Verkehr brutal

12. Juli 2018 08:20; Akt: 12.07.2018 12:23 Print

Pfefferspray-Attacke auf Autolenker (22)

Was ist denn bitte in den Fußgänger gefahren? Weil ihm ein 22-jähriger Autolenker zu schnell unterwegs war, attackierte er ihn mit einem Pfefferspray.

Ein Fußgänger attackierte einen Autofahrer mit einem Pfefferspray. (Bild: iStock/Symbol)

Ein Fußgänger attackierte einen Autofahrer mit einem Pfefferspray. (Bild: iStock/Symbol)

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So brutal geht's auf Oberösterreichs Straßen zu!

Ein 66-jähriger Welser hielt Mittwochabend in der Welser Kasbergstraße einen 22-jährigen Autolenker an – weil ihm dieser zu schnell unterwegs war.

Der Pensionist gestikulierte, meckerte. Der Autofahrer ließ die Scheibe runter. Schnell entstand ein Streitgespräch. Und plötzlich zog der 66-Jährige in seinem Ärger einen Pfefferspray aus der Tasche – und sprühte es dem Autofahrer ins Gesicht. Autsch!

Die Polizei wurde alarmiert, die Beamten konnten den rabiaten Fußgänger wenig später schnappen. Er ist geständig, gab der Polizei den Pfefferspray freiwillig.

Polizei fand Waffen beim Täter
Gegen den Mann wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt – und an seiner Wohnadresse weitere Waffen sichergestellt. Laut Polizei eine Gaspistole und eine Schrotflinte nebst Munition.

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(ab)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lenker am 12.07.2018 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Hüter des Gesetzes

    Selbsternannte Sheriffs sind eine Gefahr für den Straßenverkehr. Man trifft auf sie überall: Auf der mittleren oder linken Spur fahrend konstant mit Tempo 100, ausbremsend im Stadtverkehr, als aggressiver Radfahrer oder als Fußgeher, oft mit erhobenem Gehstock in der Hand. Ich habe Verständnis wenn man mit zunehmendem Alter alles entschleunigen will, weil man in Stress und Panik gerät. Aber noch gefährlicher ist es, hier selbst als Hüter des Gesetzes einzuschreiten. Solche Leute gehören genauso bestraft, wie die Raser selbst.

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  • Captn Jack Sparrow am 12.07.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    Privatrichter und Sherriffs.

    Die Anzahl derer, die meint, sie müssten Privatsherriffs und Privatrichter spielen, steigt in besorgniserregender Weise an. Angefangen hat alles mit diesen Rauchersherriffs, als das allgemeine Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden beschlossen wurde. Seitdem grassiert es wie eine Seuche.

  • Ehklar am 12.07.2018 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Also der Pensionist HAT GEMEINT, dass der Autofahrer zu schnell war. Immerhin aber hat er ihn problemlos aufhalten können. Und er ging zum Fahrer um zu streiten. Und am Schluss hat er den Fahrer im Fahrzeug mit einem Pfefferspray angegriffen. Also hat er einiges falsch gemacht!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ehklar am 12.07.2018 21:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Also der Pensionist HAT GEMEINT, dass der Autofahrer zu schnell war. Immerhin aber hat er ihn problemlos aufhalten können. Und er ging zum Fahrer um zu streiten. Und am Schluss hat er den Fahrer im Fahrzeug mit einem Pfefferspray angegriffen. Also hat er einiges falsch gemacht!

  • Captn Jack Sparrow am 12.07.2018 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    Privatrichter und Sherriffs.

    Die Anzahl derer, die meint, sie müssten Privatsherriffs und Privatrichter spielen, steigt in besorgniserregender Weise an. Angefangen hat alles mit diesen Rauchersherriffs, als das allgemeine Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden beschlossen wurde. Seitdem grassiert es wie eine Seuche.

  • Gabi am 12.07.2018 09:14 Report Diesen Beitrag melden

    Streit

    Geschieht dem Autofahrer recht. Auto ist ja auch eine Waffe.

    • Rudolf S am 12.07.2018 10:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gabi

      Dieser Mann hat kein Recht das er sich als privat Polizist aufführt

    • habnefrage am 12.07.2018 15:33 Report Diesen Beitrag melden

      an Rudi

      Wo hat sich der Mann als Polizist aufgeführt?

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  • Lenker am 12.07.2018 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Hüter des Gesetzes

    Selbsternannte Sheriffs sind eine Gefahr für den Straßenverkehr. Man trifft auf sie überall: Auf der mittleren oder linken Spur fahrend konstant mit Tempo 100, ausbremsend im Stadtverkehr, als aggressiver Radfahrer oder als Fußgeher, oft mit erhobenem Gehstock in der Hand. Ich habe Verständnis wenn man mit zunehmendem Alter alles entschleunigen will, weil man in Stress und Panik gerät. Aber noch gefährlicher ist es, hier selbst als Hüter des Gesetzes einzuschreiten. Solche Leute gehören genauso bestraft, wie die Raser selbst.

    • Rudolf S am 12.07.2018 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lenker

      Also nicht nur die älteren es gibt genug jüngere die glauben das sie das Gesetz in die Hand nehmen müssen

    • Drakensang am 12.07.2018 11:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ab und an

      Also ab und zu wünsche ich mir das schon... Bei mir im 22igsten ist die "Hauptstrasse" mit kleiner Unterbrechung auf ca. 1 km eine 30iger-Zone mit 3 Schwellen (eine Schwelle ist sogar eine T-Kreuzung) und 3 Kreisverkehren in ihr. Zwischen den Schwellen bemerkt man die Autos mit 50 oder noch mehr fahren. Polizei findet man leider nur nächtens, um in einer kleinen Strasse (liegt zwischen einer Einbahn und einer engen Strasse) mit 10m Länge das Verbot des Parkens zu exekutieren (abzustrafen), da auf dem Gegenverkehrstück nur ein Fahrstreifen übrig bleibt (die kurze Strasse ist das Verbindungsstück aus der Einbahn).

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