogene Sachleistungen einheimsen. Nur damit die Frau zusätzlich einen Verdienst beitragen will, werden die Kinder abgeschoben und die Allgemeinheit soll das zahlen? Meine Frau war daheim, bis das Jüngste von 4 Kindern in die Schule kam um dann wieder halbtags zu arbeiten. Dennoch haben wir uns viel aufgebaut. Vielleicht waren wir noch nicht so anspruchsvoll und haben überlegt, was sein muss und was nicht. Man kann ja bei Einzelfällen (alleinerziehende Mütter) helfen, aber nicht gleich allen.

  • Tine am 05.12.2017 15:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unnötig

    Gewerkschaften: die unnützigste Institution überhaupt! Klar haben die jetzt Angst um ihre gut bezahlten Posten!

  • onion am 05.12.2017 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    "4000 Menschen"

    1. Laut den Bildern sind das max. 500 Personen. 2. Haben die keine Arbeit oder wieso haben sie Zeit für Demos?

    • Helmut Dirk am 05.12.2017 15:47 Report Diesen Beitrag melden

      nicht doppelt, sondern dreifach

      Die, die 4000 gezählt haben, müssen so betrunken gewesen sein, dass sie nicht doppelt sondern dreifach gesehen haben. Die Polizei wird doch das besser abschätzen können.

    einklappen einklappen
  • Kovalski am 05.12.2017 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Dafür

    Bin eindeutig für Studiengebühren. Bei mir auf der FH hat man pro Semester einen Beitrag zu zahlen, dadurch kommen die Studenten wirklich zu den Vorlesungen etc. - Auf den anderen Unis sind so viele Leute inskribiert, die dann nachher gar nicht kommen und somit vielen Leuten die Plätze wegnehmen. Im Grunde sind die Universitäten dadurch überfüllt.