Bald gehts los

17. Juli 2017 16:55; Akt: 17.07.2017 15:36 Print

Linz: 5 Fakten zum neuen Ordnungsdienst in Zivil

Der Ordnungsdienst in Linz soll bald in Zivil kontrollieren. Was wir darüber bisher wissen, wie die Mitarbeiter ausgebildet werden, was sie tun sollen.

Der Linzer Ordnungsdienst kontrolliert künftig auch in Zivil (Bild: fotokerschi.at)

Der Linzer Ordnungsdienst kontrolliert künftig auch in Zivil (Bild: fotokerschi.at)

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Der Linzer Ordnungsdienst soll bald auch in Zivil in der Stadt unterwegs sein. Jetzt gibt es erste Details, welche Aufgaben diese Zivil-Mitarbeiter haben sollen und wie sie darauf vorbereitet werden. Hier fünf Fakten, was man heute über den neuen Zivil-Dienst der Ordnungshüter schon sagen kann:

1) Fortbildung:
Im August werden 30 Mitarbeiter des Linzer Ordnungsdienstes (gibt es seit sieben Jahren) im Bildungszentrum der Sicherheitsakademie in Linz auf das Kontrollieren in Zivil vorbereitet. Die 30 Mitarbeiter erhalten dabei in sechs Unterrichtseinheiten eine Fortbildung für drei Themenbereiche: Die rechtlichen Grundlagen ihres Einschreitens, Dienstausübung in Zivil, "einsatztaktische Aspekte" (Eigensicherung, interne Kommunikation etc.). Ausrüstung der Mitarbeiter: Handy und Kamera.

2) Gegen Bettelei:
Der Ordnungsdienst in Zivil soll vor allem eingesetzt werden, um "gegen organisierte Bettelei noch effizienter vorgehen zu können", so der zuständige Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FPÖ).

3) Derzeitige Aufgaben der Mitarbeiter generell umfassen derzeit beispielsweise: Überwachung von Kurzparkzonen, Meldung illegaler Müllablagerungen, Aufklärung von Hundehaltern bei Verstößen, Verhinderung von illegaler Bettelei und Straßenmusik, Überwachung der Jugendschutzbestimmungen.

4) Künftige Aufgaben: Künftig soll der Ordnungsdienst stärker "deeskalierend" wirken, so Stadtchef Klaus Luger (SPÖ). Dafür sei ein neues Ausbildungskonzept und die Beiziehung von Sozialarbeitern nötig. Vorbild sind dafür die Ordnungsämter deutscher Städte.

5) Zeitunkt unklar: Wann die Zivilkontrollen starten werden, ist noch immer unklar. Auf "Heute"-Anfrage gab es dazu aus dem Linzer Rathaus keine konkrete Antwort.

(rep)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 17.07.2017 17:28 Report Diesen Beitrag melden

    Geldverschwendung!

    Keiner wird solche Personen respektieren ,es wird nicht mal die Polizei respektiert und dann glaub die Regierung das solche Organe helfen?!

  • tdkktdjrssht am 17.07.2017 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wunschtraum Deeskalation

    Es gibt immer mehr Menschen, bei denen Deeskalation rein gar nichts bringt, die sogar die Polizei angreifen, obwohl sie wissen, was sie dann erwartet. Am Ende heißt es dann aber immer die Ordnungskräfte hätten versagt und es geradezu provoziert, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf... Nein, hier hilft keine Deeskalation, hier hilft nur staatliche Härte mit allen Konsequenzen.

  • herst horst am 17.07.2017 20:38 Report Diesen Beitrag melden

    dem wimmer

    sollt mal wer sagen daß es keine "organisierte bettelei" gibt. die sollen die verbrecher unter ihresgleichen suchen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chris am 18.07.2017 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Kopfgeld

    Ich bin für Kopfgeld. Für jeden eingefangen Asylanten sollte es eine Belohnung geben. Und dann gehört er abgeschoben. Die meisten sind nur Wirtschaftsflüchtlinge !

  • Rolf am 17.07.2017 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wie bitte?

    Was soll der Schwachsinn, seit wann brauchen wir denn so etwas? ... Ach ja, "Welcome" ...

  • herst horst am 17.07.2017 20:38 Report Diesen Beitrag melden

    dem wimmer

    sollt mal wer sagen daß es keine "organisierte bettelei" gibt. die sollen die verbrecher unter ihresgleichen suchen.

  • tdkktdjrssht am 17.07.2017 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wunschtraum Deeskalation

    Es gibt immer mehr Menschen, bei denen Deeskalation rein gar nichts bringt, die sogar die Polizei angreifen, obwohl sie wissen, was sie dann erwartet. Am Ende heißt es dann aber immer die Ordnungskräfte hätten versagt und es geradezu provoziert, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf... Nein, hier hilft keine Deeskalation, hier hilft nur staatliche Härte mit allen Konsequenzen.

  • herst horst am 17.07.2017 17:38 Report Diesen Beitrag melden

    das ist ganz klar verfassungswidrig

    exekutivfunktionen dürfen nur geschulte beamte ausführen. was die in linz aufführen gehört geklagt, es stellt das gewaltmonopol des staates in frage, das ist der erste schritt zur privatisierung der exekutive. die extrem negativen auswirkungen dieser entwicklung kann man sich in den vereinigten staaten ansehen.

    • Hans am 17.07.2017 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @herst horst

      Bei unseren Polizisten fragt man sich auch oft genug welche Ausbildung die haben.

    • herst horst am 17.07.2017 20:37 Report Diesen Beitrag melden

      das stimmt aber für beamte

      gibt es ein dienstrecht. wenn diese heimwehrartigen selbstjustizler ein fall fürs gericht werden, und davon kann man ausgehen, gibt es freisprüche und kostspielige zivilverfahren.

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