In Linz

07. Dezember 2017 10:03; Akt: 07.12.2017 10:06 Print

Maturantin vergewaltigt, nun startet der Prozess

Ein Afghane (17) und ein Österreicher (27) sollen im Sommer eine Maturantin vergewaltigt haben. Heute startet der Prozess. Dem Duo drohen 15 Jahre Haft.

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Die abscheuliche Tat ereignete sich in der Nacht des 9. Juni. Die 19-Jährige war auf dem Nachhauseweg ihrer Maturafeier.

In der Nähe der Turmoil-Tankstelle in der Dinghoferstraße in Linz wurde sie von zwei unbekannten Männern um Zigaretten gebeten. Als sie in ihre Tasche griff, drängten die Männer die Schülerin zur Seite und drückten ihr einen Metallgegenstand in den Rücken.

Das Opfer dachte, dass es sich dabei um eine Waffe handelte. Laut Anklage zwangen die Beschuldigten, ein 17-jähriger Afghane sowie ein Österreicher (27), das Mädchen mit ihnen in den Keller eines Mehrparteienhauses zu gehen. Dort soll das Duo sie vergewaltigt haben.

Nach der schrecklichen Tat stahlen sie ihrem Opfer laut Polizei auch noch das Handy und die Geldbörse.

In Linz beginnt heute Vormittag der dreitägige Prozess gegen die mutmaßlichen Täter. Dem Älteren drohen bis zu 15 Jahre, dem Jugendlichen bis zu siebeneinhalb Jahre Gefängnis.

Der 27-Jährige habe zudem versucht, seinen Komplizen in Haft zu einer Falschaussage zu zwingen. So soll er gesagt haben: "Wenn du gegen mich aussagst, wird dir mein Bruder in den Kopf schießen."

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(mip)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ulli am 07.12.2017 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Auf kosten der Steuerzahler

    Warum bekommen die immer Spitzenanwälte auf Kosten der Steuerzahler zugewiesen ?

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  • Heinz B. am 07.12.2017 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Minderjährig?

    Oh wieder ein minderjähriger, 17 jähriger. Darf man mal raten wie alt er in echt ist? 22 Jahre, 24 Jahre...?

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  • Maverick am 07.12.2017 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wissen, wo du wohnen

    Das wird wieder ein Fiasko für die Justiz. Und den älteren als Österreicher zu bezeichnen, ist eine Frechheit.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Otto am 07.12.2017 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Nix zu befürchten

    Nachdem für den angeblich 17jährigen das noch mildere Jugendstrafrecht gilt, hat er nichts zu befürchten.

  • Bertl K. am 07.12.2017 12:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ist der angebliche "17 jährige"

    in Wahrheit nicht schon älter, und der angebliche drohende ("Wenn du gegen mich aussagst, wird dir mein Bruder in den Kopf schießen.") wirklich Österreicher ohne ausl. Wurzel ? Womit hat unser Land solche "" verdient, und warum lassen wir uns weiterhin anstandslos gefallen, daß solche sich hier austoben ?!

  • Maverick am 07.12.2017 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wissen, wo du wohnen

    Das wird wieder ein Fiasko für die Justiz. Und den älteren als Österreicher zu bezeichnen, ist eine Frechheit.

  • Heinz B. am 07.12.2017 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Minderjährig?

    Oh wieder ein minderjähriger, 17 jähriger. Darf man mal raten wie alt er in echt ist? 22 Jahre, 24 Jahre...?

    • es reicht am 07.12.2017 12:23 Report Diesen Beitrag melden

      geboren am 1,10,2000

      steht sicher in seinem wohl nie wirklich auf Echtheit überprüften Pass, da er über keinen Flughafen in unser Land kam. Gäbe es ein Foto von der Ratte, könnte man eher erkennen wie alt der wirklich ist. Leider verstößt dies ja dank der Linken gegen seine "Rechte", sich bei uns wegen der traumatisierung aufführen zu dürfen wie er will (wohl weil diverse "Damen" froh darüber wären, endlich auch mal, wenn auch härter ranngenommen zu werden) ?

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  • Ulli am 07.12.2017 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Auf kosten der Steuerzahler

    Warum bekommen die immer Spitzenanwälte auf Kosten der Steuerzahler zugewiesen ?

    • Heinz B. am 07.12.2017 10:34 Report Diesen Beitrag melden

      Spitzenanwälte

      Denke eher von NGOs (Caritas, VMÖ...) oder Grünen beigestellte Spitzenanwälte.

    • Egon am 07.12.2017 11:36 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Spende mehr

      Seit 2015 spende ich nicht mehr an NGO's. Und ich weiss warum!

    • Torf am 07.12.2017 13:15 Report Diesen Beitrag melden

      Blödsinn

      Die üblichen Gagen solcher Anwälte werden natürlich nicht vom Steuerzahler getragen. Gerade Spitzenanwälte übernehmen medienwirksame Fälle oftmals gratis oder zum Mindestsatz. PR ist wie bei allen Selbständigen ein wichtiger Teil des Berufs.

    • EinSteuerzahler am 07.12.2017 16:08 Report Diesen Beitrag melden

      Pflichtverteidiger

      @Heinz B. Und wer zahlt den Pflichtverteidiger ? Wohl schon der Steuerzahler.

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