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17. November 2017 10:32; Akt: 17.11.2017 10:32 Print

OÖ-Teenie auf den Spuren der Formel-1-Legenden

Oberösterreichs größtes Motorsport-Talent Nico Gruber (16) befindet sich auf der Überholspur. Der Kartmeister steht vor dem Sprung in die Formel-Serie.

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Ob Max Verstappen, Lewis Hamilton oder Sebastian Vettel – sie alle starteten als Rookies in der Formel 1, sind nun die Superstars der Königsklasse des Motorsports.

Und auch ein Oberösterreicher könnte bald im Formel-Sport für Furore sorgen. Der erst 16-jährige Nico Gruber, Meister der mitteleuropäischen Kartmeisterschaft in der Kategorie KZ2 125 ccm, klopft schon bei den Großen an.

Das Motorsport-Talent aus Schlüsslberg (Bez. Grieskirchen) bremste bislang seine Gegner eiskalt aus, absolvierte jetzt auf der weltberühmten Grand-Prix-Strecke von Silverstone (GB) erste Testfahrten in der britischen Formel Ford.

"Nico hat einen Topjob abgeliefert. Er zählt sicher zu den besten Rookies, die ich je einem FF1600er-Wagen gesehen habe. Wir haben uns sehr über die Zusammenarbeit mit ihm gefreut. Er lernt sehr schnell und auch sein Feedback an uns war klar und hilfreich", lobte Teamchef-Legende Cliff Dempsey.

Eine Top-Zeit hingelegt

Der Oberösterreicher fuhr an zwei Tagen mehrere Sessions in Silverstone als erste Vorbereitung für die kommende Saison. "Ich habe mich sehr intensiv darauf vorbereitet, alles genau analysiert. Ich bin aktuell Meister der Kartserie. Nun steht der Sprung in den Formelsport an und da ist die Formel Ford die beste Basis", so der Youngster.

Mit 1:03,98 Minuten legte Gruber eine super Zeit in den Asphalt, war damit nur rund eine Sekunde langsamer als der Topfahrer des Teams in dieser Saison bei Testfahrten vor einer Woche.

Für seinen Traum, eines Tages wie sein großes Vorbild Ayrton Senna in der Formel 1 zu fahren, opfert der 16-Jährige fast seine komplette Freizeit. "Ich trainiere sieben Mal die Woche rund zwei Stunden am Tag. Nur an Rennwochenenden ist es weniger", so Gruber zu "Heute".

Immer mit dabei, wenn der 16-Jährige mit bis zu 200 km/h über den Asphalt braust, sind ein Portrait von Ayrton Senna am Helm sowie ein Ferraribär als Glücksbringer im Cockpit.

Mit Verstappen und Vettel hat Gruber auf der Kartbahn bereits zwei Top-Fahrer persönlich getroffen.

Und vielleicht setzt auch der Oberösterreicher schon bald zum nächsten Überholmanöver an. Legenden wie Ayrton Senna, Jenson Button oder Eddie Irvine verdienten ihre ersten Sporen ja bekanntlich ebenfalls in der Formel Ford. Ein gutes Omen!


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(mip)

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