Forsterleitner

14. September 2017 12:48; Akt: 14.09.2017 16:47 Print

Raus aus dem Rathaus: Neuer Job für Linz-Vize

Mit 21. September wird Linz-Vize Christian Forsterleitner (SPÖ) aus der Politik ausscheiden. Jetzt ist auch klar, was er künftig machen wird.

Forsterleitner wechselte ins Team von startup300, wird Geschäftsführer von factory300, dem Startup-Campus in der Linzer Tabakfabrik. (Bild: factory300/Roland Pelzl )

Forsterleitner wechselte ins Team von startup300, wird Geschäftsführer von factory300, dem Startup-Campus in der Linzer Tabakfabrik. (Bild: factory300/Roland Pelzl )

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Schon bei seinem Antreten als Linz-Vize und Finanzreferent vor vier Jahren machte Christian Forsterleitner (SPÖ) keinen Hehl daraus, dass er in der Politik nicht alt werden will.

Dass der Abgang jetzt dann doch etwas plötzlich kam, war für nicht wenige eine große Überraschung. Vor einigen Monaten gab er bekannt, dass er ab September nicht mehr zur Verfügung stehen und in die Privatwirtschaft wechseln will.

Seit Donnerstag ist auch klar, was Forsterleitner nach seiner Zeit als Linz-Vize machen wird: Er wird Geschäftsführer der factory300, dem Startup-Campus in der Linzer Tabakfabrik.

Mit startup300, dem Business-Angel-Netzwerk und Betreiber des Startup-Campus, eint ihn die Leidenschaft für Startups und die Überzeugung, dass man gemeinsam immer erfolgreicher ist: „Gemeinsam werden wir strategisch und operativ Startups unterstützen: Wir helfen, wo und wann wir gebraucht werden, und erhöhen damit entscheidend die Erfolgschancen unserer Startups", so Forsterleitner.

Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) gratuliert: „Ich freue mich für Christian Forsterleitner, dass sein Wechsel von der Politik zur Privatwirtschaft so rasch und gut läuft. Dass er sich in Zukunft mit dem Thema Innovation beschäftigen wird, ist perfekt: Wir wollen beide dazu beitragen, das Ziel der Stadt Linz zu erreichen, die innovativste Stadt Österreichs zu werden."

Und Forsterleitner freut sich riesig auf die neue Herausforderung: "Bei startup300 spürt man die Begeisterung, das Knowhow und viel positive Energie. Das passt perfekt zu meinen Berufserfahrungen und meiner Begeisterung für Innovation und die Chancen der Digitalisierung. Und ich freue mich, dass wir damit auch etwas zu einer positiven Weiterentwicklung der ganzen Wirtschaftsregion Linz tun können."

Wer ihm in der Stadtregierung nachfolgen wird, steht auch fest: Es ist die 1957 geborene Regina Fechter, ausgebildete Lehrerin. Sie war bereits 2009 bis 2015 Mitglied im Finanzausschuss. Fechter: „Ich werde die mir übertragene Aufgabe mit dem gleichen Engagement wie meine bisherigen Tätigkeiten ausüben und bin mir sicher, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen nicht enttäusche“, betont die künftige Stadträtin.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luzifer van der Hölle am 14.09.2017 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    den Roten

    bekannt als SPÖ, laufen sogar die eigenen Leute in Scharen davon, da sie festestellen, daß Kern wie zuvor Faymann doch nicht der erhoffte Messias ist ;-) Wen wundert es aber bei deren fehlender Performance samt Willen, dem zahlendem Volk zu dienen ? Selbst aus Brüssel laufen manche davon, obwohl dort bekanntlich das Paradies näher ist als sonst irgendwo auf dem Planeten ! Das, obwohl Juncker bereits die Parole ausgab, künftig alle Länder unter seine Kandare nehmen zu wollen... was soviel heisst, wie das alle Kleinstaaten sich untergeben sollen, um im Klub der Elitären mitspielen zu dürfen..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Luzifer van der Hölle am 14.09.2017 14:07 Report Diesen Beitrag melden

    den Roten

    bekannt als SPÖ, laufen sogar die eigenen Leute in Scharen davon, da sie festestellen, daß Kern wie zuvor Faymann doch nicht der erhoffte Messias ist ;-) Wen wundert es aber bei deren fehlender Performance samt Willen, dem zahlendem Volk zu dienen ? Selbst aus Brüssel laufen manche davon, obwohl dort bekanntlich das Paradies näher ist als sonst irgendwo auf dem Planeten ! Das, obwohl Juncker bereits die Parole ausgab, künftig alle Länder unter seine Kandare nehmen zu wollen... was soviel heisst, wie das alle Kleinstaaten sich untergeben sollen, um im Klub der Elitären mitspielen zu dürfen..