Aufgeflogen

08. Februar 2018 16:17; Akt: 08.02.2018 16:44 Print

Gmundner bestellte im Netz, bezahlte aber nicht

Ein 33-Jähriger gab sich im Internet als seriöser Käufer aus und verkaufte Waren, die er niemals verschickte. Jetzt klickten für einen Gmundner die Handschellen.

Der Gmundner bestellte vorwiegend Handys und Computerzubehör. (Bild: iStock)

Der Gmundner bestellte vorwiegend Handys und Computerzubehör. (Bild: iStock)

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Ein halbes Jahr lang spielte der Beschuldigte das falsche Spiel, führte zahlreiche Kunden an der Nase herum.

Wie die Polizei berichtet, gab sich der 33-Jährige im Internet als zahlungswilliger Käufer aus, erschlich sich mit gefälschten Zahlungsbestätigungen die Waren. Diese ließ er sich zu Scheinadresse schicken. Dabei handelte es sich vorwiegend um Handys und Computerzubehör.

Bei einem Versandhandel gab er sich mit den Personalien eines bereits von ihm geschädigten Opfers aus und erschlich dadurch den Erhalt der bestellten Waren.

Angebotene Waren nie ausgeliefert

Der Gmundner ging noch weiter, bot selbst im Netz technische Geräte zum Verkauf an. Er lieferte aber nie etwas davon aus.

Nach einem halben Jahr, im November 2017 flog der Schwindel dann aber auf. Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung konnten einige der besagten Güter sichergestellt werden. Der Schaden beläuft sich auf 4.900 Euro – Anzeige auf freiem Fuß.

(mip)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Detlef. Bald am 08.02.2018 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bauernfängerei

    ausgetrickst. Jedem, der das Internet anonym zu nutzen versteht (darunter verstehe ich nicht das Festlegen einer eigenen IP-Adresse), sollte bewusst sein, dass er nicht anonym ist, sobald er in personam das Haus verlässt. Weiters dürfte er kein beweiskräftiges Material im oder beim Haus lagern, und seine Datenspeicher müssen ständig oder die meiste Zeit "clean" sein. Keine leichte Aufgabe. Fazit: "Rede wenig, aber wahr, ehrlich bleibe immerdar"

  • Gerhard Kleinhäusler am 08.02.2018 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    In Handschellen

    In Handschellen abgeführt und letztendlich auf freien Fuß angezeigt.Ein Gehirnamputierter,der zu schnellen Geld kommen wollte.Unschuldsvermutung!

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  • Detlef. Bald am 08.02.2018 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bauernfängerei

    ausgetrickst. Jedem, der das Internet anonym zu nutzen versteht (darunter verstehe ich nicht das Festlegen einer eigenen IP-Adresse), sollte bewusst sein, dass er nicht anonym ist, sobald er in personam das Haus verlässt. Weiters dürfte er kein beweiskräftiges Material im oder beim Haus lagern, und seine Datenspeicher müssen ständig oder die meiste Zeit "clean" sein. Keine leichte Aufgabe. Fazit: "Rede wenig, aber wahr, ehrlich bleibe immerdar"

  • Gerhard Kleinhäusler am 08.02.2018 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    In Handschellen

    In Handschellen abgeführt und letztendlich auf freien Fuß angezeigt.Ein Gehirnamputierter,der zu schnellen Geld kommen wollte.Unschuldsvermutung!