Am Linzer Airport

04. September 2018 16:45; Akt: 04.09.2018 22:14 Print

Landesrätin musste zur Sprengstoff-Kontrolle

von Armin Bach - Auf dem Weg Richtung Estland wurde Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) Dienstagfrüh am Linzer Flughafen gründlich überprüft. Richtig gründlich.

LH-Stv. und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl mit Landesrätin Christine Haberlander  (Bild: Armin Bach)

LH-Stv. und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl mit Landesrätin Christine Haberlander (Bild: Armin Bach)

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Da wollte es das Sicherheitspersonal am Linzer Flughafen aber ganz genau wissen. Dienstagfrüh um kurz vor 6 Uhr: Kein Promi-Bonus. Sondern das volle Programm. Scanner, Schuhe aus, Sprengstoff-Kontrolle. Ein spezielles Gerät analysierte, ob Haberlander in den vergangenen Tagen mit gefährlichen Substanzen in Kontakt gekommen war. Das Ergebnis: natürlich negativ. Die Landesrätin nahm’s gewohnt gelassen. Man kann’s ja nicht ändern.

LH-Stv. und Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (ebenfalls ÖVP) kam da leichter durch. Offenbar hatte er mehr Glück. Wurde nicht „herausgezogen“, kein „Stichproben-Opfer“. Für ihn ist es übrigens wahrscheinlich eine der letzten Reisen als Landesrat, bekanntlich wechselt er in die Führung des Energieversorgers „Verbund“.

"Heute" mit Regierung in Estland
„Heute“ flog mit den beiden Landesregierungsmitgliedern am Dienstag nach Estland (1,3 Millionen Einwohner, in etwa so viele wie Oberösterreich hat), in die Hauptstadt Tallinn (Flugnummer: LH880). Vielen Plattenbauten stehen dort, aber die Stadt ist schön gelegen. Am Meer, mit Blick auf den finnischen Golf.

Strugl und Haberlander (übrigens Sitznachbarn im Flieger) besuchen dort mit einer Wirtschaftsdelegation aus Oberösterreich (mit dabei auch: Werner Pamminger von Business Upper Austria und JKU-Rektor Meinhard Lukas) eine Reihe von Unternehmen und Einrichtungen.

Viele Termine am ersten Tag
Bereits der erste Tag war vollgepackt mit Terminen. Landung planmäßig um 13.05 Uhr (eine Stunde Zeitverschiebung), Koffer holen (zum Glück kamen alle an). 13.40 Uhr dann schon Besuch bei e-Estonia (eine Einrichtung der Regierung, um den Bürgern mit digitalen Lösungen die Behördenwege zu erleichtern, indem Sachen digital erledigt werden können).

Dann weitere Termine. Erst beim Verband für Informationstechnologie und Telekommunikation (dazu gehören 3.933 Unternehmen; 3,6 Billionen Euro Branchenumsatz!), dann beim Unternehmen Nortal (hilft u.a. Regierungen dabei, datengestützte Strategien auszuarbeiten; 48,3 Millionen Euro Jahresumsatz).

Bis Donnerstag ist die Delegation mit Strugl und Haberlander an der Spitze noch in Estland. In einem kurzen Selfie-Video erzählen beide, was sie sich von der Reise erwarten:


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