Sie war zu schnell

13. November 2017 15:28; Akt: 13.11.2017 15:28 Print

Polizei-Sportlerin fasst fliehenden Drogendealer

Die eine ist Staatsmeisterin über 3.000 Meter, die andere eine Judoka – gemeinsam fassten die Linzer Polizistinnen einen fliehenden Drogendealer.

Simone Wögerbauer ließ dem Drogendealer keine Chance. Hier ist sie bei einem Rennen zu sehen. (Bild: Polizei)

Simone Wögerbauer ließ dem Drogendealer keine Chance. Hier ist sie bei einem Rennen zu sehen. (Bild: Polizei)

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Dumm gelaufen trifft es hier wirklich. Ein einschlägig vorbestrafter gewaltbereiter 25-jähriger Afghane war am Samstag mit einem Fahrrad unterwegs und wollte seine Kunden vom Rad aus mit Drogen beliefern. Dabei geriet er in eine Polizeikontrolle.

Bei seiner Festnahme konnte er zwar an der Weiterfahrt gehindert werden, es gelang ihm jedoch, sich loszureißen und davonzulaufen. Sein Pech: Er geriet an die amtierende Bundespolizeimeisterin über 3.000 Meter, Simone Wögerbauer.

Die seit Jahren schnellste Polizistin in dieser Disziplin verfolgte den Mann über mehrere Straßenzüge bevor er atemlos aufgab. Kein Wunder, Wögerbauer läuft die 3.000 Meter in unter 12 Minuten.


Auf der Flucht entledigte sich der Mann weiterer Säckchen mit Marihuana, die er für den Verkauf vorbereitet hatte. Als der Leichtathletin eine weitere Beamtin – eine frühere Judo-Vize-Staatsmeisterin – zur Hilfe eilte, kapitulierte der Mann und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Drogenrazzia in Linz

Geschehen ist das Ganze im Zuge einer Suchtgift-Schwerpunktaktion des Stadtpolizeikommandos Linz am Samstag. Bei Kontrollen der innerstädtischen "Hotspots" gelang es den Beamten, vier Personen (eine Österreicherin, der oben erwähnte Afghane, zwei Nigerianer – davon eine Person mit Aufenthaltsverbot) unmittelbar beim Verkauf von Suchtgift zu beobachten und festzunehmen.

Die erzielten Erlöse von 730 Euro wurden sofort abgenommen und 82 Gramm vorportioniertes Marihuana sichergestellt.
Weiter gingen den Beamten ein Drogenlenker, dem der Führerschein abgenommen wurde, zehn Suchtgiftabnehmer und ein entfremdetes Fahrrad ins Netz.

Übrigens: Auf Facebook hatte Polizei schon vor Simone Wögerbauer "gewarnt":

(gs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • GüGe am 13.11.2017 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Gewaltbereit, danke die haben wir schon

    ich schlage vor das die österreichischen Botschaften in Nigeria, Afghanistan und so weiter ihre Grundstücke vergrößern. Dort eingezäunte Zellencontainer aufstellen und die in Ö. festgenommenen Kriminellen dort unterbringen. Das ist Österreich, und Richter und Dolmetscher können mit Videokonferenz verhandeln. Haftantritt gleich vor Ort und die Abschiebung ist nur noch die wenigen Meter bis vor die Hausmauer nötig. Es ist genug.

  • Tekl am 13.11.2017 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Symbolfoto

    Wieso wird von der Polizei ein Symbolfoto genommen, auf dem ein tätowierter gezeigt wird?? Finde ich als tätowierter schwer diskriminierend! Zeigt doch einen dunkelhäutigen Arm.... Denn das trifft die derzeitige Lage um einiges treffender!!!

  • Kluas Richetre am 15.11.2017 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Frauenbild

    Die größte Strafe für den Großteil der Afghanen dürfte sein, von Frauen überwältigt worden zu sein. Das dürfte nicht in das Rollenbild passen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kluas Richetre am 15.11.2017 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Frauenbild

    Die größte Strafe für den Großteil der Afghanen dürfte sein, von Frauen überwältigt worden zu sein. Das dürfte nicht in das Rollenbild passen.

  • Tekl am 13.11.2017 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Symbolfoto

    Wieso wird von der Polizei ein Symbolfoto genommen, auf dem ein tätowierter gezeigt wird?? Finde ich als tätowierter schwer diskriminierend! Zeigt doch einen dunkelhäutigen Arm.... Denn das trifft die derzeitige Lage um einiges treffender!!!

  • GüGe am 13.11.2017 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Gewaltbereit, danke die haben wir schon

    ich schlage vor das die österreichischen Botschaften in Nigeria, Afghanistan und so weiter ihre Grundstücke vergrößern. Dort eingezäunte Zellencontainer aufstellen und die in Ö. festgenommenen Kriminellen dort unterbringen. Das ist Österreich, und Richter und Dolmetscher können mit Videokonferenz verhandeln. Haftantritt gleich vor Ort und die Abschiebung ist nur noch die wenigen Meter bis vor die Hausmauer nötig. Es ist genug.