Ein Tier explodierte

07. März 2013 08:36; Akt: 07.03.2013 09:35 Print

Jugendliche in OÖ quälen Katzen zu Tode

Bestien sind jene Jugendlichen, die es auf Katzen abgesehen haben und im Bezirk Kirchdorf in Oberösterreich ihr Unwesen treiben. Vierbeiner werden überfahren oder müssen andere unfassbare Qualen wie etwa eine Explosion durch einen in den Körper eingeführten Kracher durchmachen. In Niederneukirchen wurden mehrere Hundewelpen vergiftet.

 (Bild: Fotolia.com)

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Die Vierbeiner auf dem Heimweg aus der Disco zu überfahren, sei ein "Sport" für viele Jugendliche geworden, berichtet die "BezirksRundschau" in ihrer aktuellen Ausgabe. Auch ausgestochene Augen und aufgeschlitzte Bäuche oder ausgerissene Schwänze würden vorkommen. Zuletzt sei einer Katze ein Schweizerkracher in den After gesteckt worden, worauf es ihr den Darm zerfetzte und sie panisch in ein Auto lief.

Die Polizei fordert Zeugen auf, die ein offensichtlich misshandeltes Tier finden oder einen Vorfall beobachten, sich sofort bei der Exekutive zu melden, ohne Spuren oder Gegenstände zu verändern. Tierquälerei ist in Österreich mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder bis zu 360 Tagsätzen Geldstrafe bedroht.

Hundewelpen vergiftet

In Niederneukirchen (Bezirk Linz-Land) wurden acht Dackelwelpen und ein Rüde durch Köder, die mit verbotenen Pflanzenschutzmitteln versetzt waren, tödlich vergiftet. Ein Unbekannter dürfte die Köder zuvor über den Gartenzaun geworfen haben. Nur die Mutter der neun Wochen alten Welpen überlebte.

"Dass Menschen so grausam zu unschuldigen Geschöpfen sein können, ist einfach unfassbar." meint Sonja Weinand, Sprecherin der Pfotenhilfe. "Damit nicht noch mehr Tiere gequält werden, bitte ich Sie, wachsam zu sein, auf Ihre Haustiere aufzupassen und Hinweise und Beobachtungen sofort der Polizei oder dem Verein Pfotenhilfe (info@pfotenhilfe.org) zu melden." Der entscheidende Hinweis auf die Tierhasser wird vom Verein mit jeweils 1000 Euro belohnt.


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