Anklage erhoben

10. Januar 2017 13:44; Akt: 24.01.2017 03:42 Print

Lentos-Chefin klärt Betrug mit Staudacher-Bildern

Mithilfe von Lentos-Interims-Chefin Nowak-Thaller und Lentos-Restaurator Strohhammer konnte die Polizei einen großangelegten Kunstbetrug aufklären. Konkret: Ein 67-Jähriger aus Kirchdorf (OÖ) soll gefälschte Bilder des Kärntner Malers Hans Staudacher im Internet verkauft haben.

 (Bild: Picturedesk)

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Aufgeflogen war der Betrug, nachdem sich ein Käufer aus Niederösterreich an das Kunstmuseum Lentos gewandt hatte. Die interimistische Lentos-Direktorin Elisabeth Nowak-Thaller identifizierte daraufhin gemeinsam mit dem Kunsthistoriker und Lentos-Restaurator Andreas Strohhammer das Bild als Fälschung.

Der konkrete Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf soll insgesamt 22 gefälschte Bilder des Kärntner Malers Hans Staudacher auf den Markt gebracht haben. Wert: 300.000 Euro. Unter den Bildern befinden sich 15 Aquarelle. 20 Bilder habe der Beschuldigte bereits verkauft.

Die Linzer Staatsanwaltschaft Linz hat den 67-Jährigen wegen gewerbsmäßigen schweren Betrugs angeklagt. Sprecher Philip Christl: „Er befindet sich auf freiem Fuß. Ihm drohen zwischen 6 Monaten und 5 Jahren Haft."

Übrigens: Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe, behauptet, er habe nicht gewusst, dass es sich um Fälschungen handelte.

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