Neuer Rechner

14. August 2018 14:03; Akt: 14.08.2018 14:59 Print

Mühlviertler zahlt für Weg in Arbeit 530 € im Monat

Das Land OÖ hat ein neues Tool vorgestellt. Mit dem "Mobilitätsrechner" kann man nun einfach herausfinden, wie teuer und gut am Wohnort Mobilität ist.

Autofahrten in die Arbeit sind teuer, wie der Mobilitätsrechner des Landes zeigt. (Bild: iStock)

Autofahrten in die Arbeit sind teuer, wie der Mobilitätsrechner des Landes zeigt. (Bild: iStock)

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Wieviel kostet mich Mobilität eigentlich? Und wie gut ist das Straßen- und Öffi-Netz an meinem Wohnort? Diese Fragen können nun einfacher beantwortet werden.

Das Land OÖ hat einen neuen Rechner enwickelt, mit dem die Kosten und die Qualität der Mobilität berechnet werden können.

Unter www.ooe-mobilitaetsrechner.at kann man seinen Wohnort eingeben, und schon gehts los.

Zunächst erhält man Analyse-Daten zum Wohnort:
- So weit sind die nächsten Geschäfte, Öffi-Stationen, Apotheken, Sportplätze, Spielplätze etc. entfernt
- So lang ist die Gehzeit dorthin
- zudem gibt es gleich eine grobe Einschätzung, wie gut die Öffi-Qualität ist
- das Abfahrtsintervall in der Früh wird angezeigt, also wie oft die Öffis vom meinem Wohnort wegfahren.

Wer sich weiterklickt, kann neben dem Wohnort auch noch den Standort des Arbeitsplatzes und die Kosten fürs Wohnen angeben.

Zudem kann man auswählen, ob man mit dem Auto (und mit welchem) oder öffentlich zur Arbeit fährt. Das Tool berechnet dann, wieviel die Mobilität pro Monat wirklich kostet, setzt es in ein Verhältnis zu den Wohnkosten.

Mühlviertler braucht 530 Euro für Mobilität

Wer zum Beispiel in Bad Leonfelden wohnt und in Linz arbeitet, und diese Strecke mit einem Mittelklassewagen zurücklegt, braucht laut Rechner des Landes rund 530 Euro pro Monat für Mobilität - ohne Sprit. Berücksichtig werden dabei Wertverlust, Versicherung und Wartung bei einer Nutzungsdauer von 6 Jahren.

"Mit dem Mobilitätsrechner wurde ein innovatives Informations- und Beratungsinstrument entwickelt, das die Mobilitätskosten aufschlüsselt. Das Bewusstsein für diesen bedeutenden Kostenfaktor soll dadurch nachhaltig gestärkt werden", unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.

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(rep)

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