Gericht entschied

15. November 2017 11:57; Akt: 15.11.2017 11:57 Print

Filloreta (16) wird doch nicht abgeschoben

Es war ein langer Kampf. Und lange war nicht sicher, ob er erfolgreich sein wird. Doch jetzt steht fest: Filloreta (16) darf in Österreich bleiben.

Jetzt ist es endgültig fix: Die 16-jährige Filloreta darf zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in Oberösterreich bleiben. (Bild: Privat)

Jetzt ist es endgültig fix: Die 16-jährige Filloreta darf zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in Oberösterreich bleiben. (Bild: Privat)

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Der Fall sorgte im April für Aufsehen in Oberösterreich: Die 16-jährige Kosovarin Filloreta wurde auf offener Straße festgenommen und in Handschellen abgeführt. Schubhaft! Sie sollte abgeschoben werden.

Und das, obwohl das junge Mädchen in Timelkam (Bez. Vöcklabruck), wo Filloreta zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester wohnte, bestens integriert war. Eine Doppellehre als Köchin und Kellnerin absolvierte.

Um sie zu retten und vor der Abschiebung zu bewahren, wollten der Timelkamer Thomas Eder und seine Familie Filloreta sogar adoptieren. Zu "Heute" sagte er damals: "Wir haben Angst um sie." Und in Richtung Behörden: "Ich bin bestürzt, dass eine 16-Jährige auf offener Straße wie eine Schwerverbrecherin behandelt wird."

Danach ging es hin und her. Erst hieß es, Filloreta soll auf den schnellsten Weg in den Kosovo gebracht werden (wohin ihr Vater und ihr Bruder bereits abgeschoben worden waren). Dann die Wende: "Der Verwaltungsgerichtshof hat die Abschiebung gestoppt", so Filloretas Anwalt Benno Wageneder im Mai zu "Heute".

Allerdings: Der Entscheid galt nur unter Vorbehalt!

Jetzt ist es aber zum Glück fix: Der Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass Filloreta endgültig bleiben darf, nicht mehr fürchten muss, in den Kosovo abgeschoben zu werden. Bei der Entscheidung ging es um das Kindeswohl. Und darum, dass Filloreta inzwischen jeglichen Bezug zum Kosovo verloren hat. Heißt: Sie sich in Österreich heimisch fühlt.

Das Mädchen wohnt jetzt wieder in Timelkam bei ihrer Mutter und ihrer Schwester, setzt auch ihre Lehre fort. Und auch ihrer Mutter hat Aussicht auf eine Stelle.

Ein Happy End, das dauerte. Aber das dann umso glücklicher ausfiel.

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(ab)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kritischer Geist am 15.11.2017 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtsstaat Österreich?

    Und schon wieder wird unser Rechtsstaat ad absurdum geführt. Einheimische haben sich an geltende Gesetze zu halten, wer aber auf illegalem Wege in unser Land einwandert besitzt Privilegien, von denen Österreicher nur träumen können. Es ist höchste Zeit, diese linksradikalen Wahnsinn zu beenden.

  • WehrtEuchEndlich am 15.11.2017 09:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ewiger Zirkus

    Am Ende bleiben sowieso ALLE hier. Der ganze Zirkus mit Asylbehörden, Anwälten, NGOs, usw. könnte also getrost eingespart werden. Gesetze hin oder her - unser Land bleibt der Invasion preisgegeben.

  • Lillyfee am 15.11.2017 09:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hereinspaziert

    Na das hat aber lange gedauert, wo doch jeder geahnt hat wie das Ergebniss ausschaut. Eure Willkommenskultur wird Ö vernichten - ganz sicher!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Susanne am 15.11.2017 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Schön, dass man sich so für alle Einwanderer einsetzt. ... auch die Mutter hat Aussicht auf eine Stelle... Wer weiß, will sie das überhaupt, wenn sich doch der Staat bis jetzt so toll um die Familie gekümmert hat. Und was ist mit unseren ehrlichen Arbeitssuchenden?? Wer kümmert sich um die?

  • Benjamin am 15.11.2017 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Kern stellt sich über Rechtsstaat

    Kern betonte im Wahlkampf, dass ALLE hier bleiben. Er stellte sich damit über den Rechtsstaat. Nicht nur das, NGOs erhalten Steuergelder, um Asylwerbern Rechtshilfe zu gewähren! Integriert können nur jene Personen sein, die schon mehrere Jahre hier leben, Deutsch sprechen, in die Schule gehen und/oder für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen. Wenn allerdings die Mutter von Sozialhilfe und Mindestsicherung lebt, selbst nicht Deutsch spricht, kann nicht von "bestens integriert" gesprochen werden. Die Tochter kann hier bleiben, wenn sie jemand adpotiert. Den Rest können wir uns nicht mehr leisten.

  • Konrad Z. am 15.11.2017 12:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tamtam

    Wozu so ein Tam tam gemacht wird....lasst sie alle zu uns, liebet und vermehret euch alle( jeder mit jedem). Ist eh schon alles egal. Geht sowieso nur mehr bergab.

  • Trödeloma am 15.11.2017 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr schön

    Endlich possitives Urteil....alles Gute dem Fräulein! Gut dass sich soviele eingesetzt haben. Find ich schön dass sie eine Chance bekommt. Ihr alle die so negativ schreiben, schämt euch.

  • Ildeko am 15.11.2017 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Heimat

    Na und sollen wir uns jetzt freun???? Sicher nicht, denn das artet alles fürchterlich aus. Immer mehr überrennen unsere Heimat und bald werden wir flüchten müssen - vor diesen Massen.